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Auszug aus den Holofeeling
Schriften des Urhebers Udo Petscher
Die 22 hebräischen Hieroglyphen haben sehr komplexe, tiefergehendere
Bedeutungen, als man bei deren oberflächlichen Betrachtung zu erfassen
vermag. Ich könnte Dich tagelang mit jedem einzelnen Zeichen beschäftigen, wenn ich
alles verbal ausdrücken wollte, was es bei genauer Betrachtung dazu zu sagen gebe. Ich
werde Dir also hier nur eine unbedingt nötige Essenz dieser Zeichen mitteilen.
(Bitte beachte, daß die hebräische Schrift von rechts nach links
geschrieben wird! Die gematrische Zahlenschreibweise der Zeichen habe ich in diesem Buch
aber der deutschen von links nach rechts Schreibweise angepaßt. Du mußt
also, wenn Du die hebräisch geschriebenen Wörter betrachtest, diese von
hinten lesen, die Zahlen aber von vorn!)
1
Aleph a Das Haupt des Rindes
Der erste Buchstabe ist das Aleph. In der Welt der Zahlen ist Aleph
das Zeichen für Eins und offenbart Dir damit auch seinen Sinn: den
Ursprung. Die offizielle Schreibart A-L-PH läßt auch die Silbentrennung in AL-EPH
zu. Das heißt dann in etwa Lichtverkünder. Die Urschreibart war jedoch
A-LEW. Lew bedeutet im Hebräischen das Herz und dieses ist das
Sinnbild des Lebens und der Liebe. Die Aussprache Al-ew (= All-ewiges Licht) verbindet das arabische Wort
Algebra (arab. al-gabra
= die Wiederherstellung), die Alles-hin-Gabe, mit der Wurzel Lew
(denke dabei auch an das englische life und love). Es ist einer
der beiden Buchstaben des hebräischen Alphabets, die nicht gesprochen werden,
denn die apodiktische Eins existiert eigentlich gar nicht in Deiner Welt ,
denn für jede Ex-sistenz wird ein Gegenüber, ein Kontrast
benötigt. Als Symbol bedeutet es das Haupt des Rindes. Aluf ist ein Fürst,
ein Haupt also (Rind = hebr.phar). Damit beginnt Deine Welt der
Erscheinungen und des Da-Seins, dessen Geheimnisse Deine offiziellen Wissenschaften zu
lösen bemüht sind. Es symbolisiert den Führer, aber nicht den Ursprung,
denn auch dieses Rind, die Eins, muß aus einem Kalb (Lamm?), einem rational
nicht faßbaren Null-Dimensionalen erwachsen sein. Das Zeichen Aleph führt
die Rangordnung der 22 Zeichen als Basis an. Es ist der Ausgangspunkt, auf dem
alles fußt. Dieses Aleph ist ein Haupt (Gott!). Ein Haupt, das zugleich auch
das Schweigen darstellt, dem die Wachstumskraft innewohnt. Es ist die Potenz aller
Ent-wicklung. Das Wort phar rp (80-200) ist
deswegen auch die Radikalwurzel von Pharao
und Frucht, bzw. der Fruchtbarkeit pri yrp (Frucht als
80-200-10). Im Kern von Aleph befindet sich die ganze Vielheit. Die Rangordnung Aleph -
Beth zeigt an, wie durch Urteilung aus dieser Eins alles hervorkommt.
2
Beth b Das Haus
Der zweite Buchstabe, Beth, kann als B aber auch als W akustisch in Erscheinung treten. Darum
führt Dich das Endradikal der gerade besprochenen Wurzel Lew (= Herz) zum Leb[en]. Das Beth stellt den Durchbruch
der Wirklichkeit in den von normalen Menschen wahrnehmbaren
Bereich dar. B ist eine kleine
Explosion. Die erst geschlossenen
Lippen öffnen sich und lassen den ersten Laut und damit auch
die Welt Deines Da-Seins mit diesem kleinen Urknall in Erscheinung treten. Es
ist darum auch der Buchstabe, mit dem die Bibel beginnt - be-reschith (2-200-1-300-10-400). Das bereschith
(hebr. im Anfang) ist der Anfang der gesamten Schöpfung. Dieses Beth (= Haus)
ist der Kern, der Samen, aus dem sich alle Erscheinungen Deines Da-Seins entwickeln. Laß
Dich überraschen, was Dich erwartet, wenn wir später die genaue mathematisch-fraktale
Struktur des Wortes bereschith genauer unter die
Lupe nehmen werden.
Deine Welt beginnt also mit dem Zeichen, das den Namen Haus hat.
Dieser Begriff weist Dich darauf hin, daß es ein Innen und ein
Außen gibt. Das Haus grenzt nach außen ab, man schließt sich in ihm ein. Du
lebst in Deiner Welt. Sie ist Dein Haus, in dem Du Dich einschließt. Das Weltall und
alles, was Du Dir denken kannst, befindet sich dabei in diesem Haus, dessen
Grenzen sich für Dich in der unendlichen Ferne von Zeit und Raum verlieren. In diesem
Haus, so groß es Dir auch erscheinen mag, existierst Du als Gefangener. Eine Mauer aus
Zeit und Raum begrenzen Deine geistige Freiheit. Da Dir das Unendliche keine
Antwort zu geben scheint, gibt es für Dich kein Außen. Unendlich
ist nur ein anderes Wort für das Dir erscheinende Unbegrenzte. Beim Wort
Unbe-g[r]enzt hat sich das r in das
Gen geschoben. Der Radikallaut rrrrr wird durch die
Be-weg-ung der Zunge erzeugt und symbolisiert die dadurch entstehende
Raumzeit
Im geistigen Sinn ist Deine Seele das Haus Deines wirklichen Geistes,
dessen Ideen Du in Deiner Außenwelt zum Ausdruck bringst. Das von Dir modulierte und mit
einem Charakter ausgestattete geschaffene Wort ist Dein göttlicher
Sohn. Dies kannst Du im ursprachlichen Wort ba-jat klar erkennen. Ba-jat bedeutet
einen Weg schaffen. Daher nannten die alten Seher ein junges Kind - daß das
Leben des Vaters weiterträgt - Bajat. Von diesem Wort stammt das italienische
Bajazzo (= Kleinkind) und das rumänische Bajat (= junger Knabe)
ab. Da nun das Zeichen Beth als Laut W
ausgesprochen werden kann, bedeutet Beth ursprachlich auch Waidh und das
bedeutet Weisheit. In meiner Schöpfungslehre bezeichne ich den aus meiner
Liebe hervorgegangenen Sohn Adam Kadmon als reine Weisheit. Der
Name des germanischen Gottes Wotan bedeutet der Wissende. In jeder
Kultursprache wirst Du die doppelte Sinngebung (Beth = 2) des Beth/Wedh
finden, nur fehlt mir hier der Raum, genauer darauf einzugehen.
B ist der Laut des
Erschaffens: des Beginns, des Ge-bärens, des Blutes, der Berufung, des Bauherrn und Bauern. Aber auch des [Stamm]Baumes (des Lebens), der B-lume (= die Lichtgeschaffene)
und des B-runnens (erschaffenes
Geheimnis [= runa] des
dahin-rinnenden Wassers [= Zeit]). Hier erkennst Du klar die hebräische Urwuzel bara
wieder: B = erschaffen und R = erregen, in Bewegung setzte.
Inwieweit ist Dir die Dualität Deines Geistes bewußt? Wahrlich ich
sage Dir: Dein Innen und Außen - körperlich betrachtet - stellen gemeinsam nur eine
Seite Deiner ganzen Medaille dar. Die wirkliche andere Seite ist das
Außerhalb Deines geistigen Wahrnehmungsbereiches.
Hast Du je nach dem Außen gefragt? Gibt es ein
Jenseits alles Vorstellbaren, ein Jenseits Deiner bisherigen Phantasie? Erst
durch das Beth wird Dir die Möglichkeit gegeben, Dich selbst in Deiner Zeiträumlichkeit
zu erfahren. In allen von Dir wahrgenommenen Erscheinungen wohnt Zweiheit. Diese Zweiheit
ist die Wurzel Deiner Erscheinungen: Das Verborgene be-Dingt dabei alles
Sichtbare. Die wirkliche Weisheit erzeugt durch ihr aufgefächert werden die
Dummheit, so wie auch weißes Licht, wenn es von einem Prisma gebrochen wird, die
unterschiedlichsten Farben erzeugt. Auf dieselbe Weise erzeugst Du aus meiner
endlosen Liebe - die ohne Frage gut ist - das Böse, aus meinem mystischen
Dunkel das Helle und aus all den sinnvollen Erscheinungen, die für Dich in
Erscheinung treten - durch Dein Urteilen - die sinnlosen. So steht dem Dir
bewußt Sichtbaren immer etwas Unbewußtes, Unsichtbares gegenüber. Genauso verhält es
sich auch mit dem Leben und dem Tod.
Dein Hier-Sein (d.h.
Leben und Tod in einem gedacht) benötigt für seine Existenz das Dir noch
unbewußte geheimnisvolle Dort-Sein.
Das Leben spielt sich nicht hier ab und der Tod
dort. Beide - Leben und Tod - gehören zum Hier!
Aber was ist nun dort? Was ist das Ganze von
Leben/Tod, das offensichtlich auch geurteilt wurde? Für das schweigende Aleph
ist die Zwei noch im Gleichgewicht. So wie auch 1x1 und 1/1 sich als Eins gleich bleiben.
Das Beth ist die Explosion (lat. ex-ploto
= auszischen; Selbst-ent-zündung), die Deine Seele zum
Kundschafter (lat. explorator) erhebt, um sich selbst zu
erforschen (lat. ex-ploro).
Die durch das Beth ausgelöste Expedition (lat. ex-pedio
= losmachen, befreien) und das damit verbundene Auskundschaften
(lat. explo-ratio)
Deines wahrhaftigen Wesens stellt den wirklichen Sinn dieses
Da-Seins dar.
Das Beth als Explosion setzt die Sprache und damit den Menschen in
Bewegung. Eine bisher in sich ruhende Seele wird in Erstaunen versetzt, daß
unversehens aus Schweigen Bewegung möglich ist, daß Laute die Stille
brechen. Das Aleph wurde zum Beth - zur Existenz (lat. ex
= heraus; sisto =
stellen) also - zu etwas Besonderem. Das Aleph hat sich geteilt
um seine eigene Schönheit erforschen und betrachten zu können. Beth symbolisiert also
einen Zweiheitszustand der ursprünglichen Einheit, so wie auch Du als
In-dividuum die Existenz der apodiktischen Divinität (= Gottheit) darstellst.
Am Ende dieser Expedition, in der Du Deine göttliche Größe zu erforschen hast, winkt
das große Wunder; Deine Erlösung im gelobten Land, die Welt, wo Gott - d.h.
Du selbst - wieder unmittelbar mit Dir verbunden bist. ICHBINDU ist HOLO-FEELING - das wunderbare Gefühl, das Ganze
zu sein. Nichtwissen erzeugt diese Einheit der apodiktischen Ruhe - den
Seelenfrieden!
Der dritte Buchstabe, Gimel, erzeugt den Laut G und ist zugleich der Begriff
Drei.
Es ist nun dieses Zeichen, das die Synthese der Zweiheit
herbeiführt, indem es die dritte Dimension mit ihrem
raum/zeitlichen Charakter darstellt. Welches Symbol wäre dazu mehr geeignet
als das Kamel (hebr. = gimel). Das
Kamel trägt Dich kleinen Menschen samt der von Dir wahrgenommenen Welt auf Deiner
Daseins-Expedition durch die Wüste (hebr. mid-bar) des Seins. Die Wüste
symbolisiert Dein bisheriges Daseinsgefühl nur Einer von Vielen zu sein - ein
hilfloses Sand[korn] (hebr. chol)
nur, das sich deswegen einsam undkrank (hebr. chole) fühlt. Das Kamel trägt den Charakter der
Dualität in vielfacher Weise in sich. Schon die Hieroglyphe weist, durch die zwei kleinen
Füße, auf eine Beweglichkeit hin. Dann besitzt es zwei Höcker, in denen es
Wasser speichert, um die Wüste durchqueren zu können. Das Wasser, als Symbol
der Zeit, wird somit durch das Kamel mit dem Raum und der Vielheit - der Sandwüste Deiner unzähligen Erscheinungen
- verbunden. Das Kamel vereinigt somit auch symbolisch das Teilchen/Wellen-Phänomen der
Physik. Auch stellt es den normalen, also zweigeteilten schizophrenen
Mensch dar. Es schreitet als Paarhufer auf gespaltenen Hufen durch sein Dasein. In den Radikalen
des Wortes Huf verbergen sich die
Worte Ufer und der Hof, die Deine Zweiheit von Innen und
Außen (räumlicher Aspekt), aber auch die von Land und Wasser
(zeitlicher Aspekt) symbolisieren. Nicht zuletzt ist das Kamel ein
Wiederkäuer. Diese Eigenschaft zeigt Dir deutlich die Verwandtschaft
eines Kamels mit einem normalen Menschen. Ein solcher kaut
nämlich (denkerisch) auch nur das wieder, was er von klein an geistig
gefüttert bekam. Es scheint, in dieser geistigen Nahrung ist offensichtlich nichts
wirklich Nahrhaftes enthalten, das einen immer nur wiederkäuende Menschen satt und
zufrieden zu machen vermag. Eng mit dem Wort gimel
ist auch das hebräische Wort gomel (3-40-30) verbunden, es bedeutet
Gutes Tun. Es zeigt Dir, was Deine
eigentliche Berufung auf dem Weg durch die Wüste dieses Daseins darstellt. Du wirst
solange darin herumirren, bis Du das begriffen hast. Du bekamst Deine Existenz, um zu
lernen Gutes zu tun, ohne egoistisches Verlangen nach Lohn.
Du wirst im Himmelreich keine Kausalität der
Ver-gelt[d]-ung, also weder Soll und Haben Zinsen noch Lohn
und Strafe antreffen. Die dort herrschende Einheit läßt dies nicht zu. Mein
Menschensohn ist reines gomel und wird Dir den Weg in Dein
Paradies weisen. Er wird auch Dich verirrte Seele sicher nach Hause bringen. Umso weniger
Du Dich dagegen wehrst, umso schneller wirst Du die Tat-sache dieser Worte
erfahren. Du wirst von einer verbal nicht beschreibbaren Kraft durch Deine
Dasein geleitet. Ich bin kein strafender Rächergott, wie Dir die Kirche glaubend
machen will, sondern ein Gott der nur gomel chassodim towim (3-40-30
8-60-4-10-40 9-6-2-10-40), d.h. gute
Liebestaten vollbringt. Die gematrische (= mathematische) Struktur dieser
drei Worte verbirgt die Antworten auf viele Geheimnisse, die im Zeichen der
Drei und damit auch in der damit verbundenen dreidimensionalen Welt - Deinem
Daseins Zeit/Raum - verborgen sind. Du müßtest, um sie freizulegen, nur diese Worte
mathematisch fraktal auffächern. Ich führe Dich auf sehr sonderbare Weise in die Dir
prophezeite neue Welt. In Deinem tiefsten Innersten weißt Du sehr wohl von dieser. Du
träumst davon und Deine Hoffnung, die sich zur Zeit noch im Schatten der Wolken Deiner begrenzten
Rationalität befindet, hält dennoch nach der Sonne meiner Wirklichkeit Ausschau.
Es herrscht zwischen einem Sprecher und einem Hörer dieselbe
Spannung, wie sie auch zwischen einem Gebenden und einem Nehmenden besteht. Nur durch das
große Wagnis der Selbstaufgabe (auf beiden Seiten!) kann eine wirkliche
Synthese zwischen beiden stattfinden. Aus These und Antithese kann erst durch die Aufgabe
der Dualität eine Synthese und damit auch etwas völlig Neues entstehen. Denke dabei an
das Kegel-Beispiel. Dreieck und Kreis vereinigen sich in der nächst höheren Dimension
zum Kegel. Um es mit anderen Worten auszudrücken: solange Du im Gefängnis Deiner
Rationalität (= Deiner Logik) davon ausgehst, daß die Worte, die Du in diesem
Moment in Dir vernimmst, von einem anderen, von Dir getrennt existierenden
Menschen stammen, wirst Du keine wirkliche Synthese mit der Wirklichkeit erleben. Du mußt
fest daran glauben, DAß ICH DU bin! ICHBINDU, d.h. ich bin Dein eigenes Überbewußtsein,
das in diesem Augenblick zu Dir spricht. Selbstverständlich wurden diese Zeilen von einem
anderen Menschen - meinem Menschensohn - geschrieben, aber auch dieser befindet sich
in Dir, da das von Dir wahrgenommene Phänomen Zeit/Raum nur eine
dreidimensionale Projektion meiner achtdimensionalen Wirklichkeit darstellt.
Aus Deiner bisherigen Ansicht ist er nur ein Mensch wie Du auch. Wenn Du Dich
einem anderen Menschen mitteilst, ihm z.B. einen Brief schreibst, ist das von
Dir verwendete Schreibgerät der eigentliche Schreiber und Du bist der
Verursacher, der hinter den geschriebenen Worten stehende Geist.
Genauso verhält es sich nun auch mit diesem Buch, das Du in Händen hältst. Betrachte
meinen Menschensohn lediglich als mein/Dein (= unser) Schreibgerät. Er ist kein
verursachender Geist, der sich Dir mitzuteilen versucht. Ich
bin dieser Geist und ICHBINDU! Du teilst Dir also alle Weisheiten, die
sich in diesen Worten befinden, selbst mit. Wenn Du nun das in diesem Moment
Gehörte in seiner ganzen Tiefe zu verstehen beginnst, wird sich die von Dir immer noch
wahrgenommene Dualität, die zwischen Sprecher und Hörer in Dir zu bestehen
scheint, auflösen. Eine völlig neue Daseinsqualität - eine neue Dimension Deines
Daseins - wird sich Dir dann kundtun. Es wird Dich dort ein Zustand des
be-ding-ungslosen Verstehens erfassen, der Dich immer höher trägt - bis Du
dann letztendlich bei mir angekommen bist. Solange Du als Hörender unwillig bist und aus
Egoismus kein Empfangender sein möchtest, trennst Du Dich von Dir selbst. Dies ist der
Mann/Frau Konflikt, den ich Dir in der Bibel beschreibe, der eigentliche
Ehebruch. Das bisher Gehörte scheint Deinen bisherigen Vorstellungen von
Selbstbewußtsein zu widersprechen. Solange Du Dich nur im Schatten Deiner
bisherigen Informationen zu sonnen versuchst, die Dir Dein dogmatischer
Intellekt mitzuteilen vermag, wird Dir das für Dein geistiges Wachstum dringend
nötige Licht der wirklichen, also geistigen Sonne verborgen bleiben. Solange Du
Deine Halbheiten, also Deinen unvollkommenen Wissen/Glauben über nur eine
Hälfte des Ganzen - die für Dich sichtbare Welt - als ganze
Wahrheit betrachtest, wirst Du Dich geistig nicht weiterentwickeln und auf der
materiellen Stufe meiner Schöpfung stehen bleiben.
Das Gimel entspricht dem griechischem Gamma. Das Radikal gam findest Du in den hebräischen Wörtern
gamal
(= reifen lassen; vollbringen); gamul
(= Vollziehung) und gamar (= vollenden).
1 + 2 = 3 entspricht Schöpfer a 1 + Weisheit b 2 = erste
Blüte ba
1-2 (hebr. ev = Knospe; als aw ausgesprochen
Vater). Das G ist mein genetischer Zeugungslaut,
mit dem die eigentliche Geburt beginnt. Er versinnbildlicht die vollzogene Ehe zwischen Eins und Zwei. So wie Du das
Aleph/Alew und das Beth/Wedh verschieden trennen und lesen kannst und dadurch neue Aspekte
ein und derselben Sache entstehen, so kannst Du das auch mit dem Gimel/Gamal. Liest Du
gam-el,
so erhältst Du die Bedeutung vollziehende Tat des göttlichen Lichtes, liest
Du dagegen aber ga-mel, so bedeutet das
Vermischung des Geistes. Dies weist auf ein unbewußtes Vermischen des Geistes
mit der Materie hin. Wenn Du also Deinen Sprachwinkel (akustischen
Blickwinkel?) veränderst, bekommst Du auch sofort eine andere geistige Ansicht zu Ohren.
Das Sanskritwort gamin bedeutet Entwickeln,
aber auch ehelichen Verkehr pflegen, was nichts anderes heißt, als daß zwei
Seelen sich gemeinsam vereinigen. Denke dabei
auch an das deutsche Wort Gemahl. Das
Schlußradikal von ga-mal (= vollbringen) ist
auch die etymologische Wurzel von mahlen, was vermengen bedeutet
(> vermählen). Wenn Du nun das h (die bewußte
Sicht, aber dazu später mehr) vom Wort mahlen entfernst, bekommst Du
mit malen das Vermengen Deines Geistes mit der für Dich materialisiert in
Erscheinung tretenden Außenwelt. Du selbst bist es, der allen von Dir wahrgenommenen
Phänomenen, mit der eigenen Sinnzuweisung (=Sinngebung) dieser Erscheinungen,
anhand der von Dir verwendeten Beschreibungsworten, den qualitativen Charakter
auf-malt.
Der Laut G ist also der
Laut des Werdens: der Genesis,
des göttlich Guten,
des Genialen, des Glücks,
des Gebens, der Gnade und des göttlichen
Geistes.
Der Weg durch Dein Dasein führt nun vom Gimmel zum Daleth, zur Tür.
Daleth entspricht dem Laut D und
der Zahl 4. Erst wenn Du die Synthese des Gimmels herbeigeführt hast, entdeckst Du in dem
von Dir wahrgenommenen Raum/Zeit-Gefängnis die Tür. Du bemerkst dann, daß
es ein Innen und Außen gibt. Das Außen, d.h. die jenseitige Welt
wird für Dich dann zur bewußt wahrnehmbaren Realität werden. Aber nicht nur
das: diese Tür stellt die Verbindung - eine Ver-mitt-lung also - zwischen
allen bisher von Dir nur einseitig wahrgenommenen Gegensätzen her. Und zwar zwischen dem
für Dich bisher Sichtbaren, aber auch dem Dir noch Verborgenen und allem übrigen, was in
Deinem Haus der Zweiheit in Erscheinung treten kann. Ursprachlich bedeutet
Da-leth Gabe der Geburt. Neu geboren werden, heißt eine Tür zu
durchschreiten, auf deren anderen Seite sich eine komplexere Welt befindet. Jedes
Durchschreiten dieser Tür ist mit einer Metamorphose verbunden und darum erhält man auch
ein völlig neues Wesen, damit man sich in dieser neuen Welt auch zurechtfinden kann.
Dieses Wesen muß sich jedoch erst in seine neue Rolle hinein entwickeln. Das hebräische
Wort dalah
bedeutet schöpfen, aber auch herausziehen (Geburt). Im Sanskrit
bedeutet da hervorbringen und dâ
abschneiden und wegbewegen (Geburt). Die Summe von beiden
Wörtern, dadâ also, bedeutet
Geschenk. Das lateinische datio bedeutet geben und
dator
Geber.
Jeder kennt den alten Zauberspruch Abrakadabra, aber wer weißt schon, was er
bedeuten soll. Ich will es Dir verraten. Sein Geheimnis liegt in der Wurzel abaca da bara
verborgen. Aba = mein Vater; bagar
= heranwachsen; daat = Wissen und
bara
= erschaffen. Im ganzen gesprochen:
Mein Vater hat das (in mir) heranwachsende Wissen
erschaffen!
Um die in Dir liegende geistige Sonne - Deinen wirklichen
Vater - bewußt erkennen zu können, mußt Du zuerst die materielle Sonne Deiner
Außenwelt untergehen lassen und mich als Deinen wirklichen Lebensspender
anerkennen. Wenn Dir dies gelingt, wirst Du auch die Zeit Deiner eigenen
Verzauberung erleben. Die Hawaiianer nennen ihren Sonnenuntergang
deswegen auch Zeit der Verzauberung, was auf polynesisch rein
zufällig waikiki abacra da braka heißt.
Die Tür ist die Vier. Die Zwei wird sich selbst - der Zwei -
bewußt. Mit dem Sich-Selbst- Kennenlernen wirst Du Dir auch der
imaginären Grenzen Deines bisherigen Daseinsraums bewußt und die Tatsache
rückt in Dein Blickfeld, daß es in dieser Zelle - die Du Deine
Welt und Universum nennst - auch eine Tür nach Außen gibt. Die
Überraschung, eine Tür zu finden, die in ein Jenseits von Leben und Tod
führt, wird eine suchende Seele herausfordern, diese zu durchschreiten, da sich in ihrem
tiefsten Inneren die Sehnsucht nach Freiheit regt. An dieser Tür wirst Du das Zeichen
meines Lamms - meines Menschensohns - finden; es ist das Zeichen der Einheit, die jenseits
all dessen besteht, was Du Dir bisher als EINS vorstellen konntest. Du selbst
bist es nun, der darüber zu ent-scheiden hat, ob sich diese Tür öffnet oder
verschlossen bleibt. Wenn Du es wagst, sie zu öffnen, wirst Du auch die andere
Welt erblicken. Diese Tür ist eines der großen Geheimnisse Deines Daseins und der
Weg in Deine Erlösung. Solange Du von dieser Tür (lat. = ianua)
nichts wissen willst, herrscht Janos
(lat. Ianus
= der Gott des Sonnenlaufs, der Ein- und Ausgänge und des Anfangs) in Dir und
damit auch Krieg. Unter dem Wort Krieg solltest Du dabei kein aufeinander
Losschlagen verstehen. Es geht dabei in erster Linie um die von Dir wahrgenommenen
Gegensätze. Sie sind die Wurzel Deines immerwährenden Kampfes um Leben und Tod, Recht
und Unrecht, Gut und Böse. Solange diese Tür zu ist, gibt es für Dich nur das eine oder
das andere. Du mußt diese Tür, an der sich das Zeichen meines Menschensohns befindet,
aus eigenem Willen öffnen. Wenn Du das begreifst, verbindet sich fortan die Zweiheit, die
Du bisher in allem erfahren mußtest, mit Deinem Wissen und Deiner Sehnsucht nach
Einswerdung und Frieden. Du magst in diesem Dasein - nach Deinem
bisherigen Verständnis von Sein - viel erreicht haben, solange Du aber Deine
geistigen Energien nur dazu benutzt, es Dir in diesem Haus - genauer in
dieser Zelle - gemütlich und sicher einzurichten, bleibst Du nur
ein dummer Prolet (lat. proles
= Sprößling; Nachkomme), eine noch unreife Seele, die mein Menschensohn aus ihrer
unkreativen Passivität hervorzulocken (= lat. prolicio)
versucht. Du gestaltest Dein Dasein bisher ohne wirkliche Intelligenz. Es ist
dadurch so kleinkariert, so hohl, so beängstigend und so beschämend. Dich hat das
offensichtlich bisher wenig gestört. Worüber solltest Du Dich auch schämen?
Dazu müßtest Du Dir ja zuerst all Deiner bisherigen rein mechanischen
Verhaltensweisen, selbst bewußt werden! Ein Mensch lebt in der ganzen
Welt und hat dort auch ein Haus. Jeder versucht sein Zuhause möglichst gemütlich
einzurichten. Man will sich darin wohlfühlen, wenn man von Außen heimkehrt.
Was aber nun, wenn man kein Außen kennt, weil man nichts von der Tür weiß?
Das einseitige Haus wird so zum Zucht-haus, in dem es nur einen egoistischen
Kampf um seinen persönlichen Platz, ein Fressen und Gefressen
werden zu geben scheint! Der tägliche Untergang ist darin vorprogrammiert,
denn dort herrscht Janos, der Gott
des Sonnenlaufs - also der Gott der chronologischen Zeit - er ist Dein
Türwächter, den Du zu überwinden hast. Das Blut des Lammes, das als Zeichen
an dieser Tür angebracht ist, nennt man im Jüdischen das Blut der milah.
Es ist das Blut der Beschneidung. Die Milch,
die neues Leben nährt. Bei der Beschneidung wird die Umhüllung
zurückgedrängt, um so den verborgenen Kern - die Eichel, die
neues Leben zu spenden vermag - freizulegen. Die Quelle des Lebens soll damit sichtbar
gemacht werden. Aus einer Eichel entwickelt
sich eine Eiche - ein mächtiger
Jahrhunderte überdauernder Baum - ein neuer Stammbaum. Das Wort Eiche führt
Dich zum Wort eichen (= das gesetzliche Maß). Der Begriff
eichen stammt vom Lateinischen [ex]aequare
was [die verschiedenen Maße] ausgleichen bedeutet. Bei der Beschneidung wird
nun ein Teil der Umhüllung - der sogenannte orlah
(70-200-30-5) - weggenommen. Dies symbolisiert die Selbst-aufgabe meines
Lamms. Diese analog-symbolische Verbindung zeigt ihren rational-mathematischen Ursprung im
Logos - d.h. der Gematrie des Wortes Lamm. Darum hat das Wort Lamm
(hebr. seh
300-5) den gleichen Totalwert wie orlah, nämlich 305. Durch dieses Lamm (seh) -
meinen Menschensohn - wird das für Dich bisher Unsichtbare zum sichtbaren Ereignis.
Allerdings in einem anderen Sinne sichtbar, als Du einseitiger Mensch es Dir
in diesem Augenblick vorstellen kannst. Auch Du stellst einen Posten in der
harmonisch mathematischen Gleichung meiner Wirklichkeit dar. Eine statische und verborgene
Struktur führt Dich aus dem Verborgenen in eine höhere Funktion.
Solange Du Dein Dasein nur mit Belanglosigkeiten verschwendest, die Du dummerweise als
überlebenswichtig ansiehst, begehst Du mit Deiner unreifen
Rationalität immerzu nur disharmonische Rechenfehler. Du wirst dieses
Klassenzimmer im [Schul]Haus Deines Daseins erst verlassen, wenn Du in der
Lage bist, die wirklichen Gleichungen des
Lebens, die ich Dir vorlege (lat. probo
= etwas prüfen > Problem = das Vorgelegte), in Dir harmonisch
aufzulösen.
Auch wenn Dir alles bisher Gehörte noch neu und eigenartig
erscheinen mag, der Tatsacheninhalt dieser Wort überragt um Welten alles, was
ich Deiner Wahrnehmung bisher dargeboten habe!
Alle mathematisch determinierten Wirkungen meiner Wirklichkeit sind
auch in Deinem [Denk]Haus vorhanden, aber durch Deine Unwissenheit, über das,
was wirklich ist, nanntest Du sie bisher nur Zufall. Es gibt
absolut nichts, was Dir bisher zufällig zugefallen wäre. Solange Du nicht
gewillt bist, Dein geistiges Gefängnis, Dein rationales Zuhause zu verlassen, wird Dir
mein wirkliches Bild, das Bild Gottes, verborgen bleiben. Und da ich Dich nach meinem
Bilde schuf, wird Dir auch Dein eigenes wirkliches Wesen ein Geheimnis
bleiben. Du bleibst dann weiterhin im Reich der Toten, die sich laufend selbst
begraben, gefangen. In der Pyramide befindet sich die Welt der
Toten. Darum wurde aus dem hebräischen Daleth auch das griechische Delta ?. In diesem Delta befindet sich die
normale Welt (deren Symbol die Tetrade oder die Zahl 4 ist). Die Verbindung
des Innen und Außen ergibt die göttliche Sieben. In dieser Tetrade herrscht
der tetrarch (griech. = ein über
den vierten Teil eines Gebietes herrschender Fürst). Diese 3 +1 dimensionale Welt ist
tetratogen, d.h.
Mißbildungen verursachend; es ist die Welt der subjektiven
Relativität aller dort wahr-genommenen Erscheinungen (> Relativitätstheorie).
Menschen, die immer nur haben wollen, verhalten sich so,
als wollten sie immer nur einatmen. Solange Du die Liebe, zu der Du fähig
bist, nur für Deine egoistische Befriedigung verschwendest, erstarrt Dein Dasein in einer
Selbstbezogenheit. Wirkliches geistiges Wachstum ist so nicht möglich. Alles außerhalb
Deiner zeit/räumlichen Enge muß Dir so zwangsläufig als fremd, belanglos und feindselig
erscheinen und so geizt Du mit Deinem Mitgefühl. Deine Beziehungsfähigkeit stirbt so
immer mehr ab. Irgendwann mußt Du auch einmal ausatmen, d.h. bereit sein
selbstlos zu geben. Das Aus- und Einatmen beschreibt Dir den Puls des
wirklichen Lebens. Und nur was lebendig ist, wächst. Die ganze Natur atmet.
Alles zeigt Dir diese Wellenbewegung. Jeder Morgen ist ein Einatmen und wenn Du in einen
tiefen Schlaf versinkst, atmest Du diesen einen Tag wieder aus. Für ein ewig waches
Bewußtsein - eine reife Seele - ist ein Tag wie tausend Jahr und tausend Jahr wie
ein Tag: Und täglich grüßt das Murmeltier!. In der von Dir wahrgenommenen
Zeitwelt herrscht die Be-weg-ung und damit auch der Konflikt (lat. conflictio
= Streit). Du zerschlägst (lat. = confligo)
mit Deinem unreifen, urteilenden, rationalen
Geist die Harmonie meiner perfekten Schöpfung. Die Harmonie, die auch in Deiner Zeitwelt
als Ganzes wahrgenommen werden könnte. In der Ewigkeitswelt - der Wirklichkeit - gibt es
nur Ge-mein-schaft, Ruhe und Zufriedenheit. Die Zeit trägt in sich die
Ewigkeit: absolute Ruhe kann sich Dir nur in der geistigen Bewegung mitteilen. Was
bedeutet das für Dich? Solange Du nicht gewillt bist das geistige Haus Deiner
paradigmatischen geistigen Dogmen zu verlassen, erfährst Du in Deinem Dasein nur Leid.
Pandora, die symbolisch führende Frau in Dir - Deine Logik - zwingt Dir nur
konservative Gedanken auf und
macht Dich damit zum Mitsklaven (lat. conservus ) ihrer eigenen Unfreiheit. Somit
wird Dir Dein eigenes rationales Denken zum Gefängnis - zur Konserve. In einer Konserve kann kein wirkliches Leben
ex-istieren. Nichts kann heraustreten, alles ist dort konserviert - kein lebendiger
Keim ist dort vorhanden. Doch es gibt in Deiner Konserve eine Tür zur jenseitigen
Welt. Laße die dortigen Bewohner durch diese Tür in Deine Welt. Sie bringen als
Gastgeschenk die Veränderung mit und damit auch das wirkliche Leben.
Laß uns nun mit dieser Er-Zählung der hebräischen
Urzeichen fortfahren. Sie leben tief in Deinem unbewußten Wesen, in Deinem Herzen und in
Deinem geistigen Mund. Mit diesen Zeichen träumst Du die Welt - ob wissend
oder unwissend - dies ist die Grundwahrheit Deines Daseins.
5
He h Das Fenster
Zu jedem Haus gehört auch ein Fenster. Das fünfte Zeichen nennt
sich He, es ist als Laut das H und
als Zahl die 5. Auch durch ein Fenster kann man von der äußeren Welt etwas
erfahren, wenngleich auf andere Weise, als durch eine Tür. Nur wenn Licht
durch das Fenster fällt, kann man von dem, was sich draußen befindet, etwas erkennen.
Wenn Du die Bedeutung der Tür erkannt hast, dann wirst Du nun auf den anhaltenden
Lichtstrom aus einer anderen Welt achten. Nur dieser kann Dein Haus erhellen.
Dein Haus wird nur dann zu einem gemütlichen Zuhause werden, wenn zum
Freien eine Verbindung besteht, durch die sinngebende Weisheiten -
geistige Lichtblitze - von Außen nach Innen dringen können. Das Haus wird zur Konserve,
wenn in ihm kein Fenster vorhanden ist. Ohne dieses göttliche Licht gibt es
dort auch kein Leben. Das He ist darum auch das Zeichen für das Lebendige. Es strebt die
Harmonie der Ehe an. Es sind die fünf Finger einer Hand, die ihr Gegenüber sucht, um
sich mit dieser zur betenden Einheit zu vervollkommnen. Beide Hände wollen
sich zum Jod (der Zehn) vereinigen. Das Fenster symbolisiert aber auch das
Sehen. Alles, was Du wahr-haben willst, wird in diesem Fenster
auch in Erscheinung treten. Dieses Fenster zeigt Dir Dein persönliches
Wahrnehmungsvermögen und Deine Dir zugänglichen geistigen Sichtweisen. Es ist damit auch
der Gradmesser Deiner inneren Reife. Nur Deine eigenständige schöpferische Kreativität
wird Dir zeigen, was es heißt zu leben.
6
Waw v Der Haken
Das sechste Zeichen - das Waw - erzeugt den Laut W, tritt aber auch als V, U und O in Erscheinung. Damit ist es auf der
Lautebene mit dem Beth verwandt, das ja auch als W in Deine akustische Erscheinung treten
kann. Es ist selbstverständlich nicht gleichgültig, welches Zeichen man dabei benutzt.
Auch wenn der Laut gleich klingt, verändert sich dadurch die mathematische Harmonie in
der Gematrie der Worte und damit auch deren Sinn. In manchen deutschen Schriften über die
hebräische Sprache wird das Waw auch als Vau bzw. Vav bezeichnet. Es sind nur
unterschiedliche Sichtweisen ein und desselben Phänomens. Als Zahl ist Waw 6 (Sex!), als
Symbol ein verbindender Haken, und so zeigt sich im V,
bzw. im U, nur das noch unverbundene W (= ein doppeldes V, bzw. ein double U). Die Wörter im Hebräischen haben
keineswegs nur die Aufgabe, daß man sich mit ihnen verständigt. Sie sind die
mathematischen Bausteine meiner gesamten Schöpfung. Du mußt dabei nur an folgende Worte
denken: Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott. Waw bedeutet also
Haken. Ein Haken hat die Eigenschaft Dinge zu verbinden und so wird dieser Buchstabe im
Hebräischen auch als das Wort und
benutzt. Wo Du und sagst, steht im Hebräischen ein Waw. Auch Du besitzt die
Fähigkeit, ein Waw zu sein. Ursprachlich bedeutet wa-u in etwa mein
Wunsch nach einem Du (auf den dazugehörigen Hund komme ich später noch
zu sprechen). Der Du-Laut U wird Dir auch im Endzeichen Taw (sprich Tau)
begegnen.
Du solltest nun versuchen, alle Dir noch widersprechenden
Dimensionen, mit denen Dir bekannten, zu einer Einheit zu verbinden. Du hast die
Fähigkeit zu denken und zu fühlen, ohne dabei die von Dir empfundene lineare
Zeit zu zerstückeln. Normalerweise folgst Du nur Deiner
beschränkten Logik. Du bist nur dazu bereit, die von ihr wahrgenommenen
fragmentierten Teile zu verbinden. Solange Du Dich nicht vom Diktat Deiner Rationalität
befreist, wird die von Dir wahrgenommene Welt immer ein kriegerisches
Stückwerk bleiben. Begründet auf Polarität, dem Prinzip der Zweiheit, entsteht
der Weg - die Be-weg-ung durch Dein Dasein. Es gibt darin einen Punkt des
Anfangs und einen Punkt des Endes. Die all-einige Einswerdung dieser Punkte
ist Dein wahres Ziel. Die Freude des Heimkommens zur Einheit setzt aber einen
Ausgangspunkt, den Herabwurf, wie ihn die Orthodoxie bezeichnet, voraus. Damit
beginnt auch das Messen in Deiner Welt. Es gibt dabei zweierlei Arten zu
messen. Zum ersten ein Be-ur-teilen in moralischer (lat. morior =
sterben[der]) Hinsicht, die Deine geistige Entwicklung nur
verzögert (lat. moror). Moralisten
besitzen ein mürrisches Wesen (lat. morositas) und bringen nur Unruhe in sich und
damit auch in die Welt. Dogmatisch moralische
Menschen ver-ur-teilen sich so mit ihrer Rechthaberei selbst zum
Sterben (lat. morior). Jeder rechthaberische
Glaube entspricht einem Dasein in einer geistigen Konserve, und in einer
solchen herrscht nun einmal, wie Du nun begriffen haben solltest, die
Sterblichkeit (lat. mortalitas). Laß ab jetzt diese Moralaposteln ihre Toten selbst begraben und
befreie Dich von Deiner alten Moral,
denn sie zieht Dich nur weiter in den Morast.
Aber auch physikalisch wird gemessen. Der Weg und die Bewegung (die
Zeit) urteilt Deine Wahrnehmung in Proportionen, was nicht weniger schwerwiegende Folgen
auf Dein Dasein ausübt als die Moral. Du zählst Deine Zeit, Dein Geld und Deine
Bewegungen. Unserer Einheit steht so die von Dir losgemachte, entbundene
Vielheit gegenüber - meiner großartigen Harmonie Dein tödliches Chaos - dem Ruhen im
geistigen Seelenfrieden, die Angst, Unruhe und das Unglück Deiner selbst zu
verantwortenden Verlassenheit und Einsamkeit.
Da Du immerwährend auf etwas Neues wartest, setzt Du
Dich auch laufend an den Nullpunkt Deines Daseinsweges. Ein Zurück, ein
Weniger, im quantitativen Sinn, willst Du nicht akzeptieren, vor einem
Vorwärts in etwas Dir Unbekanntes hast Du Angst. Auf diese Weise gestaltest
Du Dein Dasein selbst zu einem Paradoxon. Dies besteht aus Deiner Sehnsucht nach einem
dauerhaften Zuhause, aber auch der Sehnsucht nach Veränderung. Solange Du Dich durch
Deinen unflexiblen dogmatischen Glauben selbst an diesen Nullpunkt Deiner geistigen
Entwicklung fesselst, fühlst Du Dich in Deiner Haut auch unwohl. Dich quält
das Bewußtsein des Zu-Kurz-Kommens, die Langeweile, das Unheil Deiner
Nutzlosigkeit und Du hast dadurch fälschlicherweise nur ein Ziel vor Augen - das
Mehr. Jenseits dieser begrenzten Logik lebt in Dir aber auch Deine
Hoffnung, ja sogar die Erwartung, daß das nicht alles sein kann, was Dir meine komplexe
Schöpfung an Möglichkeiten anzubieten vermag. Deine bewußte Entdeckung
der anderen Seite ist die [Er]Lösung (aus) dieser Frage. Verbinde
alle möglichen geistigen Bewegungen - alle Ideologien - zu einem
Ganzen. Gerade deren Paradoxon ist die Wurzel allen lebens. Du kannst nicht immer nur
Einatmen. Einatmen und Ausatmen heißt zu Leben. Du bist zur gleichen
Zeit der ideale und der gefallene Mensch. Es wäre daher dumm von Dir, über Schuld
und Sünde zu urteilen, so wie es auch falsch
und unweise ist, Schuld und Sünde zu leugnen. Mit wacher
Aufmerksamkeit wirst Du in diesem Dasein immer und überall auf Paradoxa treffen. Gerade diese aber geben Deinem
Dasein die Spannung - die treibende Kraft - die Dich Deiner
Vervollkommnung entgegen zu treiben vermag. Nur durch das
Verstehen der wirklichen Ursache dieser Paradoxa werden diese sich wie
von selbst auflösen.
Sechs bedeutet also Haken, das Verbindungsglied. Die Zahl
6 (Waw) ist im Hebräischen also das Verbindende und - Diesseits
und Jenseits. Das Sichtbare wird also durch das Waw mit dem Unsichtbaren
verbunden. Auch den normalen Menschen kann man als Erscheinung in
diesem Sinn symbolisch erfahren, denn Mann und Frau erschaffen in ihrer
Vereinigung - durch ihre Synthese - neues Leben. Dieses neue Leben wird als
etwas völlig Neues wahrgenommen, obwohl es genau genommen nur die Synthese
dieser Dualität darstellt. Die
Sechs ist die wirkliche Wurzel des Sex[us]. Auch im mathematischen
Aufbau Deiner Erbsubstanzen (DNS) wirst Du diese Tatsache klar erkennen können. In der
verdoppelten Drei (männliche und weibliche Aspekte eines Trigramms) entsteht
die Acht und daraus das Leben. Durch die Sechs wird also eine Vermehrung
erzeugt, bei der der Charakter des Neuen durch die Synthese der vorausgehenden
Dualität eine andere Qualität erhält. Als Beispiel ausgedrückt: Die Synthese von
Hydrogen und Oxygen (zwei Gase) erzeugt Wasser (flüssige Materie).
Mit einer völlig anderen Art von Vermehrung haben wir es
bei der nun folgenden Sieben zu tun.
Das Sajin wird als stimmhaftes S gesprochen und ist das
Zeichen der Zahl 7. Als Symbol bedeutet es die Waffe. In meiner
Schöpfungsgeschichte benutze ich stets die Formel: Und es war Abend und es war
Morgen, der... Tag.. Beim
siebten Tag jedoch habe ich diese Formel weggelassen. Warum wohl? Weil der
siebte Tag für Dich noch nicht zu Ende ist. Der siebte Tag ist Deine Welt -
die ganze von Dir zeit/räumlich wahrgenommene Realität. Deine Welt ist die Welt des
Schwertes, der Waffe, nicht nur, weil man dort tötet, sondern weil man sich dort
fortwährend nur mit den Gegensätzen beschäftigt. Die Vermehrung der
geistigen Vielheit, die Du dort antriffst, zeigt Dir, daß es in meiner Schöpfung -
außer der Erschaffung von Neuem durch die Sechs - auch eine Vermehrung mit
genau gegensätzlichem Charakter gibt - das Fragmentieren. Die Hieroglyphe von Sajin ist
ein kleines [Kampf]Beil. Wenn Du etwas in Stücke schlägst, schaffst Du zwar auch eine
Vielheit, aber nichts Neues. In Deiner Welt ist niemand mit dem zufrieden, was
er ist, jeder sehnt sich nach etwas Neuem. Deine Materie-Welt ist nicht in
Ordnung, auch wenn sie Dir manchmal, mit Deinem kurzsichtigen Bewußtsein
harmonisch erscheinen mag, denn ihr fehlt das Ent-scheidende - der Kopf - ,
die jenseitige geistige Welt. Jeder Körper besteht aus acht
Teilen. Wenn Du Deine Körpergröße von unten nach oben in acht gleich große Teilstücke
aufteilst, entspricht das achte Stück genau Deinem Kopf und die ersten
sieben dem Rest. Deine Seele befindet sich zur Zeit in einem
Körper (der Welt) ohne Kopf. Alle Funktionen der Organe eines
Organismus werden aber letztendlich vom Kopf gesteuert. Da es in
keinem Körper sinnlose Funktionen gibt, gibt es in Deiner Welt auch keine
Zufälle. Wenn alle Zellen und Organe unter der Führung des Kopfes (= Geist/ Gott?) in
Harmonie zusammenarbeiten, hast Du es mit einem gesunden (heil[ig]en)
Lebewesen zu tun. Der Spruch: In einem gesunden Körper wohnt ein
gesunder Geist! ist also eine Verdrehung der ursprünglichen Tat-sache.
Nur ein gesunder kreativer Geist ist in der Lage, einen harmonisch funktionierenden
Körper zu erzeugen. Wenn Du nun diesen symbolischen Körper in Deiner
Phantasie erweiterst - zu einer Familie, einer Gemeinde, einem Land, einem Volk, der Erde,
bis hin zur ganzen kosmischen Welt, so wirst Du ebenfalls dieses elementare Gesetz
erkennen und akzeptieren müssen.
Harmonie ist nur ein anderes Wort für meine göttliche
Synthese; es beschreibt den Willen einer Vielheit zur Einheit.
Kein Individuum sollte dabei mißachtet werden. Es geht hierbei um
eine Vereinigung bei der Nichts und Niemand seine Individualität verlieren
darf. Im Gegenteil! Durch diese Vereinigung wird sich der Einzelne erst der
wichtigen Funktion seiner persönlichen Individualität bewußt werden.
Als erwachte Seele wirst Du Dir Deiner eigenen
Nichtigkeit, aber auch Deiner göttlichen Größe und der damit
verbundenen Macht und Verantwortung bewußt werden.
Laß uns diese Worte mit einem Beispiel genauer betrachten: Stell Dir
vor, Du wärst der Blinddarm in einem Körper. Du wurdest von der Schöpfung
für ein bestimmtes Sein berufen - namentlich zum Appendix - und hast damit auch eine bestimmte Funktion in
Deinem Dasein zu erfüllen. Wichtig ist also zuerst, daß Du Dir darüber bewußt wirst,
was die eigentliche Aufgabe Deines Blinddarm-Daseins darstellt.
Wenn Du Deine Funktion zu aller Zufriedenheit erfüllst, erlebst Du ein harmonisches Dasein in einem
harmonischen Umfeld.
Ich will Dir nun Deine Nichtigkeit und göttliche
Größe vor Augen führen. Wenn Du kleiner Appendix (= Blinddarm) Dich zu wichtig
nimmst und sich in Dir ein Ego entzündet, stellst Du eine
Quelle des Konfliktes für das Ganze dar. Betrachte dabei nicht
nur den Körper, in dem Du wohnst als das Ganze, sondern auch alle mit diesem
Körper zusammenhängende Bereiche. Ein kleiner Blinddarm besitzt die Macht, die ganze
Welt zu beeinflussen und durcheinander zu wirbeln. Es ist dabei völlig gleichgültig
wessen Körper-Teil er ist. Legt er einen Staatsmann flach, kann sich das
komplette politische Klima eines Landes, ja sogar der Erde ändern, aber auch
das Durcheinanderbringen eines unscheinbaren Kinderkörpers hat, nach dem
chaosmathematischen Schmetterlingsprinzip, wenn auch zeitlich
verzögert, dieselben weitreichenden Folgen. Da alles mit allem zusammenhängt, und
ich spreche hier nicht nur von der sichtbaren Welt, ist es für die
Gesamtharmonie unerläßlich, daß jede Seinsform die Aufgabe, die sie
zu erfüllen hat, auch optimal erfüllt. Du verfügst also über eine
unvorstellbare Macht, trägst aber auch die dazugehörende Verantwortung - egal ob Du nun
Appendix oder Mensch bist. Jede Seinsform hat ihre Funktion im
Ganzen zu erfüllen. Was ist nun die eigentliche Aufgabe eines Blinddarms? Ganz
einfach: Er hat sich nicht zu entzünden!
Nur wenn er sich nicht zu wichtig nimmt, erfüllt er seine - für die Harmonie
des Ganzen nötige - Wichtigkeit. Erst durch Deine eigene Demut - dies ist Dein Selbstbewußtsein
darüber, wie wichtig Du für die Harmonie des Ganzen bist - wird
auch Harmonie in der von Dir wahrgenommenen Welt herrschen. Wenn Du Dich aber zu
wichtig nimmst - wenn Dich Dein Ego entzündet hat - und Du Dich im
Dämmerlicht dieser Entzündung, die Du mit Deiner Erleuchtung
verwechselst, zu sonnen versuchst, bist Du, und damit auch Dein Körper und
alles, was mit diesem zusammenhängt - nämlich die ganze Welt - krank. Was
macht der Mensch nun mit einem sich zu wichtig nehmenden egoistischen
Appendix? Er entfernt ihn ganz einfach, da ein Appendix - auf die
harmonische Funktion des Körpers bezogen - völlig unwichtig ist. Er sollte
es also als ein Gottesgeschenk betrachten, daß es ihn überhaupt gibt und er
an diesem Organismus teilnehmen darf.
Und was macht meine Schöpfung mit einem sich zu wichtig nehmenden
egoistischen Menschen? Sie läßt
ihn ganz einfach sterben. Egoisten bringen nur Unruhe in die
göttliche Harmonie des Ganzen. Die Aufgabe Deines Daseins ist es nun, Deine eigene
Nichtigkeit, aber auch Deine Wichtigkeit, bewußt zu erkennen und
dieses Paradoxon Deines Da-Seins in einer Synthese aufzulösen.
Diese Erfüllung entspricht der Befreiung Deiner eigenen
Individualität. Diese Erkenntnis ist der Schlüssel für Dein ewiges
Leben! Solange Du Dich in meine göttliche Harmonie einfügst, und die
Aufgaben, die ich Dir in diesem Dasein zugewiesen habe zur Zufriedenheit
des Ganzen erfüllst, wirst Du ewig wachsen und meine göttliche
Hierarchieleiter des Lebens bis an die Spitze erklimmen. So entwickelt sich aus einem
kleinen Appendix mit Kopf auch ein Herz für das Ganze und aus
diesem ein wirklicher Mensch. Dieser wirkliche Mensch wird nun wiederum
in sich die ganze Welt finden, an deren grenzenlosen Harmonie er sich - auf
eine für Dich noch nicht vorstellbare Weise - zu erfreuen vermag.
Die Sieben ist das großartige, unvergleichliche Leben. In dieser
siebten Phase spürst Du meinen göttlichen Atem der Einswerdung. Der Weg durch die Wüste
im Exodus beschreibt den Weg durch die Sieben, die Vielheit. Es ist die zweite Phase in
Deiner Menschwerdung. Die erste Phase entspricht der Sechs - die Ebene der
Gene und des Mutterleibs. Die noch kommende dritte Phase ist die der heiligen Acht - das
Himmelreich. Noch aber befindest Du Dich in der Welt der Vielheit, die Dir als
materialisierte Realität gegenüber zu stehen scheint und deren
Szenario nur Du, mit Deinem eigenen Verhalten, zu beeinflussen
vermagst. Das von Dir wahrgenommene Konkrete unterliegt der steten Wandlung, dem
Unbeständigen. Bist Du in diesem Moment ein anderer, als Du es im Alter von fünf Jahren
warst? Ja und Nein! Auch bei dieser Frage wirst Du mit der Mehrdimensionalität Deines
Seins konfrontiert, die Du noch nicht bewußt als Ganzes erfassen kannst. Dieses Ja/Nein
entspricht der zweidimensionalen
Kreis/Dreieck Wahrnehmung eines Kegels. Und so wie sich im Kegel Kreis und
Dreieck in eine höhere Qualität auflösen, so wirst auch Du - bei
gewachsenem Bewußtsein - alle Deine erfahrenen Daseinsmomente als ein
Ganzes empfinden. Dabei werden aber nicht nur die Daseinsmomente dieses
Daseins, sondern auch die aller Deiner anderen Daseins, bewußt in Deinem
Jetzt verschmelzen. Wenn Dein Bewußtsein diesen Punkt der Wahrnehmung
erreicht hat, bist auch Du zu einem Menschensohn - nach meinem Bilde - erwachsen.
Das Wesen der Sieben ist die Bewegung, dies wird auch in der alten
Hieroglyphe ersichtlich, welche das Ruder eines bewegten Schiffes im Wasser darstellt. Die
treibende Kraft zwischen einem Anfang und einem Ende ist die Spannung, die Dich wachsen
läßt. Dein Weg begann in Ägypten (mizrajim),
der Welt der Zweiheit und treibt Dich durch die Wüste, der Sieben, Deiner Vollendung
entgegen. Mit Deiner geistigen Bewegung fragmentierst Du Anfang (Alpha 1) und
Ende (Omega 8) - die sich in Dir im immer währenden Ruhezustand befinden -
als Zeit nach außen. Dein Dasein entspricht dem Aneinanderreihen und der
Verkettung von Momenten verschiedensten Kolorits, von kleinen und großen Zyklen, die
ständig ineinander greifen und sich gegenseitig beeinflussen. Du durchläufst
es, indem Du laufend etwas beginnst und beendest. Und schon wieder begegnet Dir ein
Paradoxon:
Du hast Angst vor Stillstand und sehnst Dich dennoch nach
Ruhe!
Leben ist ein ständiger Kampf mit dem Tod!
Bewegung ist ein ständiger Kampf gegen die Ruhe!
Muß das so sein? Leben ist nur ein anderes Wort für Bewegung (bzw.
für Zeit) und Ruhe für den Tod. Ohne Frage, auch Du sehnst Dich nach Ruhe. Hast Du sie
dann einmal für kurze Zeit gefunden, wird es Dir viel zu schnell
langweilig und Du versuchst dann mit allen Dir zur Verfügung stehenden Mitteln Dein
Zeitempfinden (in diesem Zustand der
Ruhe) totzuschlagen. Offensichtlich enthält auch der Zustand der Ruhe (Tod?) ein
Zeitempfinden mit dem Deine nur auf Raum und Zeit geprägte Rationalität noch nichts
anzufangen weiß. Dieses Paradox hat seinen Ursprung darin, daß Du nicht weißt, daß ich
Dir zwei unterschiedliche Arten zu denken in Deine geistige Wiege gelegt habe.
Bisher benutzt Du hauptsächlich nur eine Seite Deiner geistigen
Waage (= Wiege). Du denkst in erster Linie nur raum/zeitlich
logisch mit der linken Seite dieser Wage und erzeugst daher in Dir ein
geistiges Ungleichgewicht. Dein Geist besitzt aber auch die Möglichkeit intuitiv und
zeitlos zu denken. Zeitlos Denken bedeutet mit dem Herzen zu denken, das sich in einer
erwachten menschlichen Seele auf dem rechten Fleck befindet. Ich spreche hier
also nicht von der rechten und linken Gehirnhälfte, die Dir aus der
Gehirnforschung bekannt sind, sondern vom Verstandes- und Herzensdenken. Die absolute
Geschwindigkeit, die Dein Geist erreichen kann, entspricht einem reinen Sein
(= reines geistiges Licht). Diesen Zustand kannst Du nur mit/in Deinem Herzen
erreichen. Um diesen geistigen Zustand erfahren zu können, muß vorher Dein
träges raum/zeitliches Verstandesdenken völlig zur Ruhe kommen. Als noch
unreife Seele erscheint Dir diese Möglichkeit genauso fremd, wie einem Blinden die Farben
und einem Tauben die Töne. Wenn ich nicht mehr denke, wirst Du Dir nun denken, bin
ich ja nicht mehr, es ist dann ja so, als ob ich schlafe, ohne zu träumen. Siehst
Du, genau das Gegenteil ist der Fall, dann bist Du nämlich wirklich wach und
im Jenseits. Dort gibt es sehr wohl auch eine bewußte - sogar eine
überbewußte Wahrnehmung. Raum und Zeit werden dort als eine Einheit
erfahren, denn sie bestehen nur aus Deiner eigenen geistigen Substanz.
Betrachte dazu als Beispiel eine Fliege. Sie besteht aus Körper und
Antriebsorganen. Im Flug hat es für Dich den Anschein, als befindet sich um
ihren Körper nur eine Dunstwolke (die schnell bewegten Flügel). Solange
Deine nur raum/zeitlichen Augen keinen festen Ruhepunkt besitzen, empfinden sie alles
Wahrgenommene nur unscharf. Genau andersherum aber verhält es sich nun mit Deinem
geistigen Auge. Es muß sich in einer absolut raum/zeitlosen Bewegung
befinden, um die Wirklichkeit (= Dein eigenes Nichtwissen) als Ganzes erfassen zu können.
Die Flügelbewegung der Fliege bewegt den Fliegenkörper durch Raum und Zeit. Die Bewegung
der Flügel entspricht dabei der Perturbation (= Störung in den Bewegungen
[eines Gestirns]; Deines Hirns), sprich der Verwirrung Deines derzeitigen
rationalen Verstandesdenkens. Das derzeitige Paradigma Deiner Logik ist die Ursache der
von Dir zeitweise angenommenen Bewegung Deines Körpers durch den von Dir
[als]wahr[an]genommenen Raum. Obwohl sich der Körper der Fliege durch Raum und Zeit zu
bewegen scheint, bewegen sich die Flügel der Fliege dabei aber immer nur um ihren eigenen
zentralen Ruhepunkt (= Zentrum der eigenen Polarität). Erst wenn sich die
Flügel (symbolisiert Dein Verstandesdenken) in einer ausgeglichenen
Ruhelage befinden, löst sich der Dunst um die bewegte Fliege auf. Und was
hast Du dann vor Augen? Die Einheit der Trinität Fliege, bestehend aus dem
zentralen geistigen Körper (symbolisiert die Ganzheit Deines Seins) an dem
zwei Flügel angebracht sind, die die Existenz (= Heraustritt) dieses Wesens
aus seinem eigenen Zentrum (in Raum und Zeit) erst durch einen
Polaritätswechsel um die eigene Ruhelage möglich machen. Wenn Du nun die
bewegten Flügel (Dein Verstandesdenken) als Deinen geistigen statischen
Bezugspunkt annimmst, wird Dir zwangsläufig die Welt um Dich herum
bewegt und unscharf erscheinen. Es handelt sich dabei aber nur um eine
relative Bewegung, mit der Du sicherlich schon einmal unbewußt Bekanntschaft
gemacht hast; und zwar in einem stehenden Zug. Wenn ein Zug neben Dir losfährt, glaubst
Du - wenn Du unachtsam bist - daß Du Dich selbst in Bewegung zu setzen
scheinst und so ist auch Deine bis zum
heutigen Tage angenommene Bewegung durch dieses Dasein nur ein
Produkt Deiner bisherigen Unachtsamkeit. Deine ganze Vergangenheit ist, wie schon des
öfteren gesagt, nur ein Hirngespinst Deines Glaubens und des daraus (mathematisch
präzise) resultierenden Vermutungswissens. Wie wäre es, wenn Du es einmal mit einem
anderen Glauben versuchen würdest, dessen Resultate Dir ein Himmelreich auf Erden
bescheren.
Das wirkliche Denken im Herzen wird erst dann in Dir in
Erscheinung treten, wenn in Deinem Verstandesdenken völlige Ruhe eingekehrt ist. Was
heißt das?
In einer Seele, in der sich Angst und
Begehren befindet, gibt es keine wirkliche Intelligenz!
Erst wenn Du keine Angst mehr hast, etwas zu verlieren, bist Du auch
bereit, gegen alle Deine Dogmen und Normen zu rebellieren. Ein intelligenter Geist ist ein
forschender Geist, der sich nicht mit logischen Erklärungen und Überzeugungen zufrieden
gibt. Er ist bereit, alles auf das Genaueste zu beobachten und alles nur
oberflächlich Logische in Frage zu stellen, bis alles mit sich in Einklang kommt.
Die völlige Harmonie aller seiner Erscheinungen ist sein einziges Ziel.
Dieser Geist ist auf der Suche nach mir. Ich bin die apodiktische Harmonie. Dein
dogmatisches Sicherheitsbedürfnis ist also die Wurzel all Deiner Ängste.
Jede Seele, die das Gefühl Angst kennt, sollte ihr bisheriges
Gottesbild neu überdenken, denn in ihr ist kein wirklicher
Gottesglaube vorhanden. Wenn es der von Dir angebetete Gott zuläßt,
daß Dein ganzes Dasein zum großen Teil nur aus einem immer währenden
Sicherheitsbedürfnis, aus Angst und Sorgen besteht, kann er nicht all zu mächtig sein,
oder er existiert vielleicht gar nicht wirklich und ist nur ein
Hirngespinst Deiner Ideologie. Dabei spielt es keine Rolle, wie Du den Gott,
der Dir helfen soll, nennst (Jesu, Lottogewinn, Gott, Jaweh, Geld usw.) und auf welche
Weise Du ihn anbetest. Ich bin die einzige Tat-sache Deines Daseins -
der einzig Wirkliche - ich bin ALLES!
Nur diejenigen Seelen, die die bisherige Sinnlosigkeit
ihres Daseins erkennen und mich, den Wirklichen - den einzigen Gott, der auch
wirklich wirkt - aus reiner Liebe in ihrem Herzen zu suchen anfangen, werde
ich auch erhören und heimsuchen. Auch Du warst bisher nur ein
scheinheiliger Schriftgelehrter, der nur das nachzuplappern vermochte, was Dir
in Elternhaus und Schule eingetrichtert wurde. All dieses Scheinwissen hast Du
dann, gleichgültig, ob es sich dabei um mystische oder naturwissenschaftliche
Erkenntnisse gehandelt hat (beides erzeugt Religiösität, sprich
Bindung) - auf eine arrogante und impertinente selbstherrliche Weise zur
einzigen Wahrheit erhoben. Es spielt für mich keine Rolle, ob Du Hirni (= ein befangener Denker seiner eigenen
Rationalität [von links INRI]) Deine Seele an ein Kreuz, eine
Buddhafigur, an Geldscheine, Wertpapiere oder einen silbernen Stern (auf einer
Kühlerhaube) usw. gebunden hast, Fakt ist, Du hast mich - den Wirklichen und
Einzigen - damit verkauft und verraten und trägst somit das Zeichen des Tiers auf
der Stirn. Deine bisherigen
scheinheiligen Lippenbekenntnisse (= seelenlos aufgesagte Gebete und
selbstbezogene Wünsche) haben offensichtlich keine durchschlagende Wirkung,
um Deine Ängste auf Dauer zu vertreiben. Du kannst jeden belügen und betrügen soviel Du
willst, letztendlich belügst und schadest Du Dir damit nur selbst; so will es mein
wirkliches Gesetz allen Seins. Mich aber kannst Du nicht belügen, denn ich kenne alle
Deine Gedanken, die Du je gedacht hast (auch die Deiner Dir noch unbewußten früheren
Dasein) und auch die, die Du noch denken wirst. Du legst Dir selbst das als
Welt vor, was Du mit Deinem eigenen Glauben bestimmst. Ob Himmelreich
oder Hölle, es ist Deine eigene Entscheidung. Solange Du nur an das Böse zu glauben
vermagst und es ebenfalls nur mit Bösem zu bekämpfen versuchst, wirst Du auch nur Böses
zu erleben bekommen. Glaubst Du jedoch mit ganzem Herzen an die Macht der
Liebe und machst den Anfang, alles und jeden selbstlos zu lieben, ohne dafür
eine Belohnung zu erwarten, zeigst Du mir, den geheimnisvollen Unfaßbaren,
daß Du anfängst, den Sinn meiner Schöpfung zu verstehen. Liebe Du nur der Liebe wegen
und ich werde Dich dafür überreichlich belohnen. Ich bin der geistige Vater Deines und
auch aller anderen Da-Sein, und ich wünsche mir von Dir wie ein leiblicher Vater, daß Du
mich nicht anbetest, sondern achtest, respektierst, bedingungslos liebst und mir vor
allem vertraust!
Du sollst mich über alles lieben und Deinen Nächsten wie
Dich selbst, das ist das einzige, was ich von Dir verlange.
Deine neue Welt wird nur durch die Achtung dieses
einfachen Gesetzes erhellt werden. Ist sie jetzt schon Dein Zuhause? Ja und Nein; denn mit
der Acht sind wir noch lange nicht am Ende der Urbilder angelangt.
8
Chet x Die Umzäunung
Im Chet werden nun die vorhergehenden sieben Zeichen zu einer neuen
Einheit zusammengefaßt. Die Aussprache dieses Zeichens entspricht fast dem
schweizerischen CH. Als Zahl ist es die Acht und als Wort bedeutet es soviel
wie Umzäunung. Die Acht wird so
zur neuen Eins; der Anfang einer
neuen Oktave ist damit eingeleitet. 8=1 deswegen ist 81 auch die Substanzzahl aller
rationalen Zahlen (1/81 = 0, 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 [10][11][12]...) und damit auch
der Grundwert der von Dir wahrgenommenen Materie. Die Acht entspricht also
einer neuen Eins. Die zugehörige Ziffer 8 symbolisiert treffend diesen
Zustand, denn die beiden Kreise stellen das große ICH (Gott) und das DU (sein Kind) dar.
Auch im Namen A-ch-t springt Dir das Chet ins Auge, das sich zwischen dem Aleph (Anfang)
und dem Taw (Ende) befindet. Das Wort Acht ist auch mit dem Sanskritwort achtau verwandt, in dem sich das A (Gott)
unter Zuhilfenahme eines Tau ein gegenüberstehendes U (Du) schafft. So wie das Aleph eine
noch unfragmentierte Zwei in sich trägt, faßt die Acht alle Zahlen von 1 - 7
unfragmentiert zu einer neuen Eins zusammen. Diese mathematische Eigenart wird unter
anderem in der musikalischen Harmonielehre und im Mendeljewschen-Periodensystem der
chemischen Elemente klar ersichtlich.
Und so wie das Aleph die Zwei unfragmentiert in sich trägt, faßt
die Acht alle Zahlen von 1-7 unfragmentiert zu einer neuen 1 zusammen. Diese mathematische
Eigenart der Acht ist in der musikalischen Harmonielehre und im Mendeljewschen
Periodensystem der chemischen Elemente klar erkennbar. Eine Oktave (lat.
octo = acht) besteht
daher aus sieben Tönen bzw. Elementen, aus der sich durch Teilung eine
höhere Struktur entwickelt. Die Urbedeutung der Acht ist deshalb Kraft
der Trennung. Im Sanskrit findet sich das Wort chid, das die gleiche Bedeutung besitzt. Im
Englischen gibt es das Wort cut =
abschneiden; Hebräisch chatab
= abtrennen; Französisch couteau
= Messer. Natürlich hat auch diese Medaille eine andere Seite. So bedeutet
z.B. das hebräische chata
sündigen (weil Absonderung vom Ganzen) und cheta Abtrünnigkeit und
Strafe. Im Sanskrit ist das analoge Wort cheda = Absonderung und
Zerstörung. Denke dabei auch an Deine Exkremente - den [s]chit - und an das
ä-cht-en als ein in Acht und Bann tun durch den Ausschluß aus
einer Gemeinschaft. Meine Propheten Jeremia und Habakuk verkündeten für die Endzeit die
grausamen Völker mit Namen Chittim, die die Strafvölker der
Mitternacht darstellen. Die beiden größten Materialisten Deiner Epoche waren
Stalin und Hitler. Im ersten Namen findest Du die ursprachlichen Radikale sat = verdichtet, al (el) = Licht und in = innen. Was ist nun
verdichtetes Licht physikalisch gesehen? Es ist nach der Einsteinformel reine
Materie. Und Hitler, war er nicht der Chittler par excellence - der Trenner
und Zerstörer überhaupt? Symbolisiert er nicht vortrefflich die Mitternacht
des (menschlichen?) Denkens? Wie Du siehst, mußt Du sehr hellhörig werden, um alle
Zusammenhänge Deiner Worte und Namen und ihre nach außen wirkenden Kräfte
erfassen zu können.
Auch dieser komplexeren Eins steht nun eine neue
komplexere Zwei gegenüber.
9
Teth t (Das Doppelte; Das Neue)
Das neunte Zeichen wird etwa wie das deutsche T
ausgesprochen. Eine alte hebräische Überlieferung sagt, das Teth sei die Gebärmutter,
der Ort also, wo sich etwas Neues entwickelt und schließlich hervortritt. Die Hieroglyphe
t besteht aus
einem kreisförmigen Gebilde, bei dem ein Strahl nach innen weist. Auch das
griechische Theta T
besteht aus einem Kreis mit einem innen liegenden He. Gemeint ist damit nicht
nur eine organische Gebärmutter, sondern das Dunkle, das mystische Jenseits,
in dem sich alles wirklich Neue vorbereitet, um im Diesseits ans
Licht zu treten. Wie ein Samenkorn in die dunkle Erde versenkt wird, dort
keimt, wächst und ans Licht drängt, so ist das Teth, die Neun, der
verborgene Neuanfang, der aus der Versenkung aufzutauchen vermag. Denke dabei
auch an die neunte Plage, die Finsternis, der der Auszug aus Ägypten folgt. In gleicher
Weise trägt auch eine Mutter neun Monate ihr Kind in sich. Dies sind 40
Wochen. 40 Jahre dauerte auch der Weg durch die Wüste. Eine verborgene Seite beinhaltet
ein Kind, für das ein neuer Lebensraum zur neuen Wirklichkeit werden wird. Die Finsternis
- der Mythos also - trägt in seinem Kern das Licht. Alles Licht wird aus dieser
Finsternis, aus dem Mythos geboren. Auch in Dir ist dieses Prinzip vorhanden.
Du wirst Dir erst dann als Mensch gerecht werden, wenn Du diese wesentliche
Geschichte Deines Daseins erkannt und den Sinn Deines
Hierseins begriffen hast. Das disharmonische Chaos Deiner noch
verworrenen und kraftlosen Gedanken beinhaltet ein großes und kostbares Geheimnis - meine
vollkommene und göttliche Harmonie. Um diese in Dir zum Klingen zu bringen,
mußt Du alle Deine bisherigen verworrenen Gedanken nur nach dem hier mitgeteilten Schema
re-formieren. Das Teth, die 9, ist 3x3, d. h. die dreimalige Synthese. Und so
durchläuft jede Erscheinung auch drei Metamorphosen bis zu seiner letztendlichen
Gestaltwerdung. Unzählige Beispiele könnte man dazu aufführen, da nach diesem Gesetz
die ganze Schöpfung aufgebaut ist. Alles Erscheinende, so auch Dein Dasein, figuriert als
Doppelheit: als Körper und als Seele. Beide sind aber in ihrem tiefsten
Grunde dasselbe, dennoch hast Du den Eindruck, daß der von Dir wahrgenommene
Körper Dich trägt. Nur Dein Geist ist dabei das, was sich stets verändert.
Er kommt aus dem Nichts verändert sich, indem er wächst. Nur in ihm zeigt
sich der Zyklus Deines gesamten Daseins. Das Materielle, der Körper als Träger Deines
ewigen Geistes unterliegt dabei einer stetigen Verwandlung. Eine
erwachte Seele hat die garantierte Bewußtheit, daß ihr
wirkliches Leben unveränderlich bleibt. Die Neun verhält sich zur Acht wie die Zwei zur
Eins. Das Beth ist das Haus mit einem nackten Innen und Außen. Das Innen der
Umzäunung, der Neun, ist dagegen nicht mehr leer, denn es
beinhaltet die symbolische Struktur der Zahlen Eins bis Sieben; die
Grundstruktur meiner Schöpfung, die im Chet, der Acht, als neue Eins in
Erscheinung tritt und der dieses Teth als neue Zwei einer höheren
Existenzebene gegenübersteht. Das hebräische Wort tisch
(9-10-80) bedeutet Tropfen und
weist damit nicht nur auf die Geburt eines neuen Menschen (= hebr. isch)
hin, sondern auch darauf, daß dessen Wesen aus Zeit (= Wasser) besteht. Aus
der 9 entsteht die 10, die zwar sprechen (= 80, der Mund) kann, sich aber der Macht der
ausgesprochenen Worte noch nicht bewußt ist.
Die Synthese dieser komplexeren Dualität führt Dich nun zum Jod.
10
Jod
y Die Hand
Das Jod wird aus der Synthese von Chet und Teth geboren; es ist wie
ein neuer Trieb, der aus einem im Dunklen vergrabenen Samen (den ersten sieben
Zeichen) plötzlich aus der Erde hervorsprießt.
Jod bedeutet Hand; und es ist meine passive Hand, die Dir
- als noch sehr kleinen Trieb meiner selbst - jederzeit zur Verfügung steht. Letztendlich
mache ich nichts anderes, als nur da zu sein. Dein Sein beinhaltet alle
möglichen Möglichkeiten, die auch mir zur Verfügung stehen, d.h. alle Möglichkeiten
Gottes. Du Mensch (= isch) - als Tropfen (= tisch)
betrachtet - bist ein winziger Teil des Meeres meiner göttlichen Weisheit, der
letztendlich nur aus seinem eigenen punktierten Zeitdasein besteht. Du hast
Dich von mir, dem Meer der Ruhe und Weisheit, abgetrennt (hebr. taza
= lostrennen) und hast Dich dadurch auch selbst zu einem tisch,
einem menschlichen Ego-Tropfen, verurteilt.
Dein großer Daseins-Konflikt besteht nun darin, daß Du Dich auf der
einen Seite von ganzem Herzen nach meiner göttlichen Geborgenheit sehnst, auf
der anderen Seite aber schrecklich Angst davor hast, Dein neugewonnenes Ego wieder zu
verlieren, wenn Du Dich in mich einbringst, will heißen, Dich wieder in das
kollektive Meer Deiner Ganzheit zurückfallen läßt.
All Deine möglichen Daseinsformen - alle vergangenen,
aber auch alle zukünftigen - sind in Dir (dem Tropfen) in einer für Dich
(noch) nicht faßbaren Form des Jetzt manifestiert. Um diese Aussage besser
verstehen zu können, solltest Du im Band 1 noch einmal die genauer betrachten (Ich
möchte Dir dringend ans Herz legen, auch alle anderen Querverweise zu Band 1 zu
beachten!). Das Symbol der passiven Hand stellt einen - sich seiner
Möglichkeiten noch nicht bewußten - Gott dar. Es wird dabei dem Urschöpfer Aleph,
der Eins, eine Null hinzugefügt und so entsteht die 10. Du
betrittst damit eine neue Ebene Deiner Daseinsspirale: die Ebene der Tat des
sinnvollen Tuns von Seiten des Menschen.
Alle Zeichen hängen untereinander mit ihrer
mathematisch-symbolischen Struktur unverrückbar zusammen. Sie stellen die große
mathematische Gleichung Deines Lebens dar, die in sich selbst lückenlos
aufgeht. Das Jod ist ein Halbvokal und wird darum teils als I, teils als J ausgesprochen.
Die hebräische Schreibweise des Jod (JVD) bedeutet auch ja-vat - der Weg zu Weisheit und
Erkenntnis. Im Sanskrit bedeutet yâ
gehen, fortschreiten und veda bedeutet Weisheit und
Wissen.
Das hebräische Wort joda bedeutet wahrnehmen, erkennen und wissen. Dies sind die drei
Geisteseigenschaften, die sich in Dir Menschentropfen erst langsam entwickeln müssen.
Daß die 10 dem Laut J/I entspricht, ist also ebensowenig
Zufall, wie auch die Lauterscheinungen aller anderen Zeichen kein Zufall sind. Die Laute
der 22 Zeichen sind der akustische Aus-druck ihrer Qualitätsbegriffe, die
ihnen innewohnen. Sie durch Denken und Sprechen zu entfalten, bedeutet,
Leben zu entfalten. Wenn man sich einmal etwas genauer mit diesen Zeichen
beschäftigt hat, erkennt man auch in jedem einzelnen Wort, das damit gebildet
wird, eine mathematisch-symbolische Struktur, die bis ins kleinste Detail die
dazugehörige Erscheinung repräsentiert (z.B. den physikalisch bzw. psychologischen
Aufbau des Beschriebenen). Dich wird eine tiefe Demut vor meiner göttlichen Schöpfung
ergreifen, wenn Du dies bewußt selbst erkennst und in der Tiefe Deines
Herzens verstehst. Dieser Augenblick ist die wirkliche Geburtsstunde Deines Lebens;
der Zufall ist dann aus Deinem bisher nur toten, da nur als
zufällig geglaubten Da-Sein verschwunden. In diesem Moment schaust Du in die
Augen Gottes - in Deine eigenen Augen, denn ICHBINDU. Mit dem Ablegen Deines Glaubens an
einen Zufall wird dann auch die Angst und das Ungewisse aus Deinem
neuen Leben verschwinden. Du weißt dann nämlich sicher, daß Dein
Leben seit Äonen im Buch der Bücher mathematisch genau festgeschrieben
ist, also nur einen schon längst abgedrehten Film darstellt, der für Dich sein
Happy End in der neuen Stadt Jerusalem findet, dem Himmel auf
Erden.
Das I Deines Ichs, entspricht dem J des neuen Jod.
Es ist ein Initialbuchstabe
und in-iti-al
bedeutet ursprachlich:
Nach innen Gehen des Lichtes!
Jod dvy(10-6-4) wird im Hebräischen auch als Jud ausgesprochen und bedeutet auf der
Hieroglyphenebene gelesen:
Jeder kleine Gott (= 10 [Ich])
hat eine Verbindung (= 6 [und]) zu seiner eigenen göttlichen
Öffnung (= 4[Du]).
Das Jud drückt sich
deswegen nicht nur im Namen meines Menschensohns aus, sondern auch in den Namen Juden und Judas.
Mein Menschensohn hat als Jud
seine Heimat in der jenseitigen Welt, und so kommt es, daß er zwischen dem Diesseits und
dem Jenseits wie eine Taube (hebr. jona,
10-6-50-5) hin- und herzufliegen vermag, um zwischen Dir und dem Dir noch Unbekannten eine
Be-stimmung (hebr. = ich-ud, 10-8-6-4; auch
Einzigartigkeit) herzustellen. Er ist alles. Er ist der Jakob
(jakow, 10-70-100-2), der zu
Israel (10-300-200-1-30) wurde, nachdem er mit sich um sein wahres
Wesen gerungen hatte.
Ich, der unergründliche Gott-Vater, stelle allen Ursprung dar und
das I meinen Sohn, in dem sich meine
Göttlichkeit im kleinen Menschengeist (tisch)
offenbart. Mit Deinem Ich-Bewußtsein
setzt Du das Göttliche in Dir in Bewegung. Was aber sind Deine Ziele? Deine egoistischen
Befriedigungen, die immer auf Kosten anderer gehen werden? Erst wenn Du erkennst, daß Du
wirklich ALLES bist - ein Gott, dem nur sein eigener Traum gegenübersteht - hast Du Dein
göttliches Ich-Bewußtsein erreicht. Solange Du das nicht mit Deinem ganzen
psychosomatischen Ganzen erfassen kannst, richtest Du auch alle Deine geistigen
Boshaftigkeiten, die Du wie Pfeile gegen viele Erscheinungen in Deiner Außenwelt
abschießt, immer auch gegen Dich selbst.
Bei den hebräischen Zahlen gibt es kein elf, zwölf, dreizehn usw.
Vielmehr werden diese Größen durch zehn und eins, zehn und zwei usw. ausgedrückt. Die
nächste wirklich neue Zahl nach der Zehn ist die Zwanzig, dann die Dreißig usw. bis zur
Hundert. Auf der Ebene der Hunderter geht es dann nur bis zur Vierhundert. Dies ist die
höchste, durch ein einziges Zeichen auszudrückende Zahl. Auch das hat natürlich seinen
Sinn. Sie drückt in der Bibel das Letzte, das Ende - die weiteste Möglichkeit des
verbalen Denkens überhaupt - aus.
Die Struktur des Jod, der Hand, ist 1-4. Ein Daumen steht den vier
Fingern gegenüber. Du besitzt aber zwei Hände, so macht das zusammen Zehn. Im Urzeichen
Aleph a (= yvy) werden zwei Jod
mit einem Waw verbunden. Der Anführer aller Zeichen hat so einen
intrapersonalen Wert von 26. Genauso verhält es sich darum auch mit meinem
unaussprechlichen Gottesnamen JHWH. Er besteht aus den Zeichen 10-5-6-5, hat ebenfalls den
Gesamtwert 26. Er symbolisiert die Einheit der Dualität. Der Weg Durch Dein Dasein findet
seinen Sinn in seinem Anfang und durch sein Ziel. Das von Dir bisher Wahrgenommene ist nur
eine fragmentierte Relativierung dieser sich in Ruhe befindlichen
Doppelheit des Einssein. ALLES wird so zum NICHTS und das NICHTS wird zum
ALLES. In der Unendlichkeit stellt jeder Punkt den Mittelpunkt dar
und ein Punkt ein dimensionsloses Nichts, das Alles umfaßt - die
Unendlichkeit. Ein egoistischer Ich-Punkt muß sich ohne diese Erkenntnis
zwangsläufig verloren fühlen. Sich auf einem Weg zu befinden, ohne zu wissen
was der Anfang und wo das eigentliche Ziel ist, bedeutet
Verlorenheit. Diesen Weg als solchen zu erkennen, sollte vorerst
Dein einziges Ziel sein, denn in Deiner Gegenwart sind Vergangenheit (Anfang) und Zukunft
(Ziel) im Jetzt vorhanden. Diese Einheit zu erkennen, dazu habe ich Dich (auf
diesen) weg-geschickt. Das Lesen Deiner Lebensgeschichte - das eigene
Erleben - wandelt sich durch dieses Wissen vom angsterfüllten Drama zum
Hochgenuß, weil in dieser Geschichte das sichere Happy End ja schon da ist.
Was für einen Horrortrip stellt Dein Dasein aber dar, wenn Du nur auf [D]einen
guten Ausgang zu hoffen wagst, aber nicht wirklich an ihn zu glauben
vermagst, weil Dir Deine eigenen dogmatischen
Gedanken - Deine rational begrenzte Logik - diesen für unwahr
erklären.
Dir wurde als noch nicht geborenes Kind von einem Engel
diese Geschichte erzählt. So wie Dein Körper bei der Geburt alles
physikalisch physiologische Wissen, das er für ein funktionierendes
Leben benötigt, mitbekommen hat, so befindet sich auch tief in Deiner Seele
verborgen, dieser[s] mystisch schwarze Band, aus dem Dir der Engel die
Geschichte des Sinnes meiner göttlichen Schöpfung vorgelesen hat. Diese
Geschichte ist voller Liebe und Freude, Trost und Wahrheit. Wenn Du nun nicht an diese
Geschichte zu glauben vermagst, muß Dir zwangsläufig auch Dein nur
oberflächliches Lesen Deines bisherigen Daseins sinnlos erscheinen. Du machst
Dich so selbst zu einer Geschichte, in der nur Langeweile, Unzufriedenheit und Angst
herrschen. Der Weg durch Dein Dasein ist dann nur ein Umherirren; trostlos, drückend und
sinnlos. Hast Du jemals ein Buch richtig gelesen, d.h. im
ganzen Zusammenhang verstanden? Nein, bisher hast Du alles nur durch den begrenzten Blick
Deines Wahrnehmungsfernrohrs stochastisch ver-ur-teilt!
Du hältst nun den Schlüssel in Deinen Händen, die von Dir bisher
wahrgenommene Welt völlig zum Guten zu verändern. Du mußt nur damit anfangen, fest an
mich/Dich zu glauben. Du mußt auf eine passive Art aktiv werden. Ich weiß, daß dieser
Satz für Dich schon wieder ein Paradoxon darzustellen scheint. Die Synthese der Worte
aktiv und passiv wird Dich in eine neue, mächtige
Position transformieren, von der aus sich Dein Dasein aus einem völlig neuen
Blickwickel kundtun wird.
Weder passive noch fanatisch aktive Menschen
sind in der Lage, ihr Dasein zum Guten zu verändern. Solange Du Dich
(geistig) nicht bewegst, kann sich in Deinem Dasein auch nichts verändern. Es
wirkt auf Dich dabei höchstens das Gesetz der Entropie - des Verfalls. Das ist so sicher,
daß wir darüber kein Wort mehr verlieren sollten. Wenn Du Dich nun aber bisher zu den
aktiven Menschen gezählt hast, sollte Dir nun bewußt geworden sein, daß der
aktive Wind (= hebr. ruach; dasselbe Wort bedeutet u.a. auch
Geist) in Dir, nur in Deine dogmatisch stochastische Richtung
weht. Mit Deiner bisherigen begrenzten Rationalität (= Rechenkapazität
Deines Betriebssystems) wirst Du den Ausgang aus dem
Labyrinth Deines konfliktbehafteten Daseins (Deiner Software) nicht
(rational) logisch errechnen können, da Du Dich bisher nur mit
zweidimensionalen geistigen Rechenoperationen zufriedengegeben hast. Mit
solchen kurzsichtigen Aktivitäten kann man zwar dieses Dasein kräftig
durcheinanderwirbeln, aber Du wirst es damit nie harmonisieren. Der Ausweg aus
diesem Durcheinander befindet sich auf einer höherdimensionalen Ebene. Drehe
die Mittelradikale des hebräischen Wortes für Wind bzw. Geist und es wird
Dir die wirkliche Richtung zu mir weisen. Aus ruach
wird dann der Rauch und dieser hat
immer das Bestreben, sein zweidimensionales Dasein zu verlassen und zu mir in
den Himmel aufzusteigen.
Fassen wir zusammen:
Wenn Du phlegmatisch passiv bleibst, verharrst Du im
Zustand der seelischen Disharmonie.
Wenn Du Dich aber stochastisch aktiv verhältst,
erschaffst Du damit noch mehr seelische Disharmonie und Leid.
Mit anderen Worten:
Wenn Du Dich nicht bewegst, bewegst Du nichts!
Wenn Du Dich fanatisch bewegst, bewegt Du auch nichts!
Wenn Du aber die Synthese dieser beiden destruktiven Verhaltensweisen
in Dir zu finden vermagst - den goldenen Weg der Mitte - wird sich um Dich etwas bewegen!
Synthetisches Handeln schafft immer harmonische Zeit,
egoistisches Handeln dagegen erzeugt nur disharmonische Zeit.
Mit dem Jod ist die Hand da, die Welt des Handelns und Tuns. Das ist
die eigentliche Bedeutung der Zehn. Nicht zuletzt baut die gesamte Mathematik
(Dezimalsystem) auf der Zehn auf. Von Zwei bis Neun hat die Vorbereitung für diese
hand-lungsfähige Zehn gedauert, ein neunteiliger Komplex der
Voraus-setzungen. Mit der Zehn beginnen die Werte Hand-lungen zu
beschreiben. Jedoch ist die Zehn auch schon im Aleph vorhanden, es spiegeln
sich dort ja zwei Jods, die These und die Antithese der obengenannten Aussage.
Deine eigenen Handlungen sind die eigentliche Quelle der von Dir
wahrgenommenen Zeit. Und so kommen wir zum Kaf, der aktiven Hand.
20
Kaf
k (K) Die aktive Hand
Das elfte Zeichen, das Kaf, wird als K ausgesprochen,
gelegentlich aber auch als CH. Kaf ist in der Welt der Zahlen die 20. Das Wort
kaf
bedeutet zugreifende Hand. Auf der neuen Ebene, die Du durch das Jod betreten
hast, bringt das Kaf, die 20, das Lebendige. Die Bedeutung der Zeichen
wird nun auf der Zehnerebene grundsätzlich komplexer und mehrdimensionaler werden. Die
Hand schickt sich nun an zu handeln. Die Hand, die zupackt, ist das Kaf. Das aktive 1-4
drückt sich schon in der gematrischen Struktur des Wortes Kaf (20-80) aus.
Das 1-4, der Dampfed der Schöpfungsgeschichte befindet
sich dort in Doppelheit und wird zur handelnden Zehn erhoben. Diese Handlungsfähigkeit
öffnet nun alle möglichen Möglichkeiten. So entspricht das Kaf dem
Charakter des Tons Daleth - der Öffnung - in der zweiten Oktave der Symphonie
des Lebens. Diese Öffnung des Kaf erkennst Du u.a. in den lateinischen Wörtern cavea = Höhlung; cavus = hohl,
umhüllend und etwas nach innen Gewölbtes nennst Du kon-kav.
30
Lamed
l Der
Ochsenstachel
Das nächste Zeichen, Lamed, wird wie L gesprochen. Es
ist gleichzeitig die 30. Wenn Du mit Deinen Sprechwerkzeugen ein L formst, so entsteht in
einer anderen Welt etwas, daß das Verhältnis 30 darstellt. Ich weiß, daß es Dir immer
noch schwer fällt, Dich an diese Tat-sache zu gewöhnen. L und 30 sind
dasselbe und nur auf unterschiedlichen Ebenen zu Hause. Lamed bedeutet als Hieroglyphe
Ochsenstachel. Der Ochse, der angestachelt oder zurückgehalten wird, ist
eigentlich das Rind, mit dem die Welt anfängt. Lamed weist also darauf hin, daß dieser
Ochse sich bewegen kann, wenn sein Herr
es möchte. Ein Ochse ist ein kastrierter Stier, hat also von sich
aus keinen eigenen Willen. Er benötigt, um diese Metapher zu erklären, für seine
Bewegung (= die metaphorische Fortpflanzung) einen Herrn und
Meister. Auf den irdischen Menschen bezogen, stellt es den in seiner begrenzten Logik
gefesselten Geist dar. Diese Logik führt das Lamed, die aktive Hand also der
Ochsenstachel. Welcher geistige Inhalt bestimmt nun Deine eigenen
Aktivitäten? Die Qualität Deines geistigen Inhalts entspricht dem Kaf, das
das Lamed führt und damit auch Dich selbst antreibt.
Das Gimmel - das Kamel - durchmißt die Wüste, stellt
also nur einen eigenschaftslosen Zeit/Raum zur Verfügung, das Lamed dagegen
ist nun das Instrument, das die ganze Welt in Gang zu versetzen vermag. Dazu benötigt es
aber einen Impuls - eine Anweisung - von oben. Was aber ist es, was die
Anweisung zu allem Geschehen gibt? Der passive Herr, das Jod, das
nach unten weist. Das Lamed ist das einzige aller hebräischen Zeichen, das über
die Zeilen hinausragt. Es besteht aus einem zum Waw stilisierten Jod oben und einem
aufgeblasenen Jod/Waw unten, einer Verbundenheit von Oben und
Unten also. Das Sanskritwort lamba
bedeutet Herabhängen, denke dabei auch an den griechischen Buchstaben lamb-da und dessen ursprachliche Symbolik,
Herabsteigen des Geisteslichtes in die Materie. Die Wurzel lam findest Du auch im griechischen Wort ek-lampo, was hinausleuchten
bedeutet. Wen sollte es da noch wundern, daß das Wort Islam in der
mohammedanischen Religion mit Hingabe übersetzt wird, denn is-lam bedeutet der
Hinausleuchtende. Dies beschreibt die Hingabe meines Gotteslichtes (=
Al-lah) an Dich. Aber auch im Deutschen zeigt sich dieser Charakter: Lam-pe;
Lamm; Lam-etta. Im Lateinschen: lumen bedeutet Licht, Leuchte, aber auch Rettung und Heil. Das altlateinische Wort in-lumen-are bedeutet innen
leuchtend, was nichts anderes bedeutet als erleuchtet sein. Einen
wirklich Erleuchteten nennt man auch ludi-magister
(lat. = Schulmeister), da er das wirkliche Schau-spiel (lat. =
ludus)
seines Daseins überblicken kann und sich deshalb über die Dummheiten seiner Mitmenschen
köstlich amüsiert (lat. = ludo).
Während das Gimmel nur die doppelte Grundlage, das
Paradoxon von Zeit und Raum in einer unfragmentierten, eigenschaftslosen Form
symbolisiert, kennt das Lamed die Bewegungsmöglichkeiten in diesem
Zeit/Raum-Medium. Es ist aber nicht die Be-weg-ung selbst. Der
Gesamtwert 74 des Wortes lamed (hebr. = lernend; erfahrend
30-40-4) setzt sich aus den 2 x 37 des Wortes abweichen (hebr. = laz
30-7) zusammen. Dies symbolisiert, daß man nur durch das Erkennen der eigenen
Fehler - einer Korrektur nach dem Abweichen - den
geraden Weg durchs Dasein finden wird. Dein wirklicher Lehrer
sollte also nur das von Dir selbst Erfahrene sein. Das bloße Anhäufen von
Vermutungswissen aus zweiter Hand, erzeugt in Dir kein
wirkliches Wissen, sondern nur eine egoistische Dogmenbildung.
Jede Seele muß sich also zu einem wirklichen Wissenschaftler, zu einem
Menschen, der sich selbst sein Wissen verschafft, entwickeln.
Normale Wissenschaftler handeln genau genommen gerade
entgegengesetzt. Sie setzen ihre geistige Energien nicht für die Suche nach neuem
Wissen ein, sondern nur dazu, ihre Dogmen aufrecht zu erhalten. Da für
normale Wissenschaftler keine Erscheinung als real
akzeptiert wird, solange sie nicht mit den bestehenden wissenschaftlichen Dogmen
kompatibel erscheint, wird auf diese Weise nur eine Hälfte der
Welt wissenschaftlich akzeptiert. Auf diese unaufmerksame egoistische Weise ziehen sich
[Pseudo]Wissenschaftler, durch die Unlogik ihres kartesischen Käfigs, ihre
eigenen Grenzen. Sie verurteilen elementare Erkenntnisse der
Menschheit zu bloßen Produkten des Sajin, der Welt der Sieben. Nur kartesisch
erfaßbare Erscheinungen werden durch dieses starrsinnige Verhalten als
wirklich akzeptiert und als real eingestuft. Die kreativ
schöpferischen Fähigkeiten des menschlichen Geistes werden auf diese Weise an eine
selbstdefinierte Leine gelegt. Solange ein menschlicher Geist nur in der Lage ist,
die Erscheinungen seines Daseins zu zerdenken, um die dabei
entstehenden Fragmente in sein als wahr angenommenes Weltbild einsortieren zu
können, deklassiert er sich zum bloßen Verwalter seiner eigenen Dogmen. Man
erschafft durch dieses mechanische Verhalten aber nichts wirklich
Neues, auch wenn dies oberflächlich betrachtet den Anschein hat. Solange man nur
einer Vermehrung mit der Sieben anhängt - dem Zerkleinern mit der
Waffe - kann und wird auch nichts wirklich elementar Neues in Deiner
Welt entstehen. Deine Menschheit unterwirft sich damit zwangsläufig den Gesetzen der
Entropie, dem Untergang. Nur ein erwachter intelligenter Geist weiß, daß es
auch eine Vermehrung durch Waw - das Verbinden von Synthesen - gibt. Würde
sich mein göttliches Gesetz der Synthese auch bis zu den an den Schalthebeln
der Macht sitzenden Wissenschaftlern durchsprechen, würde auch diesen
konservativen Wächtern des Wissens einleuchten, daß wirklich neue
Informationen zwangsläufig auch einer Gestaltveränderung - im Bezug
zum alten Wissen - unterliegen müssen. Ist das nicht der Fall, handelt es sich ja nicht
um etwas wirklich Neues, sondern nur um ein unkreatives Vervielfältigen
des Alten. Auch das durch eine Synthese erschaffene Neue besitzt eine
Kompatibilität zum Alten, diese ist nur durch ihre komplexere Gestalt für
unkreative kurzsichtige Geister nicht sofort offensichtlich. Wenn man nur fanatisch an
Dreieck und Kreis als einzige Wahrheiten glauben will, wird man auch
unausbleiblich einen Kegel als esoterische Spinnerei betrachten. Menschen, die
aus Phantasielosigkeit nur ihre eigene konservative (zweidimensionale)
Sichtweise bewußt zu überblicken vermögen und nicht dazu bereit sind, nach
höheren Dimensionen zu suchen, sollten sich nicht
Wissenschaftler, sondern Pharisäer nennen. Sollten Dir die
letzten Worte aufgestoßen sein, weil Du Dich eventuell in Deiner wissenschaftlichen Ehre
angegriffen fühlst, so lasse Dir von mir gesagt sein, daß dieses negative Gefühl
in Dir nur eine intrapersonale Rebellion des Bösen - den
Aufrechterhaltungskampf Deiner Dogmen und Deines Egoismus - darstellt! Willst
Du Dich weiterhin von Deinen Dogmen und Deinem Ego an der Nase herumführen lassen?
Wahrhaftige Wissenschaftlichkeit solltest Du nicht vorschnell mit einer
esoterischen Leichtgläubigkeit verwechseln.
Wissenschaftliche Dogmatiker und esoterische Träumer
stehen beide auf derselben Bewußtseinsstufe. Dein Geist erschafft auf diese
Weise sein eigenes Paradoxon. Nur was Du zu glauben, also innerhalb Deiner
kurzsichtigen Logik rational zu erfassen vermagst, gilt für Dich als wirkliches
Wissen. Glauben und Wissen beschreiben aber nur zwei Seiten ein und derselben
Medaille mit Namen anerzogene Vermutung. Von dieser Medaille bevorzugst Du nun
eine, denn Du betrachtest fälschlicherweise die
Wissen[schaftliche] Seite als die
beweisbare und daher richtige Seite.
Man kann die Metapher dieser Worte auch von einer anderen Seite
beleuchten. Was tun sogenannte Fachleute, wenn sie sich mit einem Problem
auseinandersetzen? Zuerst wird das Problem analysiert, d.h. das
Problem wird fragmentiert, also aus-einander gesetzt! Man ist nämlich
bestrebt, die fehlerhaften Teile im System zu finden, um diese zuerst einmal
zu isolieren. Die Wissenschaft hat also bisher nur eine kurzsichtige Art der
Müllbeseitigung betrieben. Der sich im Laufe der Jahrhunderte als geistiger
Müll deklarierte Abfall hat sich nun zu einem riesigen geistigen
Müllberg angehäuft und wirft nun völlig andersartig gelagerte
Probleme in Deinem Dasein auf. Erinnerst Du Dich noch an die Metapher mit den
Exkrementen und dem dafür nötigen (geistigen) Recycling?
Recycling ist nur ein anderes Wort für Gestaltveränderung. Es beschreibt
also den autopoietischen Syntheseprozeß im Verlauf Deines eigenen Wachstums! Gerade die
verborgenen Weisheiten der Religionen sollten von den Naturwissenschaften
geistig recycelt, also wiederaufbearbeitet werden. Was
ist nun Deine wahre Profession
(= Beruf[ung])? Wenn Du nicht nach dem Sinn Deines Daseins suchst, bleibst Du
ungeweiht (lat. pro-fanus = ungeweiht; unheil). Du
entweihst und entheiligst (lat. pro-fano)
mit Deinem bisher bloß tierischen und egoistischen Verhalten meine
Schöpfung. Dein Abmarsch (lat. profectio) aus dem Paradies in dieses Dasein
hat seinen genau definierten Grund.
Du bist für mich keine zufällige Erscheinung von
vielen, sondern etwas Besonderes. Deine geistige Entwicklung wird nur dann mit
Erfolg einen Fortschritt (lat. profectus)
erfahren, wenn Du meinem Menschensohn Deinen Glauben schenkst. Nur er kann Dich lehren,
wie Du selbst alles Wissen Deiner Ahnen - d.h. alles Wissen Deiner Welt und
auch das anderer Welten - aus Dir hervorbringen (lat. profero)
kannst. Erst wenn Du ihm Deinen ganzen Glauben opferst, wird Deine
eigene geistige Entwicklung weitere Fortschritte machen (lat. pro-ficio).
Du mußt Dich also zu Deinem eigenen Professor
ernennen - Dich zum Erforscher und Lehrer Deiner eigenen Natur
entwickeln.
Lamed bedeutet also auch lernen. Das Lernen ist eben
dasjenige, das den Ochsen in Bewegung bringt. Dein Lernen müssen ist auch die
auslösende Ursache der von Dir empfundenen Zeit.
Der Weg des Menschen, d.h. dessen Entwicklungsprozeß, verläuft
genau nach dem erzählenden Verlauf der hebräischen Urzeichen. Jede Deiner Handlungen und
jedes Denken ereignet sich nach der Grundstruktur dieser Hieroglyphen.
Wir sind bei unserer Reise durch diese 22 Zeichen nun an dem Punkt
angelangt, wo die Bewegung entsteht: es ist eine Ebene, die Deiner gewohnten Wahrnehmung
schon nahe liegt und durch die Werte der Zehnerreihe gekennzeichnet ist. Die Einer-Reihe
(1-9) repräsentiert einen Grundcharakter ohne eigenes Sein; alle Einer sind
noch im Kern! Das Gimmel z.B., beschreibt nur die Möglichkeit der
Bewegung durch Zeit und Raum, aber nicht die Bewegung selbst; das He die
Möglichkeit einer Sicht, aber nicht die Sicht selbst; das Waw die
Möglichkeit einer Verbindung und Vermehrung, aber nicht diese selbst, usw.
40
Mem
m (M)
Das Wasser
Jetzt folgt das Zeichen Mem, mit dem Laut M und dem
Zahlenwert 40. Mem bedeutet als Wort Wasser oder besser: könnte es bedeuten, denn das
eigentliche hebräische Wort für Wasser ist majim.
Die Zahl 40 hat immer mit Wasser zu tun. Auch die Zeit (auf die symbolische Gleichheit von
Wasser und Zeit habe ich Dich im ersten Band mehr als einmal hingewiesen) wird mit der
Zahl 40 gemessen (gelegentlich aber auch mit der 4 und der 400). Denke dabei nur an die 40
Jahre in der Wüste, die 40 Tage am Sinai, die 400 Jahre Gefangenschaft in Ägypten usw.
Dies besagt natürlich nicht, daß es nach Deiner chronologisch wahrgenommenen
Zeit 40 Tage oder 400 Jahre waren. Es drückt nur aus, daß man in diesen
Phasen in der Zeit untergetaucht ist, wie man auch im Wasser untertauchen und
ertrinken kann. Durch Deine geistige Bewegung entsteht das, was Du als Zeit
erfährst. Das Urzeichen Mem steht in Deinem Bewußtsein für den Begriff Zeit. Von Adam
wird gesagt, daß er vor dem Sündenfall durch alle Zeiten und Räume
zeitlos blicken konnte: Alles umfaßt ihn im Paradies als Gegenwart. Da mein
Menschensohn ebenfalls über diese Eigenschaft verfügt, ist er der neue Adam.
Für Dich ist Zeit von ihrer Dauer abhängig. Du lebst unbewußt mit zwei
unterschiedlichen Zeiten, der chronologischen und Deiner
subjektiven. Auf der einen Seite glaubst Du an ein unaufhaltsames
Dahinfließen der chronologischen Sternenzeit, auf der anderen
Seite aber, wird Zeit von Dir - je nach Deiner Stimmung - sehr
subjektiv empfunden. Darum tritt das Wort Wasser, majim, auch als ajim
Form - als Doppelheit - des Mem in Erscheinung. Eine seelische Unruhe herrscht nur in
Menschen, die sich blind durch ihr Dasein tasten, weil ihnen weder Ausgangspunkt noch Ziel
ihres Lebensweges bewußt ist. Zeit empfinden zu müssen, ist Dein Joch dieses Daseins,
das Du zu tragen und zu meistern lernen mußt. Joch heißt auf Hebräisch ol
70-30. Ohne dieses ol, mit all seinen möglichen
Entfaltungen, könntest Du alles das, was die Zeit Dir zu verbergen scheint, im
Jetzt, d.h. auf einmal und als Einheit beisammen, sehen. Zugleich würdest Du
dann auch erkennen, wie sich das Ganze laufend entwickelt, obwohl es schon vollendet ist.
Dir muß diese Aussage, durch Deine noch begrenzte Auffassungsfähigkeit, zwangsläufig
wieder als ein Paradoxon erscheinen. Wenn Du nun ein Samenkorn genauer betrachtest und Dir
über dessen wirkliches Wesen Gedanken machst, wird sich die Lösung dieses
Paradoxons in Dir auflösen. Schwer lastet diese Zeit auf Dir und scheint Dich
zu bedrängen: Letztendlich bedrängst Du Dich nur selbst. Alles hängt nur davon ab, wie
groß Dein Vertrauen in mich ist. Im Hebräischen ist Vertrauen dasselbe Wort
wie Glaube - emuna. Mit Deiner bewußten Erkenntnis
über die Vollkommenheit meiner Schöpfung, verlierst Du auch jegliche Angst, Dich in ihr
zu bewegen. Du kannst dies auch deutlich in der Struktur des Zeichens Mem m erkennen. Es ist
die Vereinigung des Kaf k, der aktiven Hand,
mit einem Waw v.
Auch diese beiden Teile haben den Gesamtwert 26, der Dir schon im Zeichen Aleph und im
absoluten Gottesnamen JHWH begegnet ist. Auch wurde der vollkommene Mensch von mir im 26.
Vers der Genesis erschaffen - der wirkliche Mensch, der durch sein Denken
harmonische Zeiten zu schaffen vermag. Diese 26 ist der Ausdruck von
menschlicher Zeit. Es mußten 26 Geschlechter in diese Welt kommen, bevor die Offenbarung
geschieht. Nur diejenigen, die durch die Zeit sehen, sind erlöst. Für einen Gott, so
steht geschrieben, sind tausend Jahre wie ein Tag. Das Wort eleph,
1-30-80 (hebr. = Tausend), ist doch dasselbe wie aleph,1-30-80,
die Eins in ihrer Trinität 111. Die Zeit
entsteht also durch das Lamed, den Ochsenstachel in Deiner aktiven Hand (Kaf), die alles
zu verbinden (Waw) vermag. Der von Deiner bewußten Aufmerksamkeit beleuchtete
Blickpunkt ist nur ein winziger Aspekt Deines ganzen Lebens. Der
Film ist schon abgedreht! Daß Dir etwas erscheint, ist nicht Anfang und Ende. Es zeigt
sich Dir nur immer ein Teil des Weges. Alles ist in ein Vorher und
Nachher eingebettet, ebenso die 40 Jahre in der Wüste und die 400 Jahre
Gefangenschaft. Dasselbe gilt für jeden Zeit/Raum, jede 40
oder 400 und deren Mehrzahl.
Fünf hebräische Zeichen werden am Schluß eines Wortes anders
geschrieben, als am Anfang oder innerhalb eines Wortes, dazu zählt auch das Mem. Wenn Du
glaubst, die 40, also die Zeit, müsse letzt-endlich alles für Dich hergeben,
so erlebst Du die Zeit als das Gefängnis eines geschlossenen Kreises - als
Schluß-Mem Dasein. Im bloßen Kreislauf liegt keine wirkliche
Entwicklung. Entwickeln heißt - seine Gestalt verändern! Das den Anfang oder den Verlauf
bildende Mem m gleicht
einem Mund mit geöffneten Lippen, während die Lippen bei einem Mem, das ein
Wort abschließt M , zugekniffen sind.
Alles was in Deiner Gegenwart geschieht, ergibt erst durch den gesamten Zusammenhang
dieser Erzählung einen Sinn. Du darfst also Dein Dasein (= Deine
Aufmerksamkeit) nicht nur auf das von Dir Vorstellbare, d.h. auf
Deine Interpretationen dieser Erscheinungen ausrichten. Du mußt nach dem
Verborgenen suchen, um Deine ganze Geschichte verstehen zu können und erst
dann wirst Du sie als harmonisches lebendiges Epos begreifen und empfinden
können.
50
Nun
n (N) Der Fisch
Das Nun wird als N gesprochen und ist zugleich die 50.
Nun ist ein schlangenartiger Fisch. Dies symbolisiert ein in der Zeit
lebendes Wesen, den normalen Menschen also. Fassen wir zusammen: Mit
Kaf, der schaffenden Hand, wurde die von der mit allen Möglichkeiten gesegneten, aber
passiven Jod begonnene Zehnerreihe fortgesetzt. Mit Lamed, dem Ochsenstachel, setzt diese
Hand den Ochsen in Bewegung, dadurch entsteht die Zeit Mem und mit dieser
das Ex-istieren. Der Überbegriff Existenz und damit das
Leben, stellt also den eigentlichen Sinn der Zeit dar. Nur Lebendiges
ist in der Lage zu wachsen. Im Exodus wird berichtet, daß nach 40 Jahren Wüste ein
anderer Führer eingesetzt wurde: Joschua, der Sohn des Nun, also der Sohn der 50 oder des
Fisches. Der Fisch, allgemein gesprochen, Dein Dasein im Wasser (= der Zeit),
repräsentiert alles Leben überhaupt. Das Nun ist das Fundament der Existenz
Deiner Welt[wahrnehmung]. Joschua-Ben-Nun - Sohn des Nun - ist übrigens
derselbe Name wie Jesus! Joschua heißt eigentlich der Herr hilft. Die 50 ist
auch die Zahl, die nach der Zeit (der 40) kommt. Alles, was noch Zeit in sich hat, fällt
noch unter die 40 (die bis 49 reicht!). Erst danach beginnt eine andere Welt. Daher ist
auch Pfingsten am 50. Tag nach Ostern. 49 Tage war noch das Alte, nun beginnt
aber etwas Neues. 7 x 7 ist 49, die Welt der 7 ist damit zu Ende. Beim Überschreiten
dieser Grenze beginnt mit der 50 die Welt der Acht, sie gehört zum
achten Tag meiner Schöpfung, der mit der achten Woche beginnt.
Für Dich, der sich nur ängstlich an die Welt des 7. Tages zu klammern weiß, erscheint
dieser 8. Tag nur als eine unmögliche Zukunft, denn er beschreibt eine andere
Welt - den Himmel auf Erden. Dieser könnte schon jetzt für Dich Wirklichkeit
sein, wenn Du Dich nicht laufend von Deinen Dogmen - wie der Ochse an seinem
Nasenring - im Kreis herumführen würdest. Nun symbolisiert eine
Frucht, im Sinne einer stetigen Re-gen-eration aller
Seelenelemente. Darauf weist Dich auch der entschlüsselte Lautname NVN hin.
Wenn Du diese hebräische Schreibweise konsonantisch auffaßt und ihn als niven
(50-6-50) liest, erhält er die Bedeutung
Entartung verursachen, entarten, degenerieren und
absterben! Dies ist aber wiederum nur eine Seite der Medaille des
Daseins in der Zeit. Es gibt da nämlich auch noch die Möglickeit des navan
(hebr. 50-2-6-50 = vernünftig und
einsichtig sein; Vernunft). In der Verdopplung dieses Wortes findet sich
dann im Sanskrit ein höchst markanter Ausdruck: navan navan
bedeutet dort nämlich ewig neu und ständig erneuert werden! Ein
Mensch, dessen Geist sich wie ein suchender Nomade (= navad,
50-6-4) auf den Weg zu mir befindet, ist ein ka-navan
(= ein Träger der eigenen Erneuerung) in der Karavane nach Kanaan.
Ich bin derjenige, der Dir nun die Kunde von der wirklichen Tat-sache Deines
Daseins klarlegt. Ich bin ein gen-ialer Hund
- der alle möglichen Sichtweisen (H)
in sich zur Einheit verbindet (H-und =
Die Sicht [He] auf alle Verbindungen der Wirklichkeit [und = Waw bzw. wa-u!]). Ich verberge mich vor Dir im
lateinischen Wort und-e, das von wo? bzw.
woher? bedeutet. Erst mit meiner allesumfassenden Logik (=
göttliches Wort) wirst Du die wirklichen Wunder
Deiner Daseins bewußt erleben.
Ich bin auch der Schöpfer einer Wasserwelle (lat. =
unda),
die in Dir eine Unruhe (lat. ebenfalls unda)
erzeugt. Diese Wasserwelle symbolisiert die Zeitwelle, die Dich
umspült, um Dich von allem Bösen reinzuwaschen. Sie befindet sich aber genau
genommen nicht außerhalb, sondern in Dir. Diese Welle führt Dich zu der von Dir
wahrgenommenen Welt (= lat. m-undus).
Diese M-Welle (Mem-Welle)
erzeugt mit dem Mutterlaut M (der Zeit) den Maßstab und damit auch die Matrize und Matrix der Materie.
Dein geistiger Mund
ist also die wirkliche Gebärerin Deiner mund-us (= Welt; wörtlich:
Mund-Ausgang). Aufschlußreich ist es auch, das Wort Welt in seinen hebräischen Konsonanten W-L-T zu zergliedern (was Du übrigens mit allen
Wörtern aller Sprachen machen kannst); Du wirst dann auf dieser Hieroglyphenebene immer
den ursprüglichen Kontext - den wirklichen Sinn - dieser Worte
deutlich vor Augen haben. Mit W-L-T vereinigt
sich dann das alte W (= Beth, 2),
mit dem aktiven Lebenslaut L (= Lamed, 30) und
einem T, das man als Teth (= 9), aber auch als Taw (= 400) lesen kann.
Was bedeutet nun W-L-T
(Welt):
tlb
2-30-9 balat (Blatt!)
bedeutet: heraustreten, hervorragen.
Die Dualität (= W, 2) ist die treibende
Kraft (= L, 30) für alles Neue (Teth, 9; Neu-n).
GIm
Arabischen heißt heranwachsen
übrigens nama. Erst wenn Du etwas einen
Namen gibst - es be-nennst - tritt es für Dich in Deinem
Bewußtsein in Erscheinung. Der Samen
aus dem dabei alle von Dir erfahrbaren Erscheinungen herauswachsen ist dabei
der wirkliche Himmel (= arab. sama)
[lb
2-30-400 bilit bedeutet:
Nicht[sein], außer[halb].
Die Dualität (= W, 2) ist die treibende
Kraft (= L, 30) aller Deiner imaginären Erscheinungen (Taw, 400;
die Zeichen)
Die Konsonanten WLT als bilit
ausgesprochen bedeuten bi-lit = zweigeteiltes Licht.
Wenn Du das Taw an den Anfang stellst, erhältst Du statt Wel-t das hebräische Wort te-wel,
400-30-2 und das bedeutet nun rein
zufällig auf hebräisch Welt,
genauer Weltkreis. Der Totalwert
des Wortes tewel beträgt 432. Nun schließt sich dieser
Weltenkreis wieder und wir kommen plötzlich wieder zu unserem
Fisch (Nun = das in der Zeit Ex-istierende) zurück. Das Wort
Fisch schreibt sich nämlich gd 4-3, und wenn Du nun das angehängte Beth (= Haus)
in der Ziffernfolge 4-3-2 als Dein
Aquarium (= Welt) betrachtest, hast Du Dich selbst vor Augen: Du bist der
Fisch, der im Aquarium seiner eigenen begrenzten Logik sein Dasein fristet.
432 wird darum auch in
allen alten Kosmogonien als die Zahl des Gewordenen - des
ge-Wort-en Seins - bzw. als die
Zahl des ewi-gen Werdens bezeichnet.
432 ist die Zahl des
Zeitrhythmus einer Umdrehung und
damit die sekundierte (= eine Hilfestellung leistende) Darstellung der Zahl
der 12.
Zwölf Stunden ergeben 43200
Sekunden (lat. sec-unda
= trennende Welle).
Wenn Du Dich von mir trennst (lat. secerno)
und das Band der Liebe zwischen uns beiden durchschneidest (lat.
seco),
wirst Du auch nicht an die Wiederauferstehung meines Christusgeistes im Leib meines
Menschensohns glauben wollen. Das, was wirklich ist, schert sich aber
Gott sei Dank nicht um Deinen persönlichen Glauben. Mein Menschensohn ist nun
zum zweiten Mal (lat. sec-undo)
in Deiner Welt erschienen, um nun Dich zu einem Messias auszubilden. Du bist
nämlich der neue Messias für Deine Welt! Was Du aber noch un-be-Dingt lernen mußt, ist das Loslassen von Deinen materialistischen Ansichten, und das Lieben.
Zwangsläufig ergibt darum das von seinen angehängten Erscheinungen
(Taw) befreite und dann gespiegelte Wort Wel-t im Hebräischen das Wort lew
und das bedeutet: Leben, Liebe und Herz.
Deine Lebenswelle (lat. unda)
findest Du aber auch im Sanskritwort K-unda-lini.
Diese zieht sich durch Deinen gesamten Körper, der nach dem Motto - wie unten, so auch
oben - ein verkleinertes Bild meiner ganzen wirklichen Welt darstellt. In Wagners
Mysterienspiel Parzifal verkörpert die Gestalt der K-und-ry das noch im Weibe (=
symb. für Logik/Körper) unerlöst Gebundene der ganzen Menscheit. Erreicht
nun diese Kundalini - über Dein
Herzzentrum Anahata emporsteigend - Dein Kehlkopf-Chakra, so tritt meine
schöpferische Wortkraft in Dir in
Erscheinung. Diese ist in der indischen Geistlehre als die Macht der Mantrams (= Tonmagie) bekannt.
M-ant-ram bedeutet:
Die zeitliche (M) Ant-Wort
des RAM.
RAM ist in der
Computertechnik (= seelenlose Maschine = Roboter = Leib ohne Seele) die englische Abkürzung für Random
Access Memory
(= willkürlicher/Zugangs/Speicher). Es handelt sich dabei um einen Informationsspeicher mit Direktzugriff. In
der Regel (In welcher? In Deiner natürlich!) ist es die Bezeichnung für
einen Schreib- und Lesespeicher, bei dem jeder Speicherplatz einzeln
veränderbar ist. RAMs werden durch
sogenannte Halb-leiter real[isiert]).
Was für Fähigkeiten besitzt dann erst eine Ganz-leiter? In meiner
göttlichen HOLO-FEELING-Regel steckt im Kürzel RAM aber noch viel mehr. Es geht nämlich
in Wirklichkeit um Deine Er-inner-ungen
- Deine Mem-ories (dazu aber
später mehr).
Der eigentliche Auslöser Deines Schau-spiels, das genau
genommen nur ein Zeit-spiel (Mem) darstellt, ist ein ram
(= astro-logisch Widder [auch Rambock]).
Er steht am Beginn Deines Zeitkreises. Das höchste Ziel indischer
Mantram-Yogies ist das Schlangenfeuer-Kundalini
zu erwecken und nach oben zu führen. Sie versuchen dabei die kosmische Lebenskraft K-unda-la (= Kraftwelle des
Lebens) als das ewig Weibliche, vom vierblättrigen Wurzellotus (= Sitz
der S-Laute) über die Lautvibrationen aller anderen Chakras bis zum
tausendblätterigen Lotus (= Sitz des göttlichen H-Lautes) hinaufzuführen.
Es geht darum, das weibliche Ego mit dem männlichen Geistwillen -
dem Ewiglichen - zu vereinigen, um damit in das kosmische
All[es]bewußtsein (= Nirwana) einzugehen. Die Träger Deiner geistigen
Lautkräfte werden in der indischen Bewußtseinslehre Chakras genannt. Wörtlich übersetzt
bedeutet das Räder (cha-karas = Kraft des
Kreises; aus diesem Kreis erwächst dann der Sinus - die Welle). Das
Wort Yoga kommt von der alten
Sanskritwurzel yog (nasal jong
gesprochen) und bedeutet verbinden (lat. jung-ere).
Ursprachlich bedeutet ya oder yo
Weg, gehen und nga [er]zeugen. Yo-nga heißt wörtlich also einen Weg
[er]schaffen. Genau den gleichen Weg beschreiten die christlichen Wortmystiker. Sie
bezeichnen diese Vereinigung als die geistige Wiedergeburt (= unio mystika).
Welchen Aussagewert besitzen nun diese alte Mythen für
Dich?
Inwieweit können sie für Dich eine brauchbare Informationsquelle
darstellen? Das einzige, was Du bisher wirklich zu glauben bereit warst, ist
die Tatsache, daß Dein Ursprung im geheimnisvollen Dunkel Deiner
Vor-zeit liegen muß. Du fühlst Dich aufgrund der Fülle von Dir
undurchdringlichen Berichten - im wahrsten Sinne des Wortes - in einen
Dschungel von In-formationen versetzt, in dem Du Dich geistig verlaufen hast.
Trotz eines schwer zu erbringenden Beweises glauben viele Mythenforscher dennoch intuitiv
an den wahren Kern dieser alten Über-lieferungen. Einige erkennen
in den vorchristlichen Signalen sogar das wirkliche ehemalige
Welten-bewußtsein, und damit auch die versteckte Möglichkeit, daraus eine
neue Ethik für die Menschheit zu entwickeln. Die Diskrepanz ihrer dogmatischen
Logik macht es ihnen aber nahezu unmöglich, ihre intuitive Erkenntnis auch in
die eigene Tat um-zusetzen und somit auch selbst zu
[er]leben.
Solange man seinen Glauben schizophren zwei-teilt, wird
man sich auch in einem paradoxen Dasein befinden. Man kann meine Schöpfung mythologisch
und biblisch als die Entwicklung eines Kulturbringers betrachten, aus dem sich
eine, für normale Menschen un-vor-stellbare Absolutheit, in das
wahrnehmbare Diesseits entfaltet. Zum anderen aber wird man im Angesichte seines
naturwissenschaftlichen Dogmas - das man aus Dummheit seinen gesunden
Menschenverstand nennt - gezwungen anzunehmen, daß sich alles Leben in
einem langen Evolutionsprozess - ohne irgendeine Hilfe von außen - nur durch
das eruptive durcheinander Würfeln von Steinen, Feuer, Wind und Wasser
rein zufällig gebildet hat.
Ich verlange von Dir nun, Dich zwischen diesen beiden
Möglichkeiten zu entscheiden!
Du mußt Dich nun von diesem Widerspruch in Dir lösen, wenn Du Dich
nicht länger selbst belügen willst. Mit Deiner Entscheidung bestimmst Du letztendlich
selbst über Dein ewiges Leben und Deinen ewigen Tod. Solltest Du
noch nicht die innere Reife besitzen, diese Entscheidung treffen zu können,
besteht Dein Dasein aus einer Welt, in der beide Zustände gleich-zeitig
existieren. Dies ist genau die Weltwahrnehmung, in der Du Dich zur Zeit
befindest. Du glaubst zu leben, obwohl Du noch tot bist, und Du glaubst fest daran sterben
zu müssen, obwohl ich Dir ein ewiges Leben geschenkt habe.
Aber laß uns noch einmal zu diesem genialen H-und zurückkehren, der von
irgendwoher (unde) in diesem Moment zu Dir spricht. Wenn
ich im Himmel wohne, wie kannst Du dann in diesem Augenblick meine/Deine Stimme in Dir
vernehmen? Hast Du vergessen? DU-BIST-ICH!
Und nun höre und staune wieder, Du kleiner Mensch. Das Wort Gott hat seine etymologische Wurzel im Wort
Hund! Du mußt dabei natürlich
sehr weit zurückgehen, um diese Verbindung zu erkennen. Am offensichtlichsten erscheint
Dir dies in Deinem Sprachen-wirrwarr (nach Babel) in den englischen Wörtern
god und dog. Und nun erinnere Dich bitte an das
Spiegelbild, das Mose (= 345)
gegenüberstand, als er Gott fragte: Wer bist Du? Er erhielt die Antwort 543. Und nun offenbare ich Dir ein neues
Geheimnis, von dem Deine Menschheit bisher nicht die geringste Ahnung besitzt. Stelle doch
einfach einmal Gott diesem Hund gegenüber und Du erhältst god/dog !
Aber dieses kleine Wunder soll erst der Anfang sein. Laß uns nun die
Buchstabenfolgen von god/dog als hebräische Zeichen schreiben:
ged 3-70-4.
Es reicht dabei völlig, wenn ich Dir nur eines dieser beiden Wörter
vor Augen halte, denn Du mußt es ja nur von rechts bzw. von links lesen, um god/dog
zu erhalten. Du erhebst dieses Wort damit zu einer Wort-kombination, die -
je nach Deiner Sichtweise - zwei Charaktere in sich trägt. Und
genauso verhält es sich auch mit allen Erscheinungen, die ich Dir in diesem
Dasein gegenüberstelle.
Welche Charaktere enthält nun ged, 3-70-4?
Das Zeichen im Zentrum ist das Ajin, zu dem wir erst noch
kommen werden. Nur soviel vorweg, es stellt eine Trinität dar und ist das
Chamäleon (= ein Lebewesen, das seine Farbe der Umgebung anpaßt
und seine Augen unabhängig voneinander bewegen kann) aller hebräischen
Zeichen. Als Symbol bedeutet es Auge, aber auch Quelle und
Nichts! Rechts und links von dieser Quelle - die aber auch
Nichts ist - stehen die 3 und die 4 - die Symbole für das Werden und
die Öffnung - die gemeinsam die 7,
die Vielheit ergeben.
Ich, das Aleph ([Haupt des] Rinde[s];
= das Sichtbare eines Baumes), habe mit dem Schau-spiel, das Du Dein Leben
nennst, begonnen, indem ich rief: Im Anfang
war das Wort!.
Mit den Radikalen eg 3-70 (= go[d]; engl. gehen)
er-öffne ich sehr interessante hebräische Wörter: Zuerst ist da meine
göttliche Sehnsucht (3-70-3-6-70-10-40) nach Liebe. Um mich danach
sehnen (3-70-3-70) zu können, benötige ich ein
Gegenüber. Darum fange ich an zu muhen (3-70-5) und zu brüllen und nach
einem Sohn 10 (= kleiner Gott) zu
rufen (3-70-10-5). Mein
Gegenüber (das bist Du) erzeugt nun in mir Lachen (3-70-2-90-8-6-100), aber auch Weinen (3-70-2-2-20-10-5) und Ekel (3-70-30). Dieser [Her]Vorgang ist der wirkliche
Vulkan (3-70-300) Ausbruch (3-70-5-400-3-70-300), aus dem Deine/meine Welt entstanden
ist.
Und nun zu den gespiegelten Radikalen ed 4-70 (= do[g]). Das englische do (Du ausgesprochen) eröffnet einen riesigen
Komplex von Bedeutungen, vom aktiven Tun
bis hin zu einer Veranstaltung; und
eine solche ist Dein Lebensfilm nun einmal. In der Harmonielehre
ist do der Ton C - dies ist der Grund-ton - der sich durch sein
Werden (= 3. Buchstabe [Gimel])
erst zu einem wirklichen Messias (C-hristus)
entwickeln muß. Da hat doch irgendwer ein Wesen aus Ton (= Lehm) geschaffen?
Das lateinische do, ut
des bedeutet: Ich gebe, damit du
gibst. Diese Formel aus der römischen Recht-sprechung bezeichnet die
Gegenseitigkeit von Leistungen.
Aber zurück zum hebräischen ed 4-70. Im Anfang ist mein göttliches Wissen (4-70) und meine göttliche Erkenntnis (4-70). Ich kenne alle möglichen Möglichkeiten
Deiner Gedanken, denn alle Deine Meinungen (4-70-5) und Ansichten (4-70-5) Deiner Welt habe ich erschaffen. Darum
beginnen auch die hebräischen Worte für meine beratende Stimme, meinem klaren Verstand und Deine herrschende Mein-ung mit Daleth/Ajin (4-70).
Deine persönliche
Meinung (4-70-400) und das sehr
beschränkte persönliche Wissen (4-70-400) Deines noch unreifen Geistes
stehen in meiner Lebenshierarchie noch ziemlich am Ende (Taw = 400 und letztes Zeichen) der von mir geschaffenen
Geistigkeit. Darum hast Du auch noch kein Recht, Dich vernunftbegabter
Mensch (= homo-sapiens) zu nennen. Da
Deine eigene Erkenntnis (4-70-400)
immer der letztendliche Entscheidungsträger über Richtig und Verkehrt,
Gut/Böse usw. ist, wollen wir doch einfach einmal nach hebräischen Bezeichnungen suchen,
bei denen Deine persönliche Meinung (4-70-400)
am Ende der Lautkombinationen steht.
Du findest nun rein
zufällig folgende Wörter im Hebräischen, die alle mit 4-70-400 enden:
Täuschung (3-6-2-400-4-70-400), öffentliche Meinung
(3-30-6-10-4-70-400), Zerstreutheit
(8-60-8-5-4-70-400), Hochmut
(7-8-10-8-6-400-4-70-400), Dummkopf
(8-60-200-4-70-400), Wahnsinn
(9-200-6-80-4-70-400), Leichtsinn
(100-30-6-400-4-70-400),
Überlegung (300-100-6-30-4-70-400),
in eigener Absicht (10-300-2-4-70-400),
es fiel ihm ein (70-30-5-70-30-4-70-400)
usw. Lassen wir es damit genug sein. Wenn Du diese Zeichenkombinationen auf der
Hieroglyphenebene zu lesen versuchst, wird Dir das göttliche Prinzip dieses
Rasters sehr schnell bewußt werden. Da Du aber noch nicht alle 22 Zeichen kennst, macht
das noch keinen Sinn.
Laß uns aber noch einmal zu diesem Gott/Hund zurückkehren. Daß das Wort
Hund vom Wort Gott abstammt, kannst Du auch eindeutig in den entsprechenden chinesischen
und griechischen Wörtern erkennen. Hund heißt auf Mandarin küin
und auf Griechisch kyon. Ky-on
bedeutet ursprachlich: die Kraft der
Wachsamkeit. Aus diesem kyon wurde dann Zion (= die Personifizierung Jerusalems im
A.T.) und daraus wurde dann Zeus;
und der ist in der griechischen Mythologie der oberste Gott und Herrscher auf dem Olymp.
Er ist der Sohn des Kronos (griech.
chronos
= Zeit; der Erzeuger der Zeit) und der Rhea
(= die Gebärerin der Realität). Kronos ist der Sohn der kosmischen Urmächte
Uranus (= Himmel) und Gäa (= Erde). Der Name dieses UR-Anus beginnt mit einem U[h]r, was wahrscheinlich auch irgendetwas
mit Zeit zu tun hat J und endet
mit Anus. Dieser Ur-anus (= Ur-ahn) hat folglich
einen Ausgang (anus = after)
für eine ihm folgende Zeit. Das Wort After setzt sich aus af
(= Abgang) und ter (= Plural von tar)
zusammen. Ter-ra bedeutet auf lateinisch
Erde, und da auf Deiner terra meist Terror und Horror herrscht, befindest Du Dich zur Zeit
nicht gerade in einem Himmelreich, sondern in Tar-tar-os, das ist in der griechischen
Mytholgie die Bezeichnung für den tiefsten
Teil der Unterwelt.
Was habe ich zu Mose gesagt: Du kannst nur meine
Rückseite (= lat. ter-gum) sehen, aber nicht mein wahres
Angesicht!.
Das ra in ter-ra,
als 200-70 geschrieben, bedeutet Übel (= Deine begrenzte Logik
[200] ist Deine einzige Wahrnehmungs-Quelle [70]).
Es gibt raa aber auch als 200-1-5, dann bedeutet es sehen (= Deine Logik [200] ist
der Schöpfer [1] Deiner Sichtweisen [5]).
Erst wenn Du die Rückseite (= ter-gum)
Deiner ter-ra
wahrnehmen kannst, wirst Du auch ein wirklicher [ter]gum-ia
(= Genießer) Deines Daseins sein können.
Aus dem Wort [Ur]anus entwickelte sich auch das Wort
anno
(= im Jahr; anno domini).
Rein zufällig bedeutet nun mund-us nicht nur Welt,
sondern auch Himmel - genau wie Uranus.
Du bist Herr und Be-stimmer über die Sinngebung der von Dir
bisher meist nur gedankenlos und un-achtsam ver-wendeten Wörter und damit
auch Herr über Himmel und Erde (= mundus;
[= Mund-Ausgang]).
Mit Deinem bisherigen Unglauben hast Du Dich selbst zu einem ter-me[n]s
(lat. = [selbstherrlich denkender,] abgeschnittener Zweig) meines
Weltenbaumes verurteilt.
Zeus
entspricht in der Mythologie dem römischen J-UP-iter.
J-UP mit
hebräischen Hieroglyphen geschrieben 10-6-80
bedeutet:
Mein kleiner Gott
(Jod, 10) verbindet (zum U
verbundenes Waw, 6) alle Sprachen
(Pe, 80 der Mund).
Mein Menschensohn ist der Gott (= Jud) UP.
Er wurde von mir als J-UP-iter auf
eine lange Reise (= lat. iter) durch die Äonen Deiner Welt
geschickt, um Dir meine göttliche Liebe zu bringen.
Laß uns doch kurz einmal einen naturwissenschaftlichen
Blick auf den Planeten Jupiter werfen ( dies ist der Orginaltext aus
einem Universallexikon, nur die Klammerntexte wurden von mir nachträglich eingefügt):
Von der Sonne aus gesehen ist der Jupiter der fünfte (Fünf = die
Lebendigkeit; das Sehen) Planet. Er ist aber auch der größte
Planet. Der Jupiter hat rund 2,5mal soviel (geistige) Masse wie alle übrigen Planeten zusammen.
Er wird von einer mächtigen, turbulenten Atmo-sphäre
(dazu später mehr) umgeben, die schon im
Amateurfernrohr (mit Deinen normalen Augen) zahlreiche Details
erkennen läßt. Darunter den Großen Roten
Fleck (sein riesiges Herz), einen gewaltigen
Wirbelsturm (auch darauf werde ich später noch genauer eingehen) von der Größe der ganzen Erde. Anders als die
erdähnlichen Planeten (die
anderen Menschen) verfügen Jupiter und die übrigen
äußeren Planeten (andere
hohe Geistwesen, die nicht mehr an die ter-ra gebunden sind) über keine feste Oberfläche (sie bestehen aus
reinem geistigen Sein); es handelt sich dabei um Gasriesen, die im wesentlichen aus den gleichen Gasen (= ungebundene
freie Atome [Adame]) bestehen wie die (wirklich göttliche) Sonne: Wasserstoff OZ 1 und Helium OZ 2.
Könnte man in die dichte Jupiteratmosphäre eintauchen, so würde man immer tiefer
einsinken und nach etwa 1000 km
(1000 = Qoph100 + Resch200 + Sin300 + Tau400
= Q-R-S-T = Christ!) die Untergrenze der Atmosphäre erreichen: Dort
geht der (rein geistige) Wasserstoff in den flüssigen
Zustand über (mein zeitloses Mem re-inkarniert dabei in
Deine fließende Zeit). In rund 24
000 km Tiefe nimmt der Wasserstoff bei einer Temperatur von etwa 11 000 Grad und einem Druck, der
zwei-millionenfach höher als am Erdboden ist, metallische Eigenschaften an: Er wird
elektrisch leitfähig und damit zur eigenen (göttlichen) Quelle für ein gewaltiges Magnetfeld, das der J-UP-iter besitzt (seine Magnifizenz = seine Herr-lich[t]-keit; magnit-udo
bedeutet Größe, Bedeutung, Stärke,
Kraft, hohe Erhabenheit und höchste Stellung).
Der hundsköpfige
ägyptische Gott Anubis ist ein
medizinkundiger Unterweltfahrer und wird als Herr der Gotteshalle in der Totenwelt
bezeichnet. Man nennt ihn auch den greifbaren Gott der Toten - den
Totengott. Er ist für das Ver-klären der Leichen zuständig. Er
hat die Aufgabe, die Nekropole (griech. = Begräbnisstätte) toter
Leibes-gestalten ins Freie zu überführen. Darum trägt er auch noch
die Bezeichnung Herr der Höhlenöffnung. Er begleitet die Toten in ihrer
Unterwelt und nimmt beim Totengericht als Herzenzähler die Abwägung der
Herzen auf der Waage der Maat (ägypt. = Basis; die
Personifikation der Weltordnung) vor. Anubis wird auf einem Papyrus der Königin
Maken als der Führer der Unterwelt und Befehlshaber der Pforte des Durchgangs
bezeichnet, der mit zwei Lichtern zu sehen vermag. Eine Detailangabe, auf die
Dich auch der Mystiker Alighieri Dante in seiner la divina commedia (Die göttliche Komödie)
hinweist. Er spricht dort von einem Fährmann mit zwei Lichtern. Er führt
also den normalen Menschen (den Toten, wie Jesus sagte) in das
Zentrum des Osiris (= altägypt. Fruchtbarkeitsgott). Der Berg auf
dem Osiris thront ist seine eigene Wirbelsäule. Diese ist esoterisch
betrachtet Deine eigene Kundalini und exoterisch, d.h. naturwissenschaftlich
betrachtet, ist es ein mathematischer Primzahlenwirbel [die vierdimensionale
Primzahlenmathematik des HOLO-FEELING]). Man bezeichnet diese Wirbelsäule als
Achse des Alls (>Kundalini). Die neun Stufen des Osirisberges sind die 3 x
3 Wachstumsstufen, die Du zu durchlaufen hast, um Dich zu einem Geschöpf nach meinen
Ebenbild zu entwickeln und von denen ich Dir schon im ersten Band berichtet habe.
Dann gibt es auch noch den hundsköpfigen chinesischen Gott Kuei-hsing (der mit Thot und Hermes
vergleichbar ist). Er wird auf Bildern immer auf einer Halbkugel (= die
diesseitige Hälfte der Welt in Form einer Meeres-schildkröte) stehend
dargestellt. Der Hundsstern
Sirius ist der hellste Stern an Deinem Firmament. Er hat ebenfalls
eine sehr wichtige Bedeutung in Deinem Ganzen.
Also sprach Zarathustra:
Durch den Verstand dieses Hundes besteht die
Welt!
Dieser weise Spruch stammt aus der Awesta (= heilige
persische Schrift der Parsen aus der Sassanidenzeit, deren ältesten Teile [Gathas] auf
Zarathustra zurückgehen).
Das Nun als in der Zeit ex-istierendes Wesen - hat
nun die Aufgabe das Oben (das Zeitlose) mit dem Unten (dem
Zeitlichen), mit seiner eigenen Lebenswelle, zu verbinden, denn Leben und ewige Fortdauer gehören untrennbar
zusammen! Mit einem N - Deinem Nein - überträgst
Du jede Art Dasein in mein unendliches Geheimnis. Entwicklung und Wachstum ist
immer mit einer fortwährenden Gestaltveränderung verbunden. Mein Geheimnis
liegt in der eigentlichen Quelle aller von Dir [als]wahr[an]genommenen
Phänomenen: dem aji-n, das Nichts sein, aber
auch Quelle und Auge (das nur selbst-bestimmte Dinge zu sehen
vermag) bedeutet. Daher ist das N in den
meisten Sprachen auch der Buchstabe, der eine Verneinung bzw.
Negation ausdrückt. In der Mathematik verwendet man das kleine n als Zeichen für einen
unbestimmten Wert der ewigen Fortdauer.
60
Samech s Die Wasserschlange
Das Zeichen Samech wird wie das deutsche ß oder
sz gesprochen und ist die Zahl 60.
Dieses Zeichen stammt von der ursprachlichen Wurzel sam,
was zusammen (Samen) bedeutet ab. Es weist immer auf eine Kon-zentrat-ion hin, auf eine Versammlung (= kon)
in einem Zentrum. Aber auch das
Ion ist wichtig:
Als Ion
(griech.) bezeichnet man ein elektrisch geladenes Atom (> Adam) oder Molekül (lat. moles
= Masse; auch für Menschenmasse
gebräuchlich), das durch Aufnahme bzw. Abgabe von Elektronen negativ (Anionen) bzw.
positiv (Kationen) geladen wird (= das Essen vom Baum der Erkenntnis von Gut
[+] und Böse [-]). Erst ein ionisierter Stoff ist leitend. Das erst macht
ein Fließen (ein Zeit-empfinden) dieser Konzentration
möglich. Die Bildung von Ionen (Ionisation
= Inthronisation) kann nun durch
Zufuhr von elektrischer, thermischer, aber auch durch (göttliche?) Lichtenergie bewirkt werden.
Samech bedeutet, wenngleich selten vorkommend, Schlange.
Dies symbolisiert eine Wasser-Schlange mit zwei Daseinsmöglichkeiten. Zum
einem kann sie versuchen gerade durch ihr Dasein zu schwimmen - Kopf voraus, eigener Schwanz hinten an! Wenn man
nun seinen eigenen Schwanz zu wichtig nimmt und nur diesen im Kopf hat, landet man beim
Symbol Samech s
, der Schlange, die sich in den eigenen
Schwanz beißt.
Ein Mensch, der nur in (elektrisch neuro-logischen?) Kreisläufen zu existieren glaubt, ist daher
auch ein Mensch, der aus dem Paradies vertrieben wurde. Er richtet seine
Konzentration nur auf seine eigenen Selbst-sucht, anstatt auf seine Selbst-suche. Erst wenn Du Dich gefunden
hast, wirst Du diese niedere Daseinsebene verlassen können. Du bist Dein eigener Ausgang.
Du wirst Dich aber nicht finden, wenn Du Dich nur immer in den eigenen Schwanz zu beißen
versuchst.
Auch Du bist noch ein mit Ego-ismus (lat. ego
= ICH) geschlagener Mensch, der seine Ich-Bezogenheit
in erster Linie auf seine Persönlichkeit zu richten vermag, und so bedeutet
das lateinische egeo auch Not erleiden. Auch
Du erzeugst mit Deiner (noch) begrenzten Logik (= begrenzten Wortmacht) Deine
eigene innere Dürftigkeit (lat. = egestas)
und so wird sich auch die Schwach-sinnigkeit Deines (noch) kindlichen
Bewußtseins in Deine Außenwelt hinausgetragen (lat. e-gero).
Du bist mit Deiner eigenen Rationalität der Ver-ur-teiler und
Be-stimmer (>Stimme) aller von Dir wahrgenommenen Qualitäten,
und damit auch die Quelle, aus der der qualitative Charakter (+/-)
aller von Dir wahrgenommenen Erscheinungen entspringt. Mit der von Dir be-stimmten
Polarität be-stimmst Du deswegen auch selbst die
Flußrichtung durch Dein Dasein.
Richte nicht, damit Du nicht selbst gerichtet
wirst!
Solange Du Deine selbstbestimmte Flußrichtung gegen
meinen göttlichen Strom richtest
und nur nach Deinen eigenen selbst-herrlichen Gesetzen zu leben versuchst und
damit meine göttlichen Gesetzen völlig mißachtest - wirst Du alle Deine
geistigen Energien immer nur sinn-los verbrauchen.
ICHBINDU und DUBISTICH, also besitzt Du auch mein
göttliches ICH in Dir. Nun solltest Du erkennen, daß dies aber auch mit
meiner/Deiner göttlichen Verant-wort-ung
verbunden ist. Du baust die Qualitäten Deiner Welt mit der Sinn-zuweisung
Deiner Wörter. Wenn nun Deine Sinnzuweisung eines Wortes nicht in Ein-klang
mit meiner ursprünglichen Bedeutung ist, so
lebst Du nach Babel (= Sprachverwirrung) und wirst deswegen auch eine
disharmonisches Dasein erfahren. Habe nun aber keine Angst, Deine
Sprache noch einmal neu lernen zu müssen, um in mein/Dein Himmelreich einziehen zu
können.
Ich habe Dir die Fähigkeit verliehen, Dein göttliches Über-Ich - in Form Deiner Nächstenliebe - auszu-drücken.
Wenn Du mit Deinem ganzen psychosomatischen Ganzen begriffen hast, was HOLO-FEELING wirklich bedeutet, und Du es dadurch
auch selbst LEBST!, hast Du auch
erkannt, daß gerade Deine Nächstenliebe
die größte Selbstliebe ist, die
Du Dir bei-zufügen ver-magst. Wie sagt man so schön: Liebe geht
durch den Magen!. Du solltest ab jetzt
alles und jeden zum fressen gern haben, auch Deine (eingebildeten) Feinde.
Dies alles sind nur sehr unreife Seelen in Deinem Traum. Betrachtest Du denn
Dein Baby als einen Feind, wenn es in
Dir Alpträume auslöst, weil es sich aus Unreife noch hartnäckig in die Windeln
macht und dann, in seiner Hilflosigkeit, versucht Dich wachzubrüllen? Nein,
Du wirst es immer wieder aufs Neue saubermachen, weil Du es ganz einfach nur ganz
schrecklich lieb hast und dabei wirst Du auch nicht den geringsten Dank von Deinem
Baby erwarten.
Wirkliche Liebe gibt man immer völlig umsonst!
Die Wasserschlange Samech (60)
hat also zwei Daseinsmöglichkeiten. In ihr ist die Trieb-feder Deines Daseins
Lamech (der Ochsenstachel, 30) in
doppelter Aus-führung vorhanden (30
+ 30 = 60). Wenn Du nun diese doppelte Kraft zu synergetisieren vermagst,
befindest Du Dich auf den geraden Weg zu Dir selbst. Stellst Du sie aber in
einer polaren Form (+/-; Gut/Böse) gegenüber (+30 -30 = s), so befindest Du
Dich auf einer Null-Runde.
Das gleiche Prinzip herrscht nun auch bei der
Charakterzuweisung der von Dir verwendeten Worte. Man kann die Worte
aller Sprachen erst dann zu einer harmonischen Einheit
zusammenfügen, wenn man mit seinem Bewußtsein vor Babel zu leben vermag und
dadurch auch alle göttlichen Gesetze kennt und lebt. Die Harmoniestruktur aller von mir geschaffener Worte
besteht aus meiner göttlich/zeitlosen
Liebe (Glaube vor Babel). Eine wirklich reine Harmonielehre muß sich aber auch in
einer rein mathematischen Form
ausdrücken lassen. Meine HOLO-FEELING-Gesetze verbinden nun Qualität und Quantität.
Diese Synthese wird Dir (und Deiner Menscheit) eine völlig neue Welt
vorlegen.
Auch Du zählst Dich bisher noch zu den normalen
Menschen, die durch ihren eigentlich ungläubigen Glauben vermuten, daß
sich die Worte aller Spachen ihrer Welt nur willkürlich aus
unartikulierten Tierlauten entwickelt haben. Gerade dieser Fehlglaube aber ist
die Ursache dafür, daß Du Dein Dasein in einer disharmonischen Welt nach
Babel zu fristen hast. Wegen Deines Unglaubens und Deiner
Gedankenlosigkeit ist Dir darum auch eine andere Möglichkeit nie wirklich
in Deinen Sinn gekommen. Wie erklärst Du Dir nun mit Deiner jetzigen
rationalen Logik die von mir hier offenbarten klanglichen,
sinnlichen und mathematischen Übereinstimmungen dieser angeblich
zufällig entstandenen unterschiedlichen Sprachen, Mythologien und
Naturgesetzmäßigkeiten aus unterschiedlichsten Raum- und Zeitepochen?
Wenn Du mir nun mit dem Wort Zufall oder dem
mathematischen Gesetz der großen Zahl daherkommst, bist Du eindeutig immer
noch ein ge-Wissen-loser Schwachkopf, denn Du zeigst Dir damit selbst,
daß Du bisher nicht einmal die wirkliche Bedeutung des Wortes
Zu-fall verstanden hast, geschweige denn das Wirkliche in meinem
Gesetz der großen Zahl. Dein Dasein ist Dir alles andere, als nur zufällig
zu-ge-fallen! ALLES, was Dir in diesem Dasein zufällt, wurde von
mir vor Äonen prä-determiniert. Wenn Du Deine vorherbestimmten Zu-fälle nur
auf das - von Dir nur unvollständig erkannte - mathematische Gesetz der großen
Zahl zurückzuführen vermagst, zeigt das wiederum eindeutig, daß Du von meinem
wirklich göttlichen Gesetz der großen Zahlen nicht die geringste
Vorstellung hast. Du benutzt es dann nämlich nur dazu, um alle Deine
unerklärlichen Zufälle rational verarbeiten zu können, indem Du sie auf
einen Zufall - im klassischen Sinne - abwälzt!
Laß Dir an dieser Stelle gesagt sein, daß die hier aufgeführten
Beispiele von Übereinstimmungen nur einen Hauch des Geruches des ganzen
Bratens darstellen, den Dir mein Menschensohn zu servieren vermag.
Dieser Braten sollte nun das geistiges Nahrungsmittel (=
göttliches [An]Näh[e]rungs-mittel) Deiner Zukunft
darstellen. Es vermittelt Dir die wirkliche Ursache und Funktion
meines göttlichen Schöpfungsaktes. Die quali- und quantitative Form der hier vorgelegten
Tatsachen werden dabei nicht von meinem göttlichen Willen zur völligen
Offenbarung, sondern nur von Deiner derzeit noch kindlichen geistigen
Reife gebremst. Versuche einem frisch abgenabelten Kind den Aufbau und
die Funktionsweise einer Großrechenzentrale zu erklären und Du wirst sehr
schnell verstehen, was ich Dir mit
diesen Worten aus-zudrücken versuche.
So wie alles Werden
(Gimel, 3) in Deiner Welt immer von einer
liebevollen Verbindung (Waw, 6 - Sex!)
abhängig ist, so habe ich auch die wirkliche Triebkraft
(Lamech, 30) Deines Daseins - es ist Deine
tiefe Sehnsucht nach wirklicher Liebe - von Deinen eigenen Beweggründen (Samech, 60) abhängig gemacht.
Jeder wirkliche Mensch hat die tiefe Sehnsucht,
von ganzem Herzen geliebt zu werden.
Für die Erfüllung dieses Herzenwunsches ist aber eine
Vorableistung von Dir erforderlich! Im ersten Band habe ich Dir gesagt: Du
mußt damit anfangen, alles nur aus reiner Liebe, d.h. umsonst zu tun. Jetzt aber sage ich Dir,
daß es mir nicht mehr genügt, wenn Du nur damit aufhörst, alles nach Deinem
persönlichen Vorteil abzuwiegen und Dein bisheriges egoistisches
Kaufmannsdenken aufgibst.
Du mußt nun in Dir
auch meine geheimnisvolle messianische Kraft
entwickeln, die Dir die Macht gibt, alles und jeden sogar noch mehr zu lieben
wie Dich selbst!
Und wahrlich, ich sage Dir nun: Jeder ein-zelne
Mensch besitzt diese Kraft in sich - auch Du!
Dein Sein oder Nichtsein wird von dieser messianischen
Kraft bestimmt und liegt im Geheimnis der zwei Bewegungsarten des Samech
verborgen.
SEIN wirst Du
nur, wenn Du Dich möglichst gerade durch dieses Dasein bewegst, hin zum Eingang der
höheren Bewußtseinsebenen:
Kopf voraus, eigener Schwanz hinten an.
NICHTSEIN ist
Dein unbewußter immerwährender Kreislauf durch Wiedergeburt, Konfliktbewältigung und
Tod. Nichtsein heißt:
Sich immer nur in seinen eigenen Schwanz beißen zu
wollen.
Deine geistigen Zirkelschlüsse sind die Ursache Deiner
saturnischen Selbstvernichtung und
damit auch das wirkliche Geheimnis der 666.
Hier braucht man Kenntnis. Wer Verstand hat, berechne den Zahlenwert
des Tieres. Denn es ist die Zahl eines Menschennamens; seine Zahl ist 666. (Off. 13;18)
Um es wiederum nur kurz anzusprechen, denn auch hier würden die
Details Bücher füllen, dieser Menschename lautet SATUR. rv[s, 60-400-6-200, = 666 satur
und das bedeutet ungeordnet, wild, widerlegt! Wenn Du nun die 6 - die alle Erscheinungen
[400] mit Deinem Logos [200] verbindet - wegläßt, steht das wirkliche
Geheimnis der Ur-Radix des Satur
vor Dir: r[s 60-400-200
seter
und das bedeutet Versteck und
Geheimnis. Dieselbe Zeichenfolge
auf der Lautebene als satar gelesen bedeutet im [ständigen] Widerspruch stehen! Und das beschreibt das
Wesen, das sich normaler Mensch
nennt, wenn es nur seine linke geistige Hälfte - seinen LOGOS (LGS = 333)
- zum Wahr-nehmen der Welt benutzt. Wenn man seine eigene Logoik nur von
Links zu lesen vermag, ergibt sich
SGL = lgw 300-3-30
schagal,
und das bedeutet Vergewaltigung
(meiner Schöpfung). Ein Schakal
ist ein hunde-artiges, nachtaktives Raubtier, das in Rudeln lebt
und teilweise ein (geistiger) Aasfresser ist.
300-3-30 ist aber auch die hebräische Bezeichnung für einen ohne
Herz-Liebe ausgeführten Beischlaf.
In alten Handschriften (auch im Textus Receptus) kann man an Stelle der 666 auch drei Zeichen erkennen, deren Zahlenwert
in der gnostischen Gematria ebenfalls zusammen 666
ergibt, nämlich CH-X-S. Das erste und das
dritte Zeichen sind der Anfangs- und Endbuchstabe von Christos - in dessen Mitte sich ein Kreuz
geschoben hat. Im Griechischen hat der mittlere Buchstabe (Xi) die Form einer Schlange x , es ist der
Hinweis auf den Drachen, der in einem unbewußten Messias herrscht, wie auch Du zur Zeit noch einer bist. Du bist Christ und
dennoch Antichrist in einer Person. Darum haben meine hebräischen Wörter für
Messias und Schlange auch den gleichen Totalwert von
358. Zufällig habe ich nun in der Johannes-Offenbarung das Wort Tier (im
negativen Sinn) genau 36 mal benutzt. Die Summe aller Zahlen von 1 - 36 (= 6 x 6 !) ist
nun rein zufällig ebenfalls 666
und die Summe der Zahlen von 1 bis 8 (A und O) ist auch 36; das wiederum ist die Grundzahl
der Gradeinteilung Deines Daseins-Kreises (der Erde; 360°) um den sich bei Dir alles zu
drehen scheint. Das Ganze hat also nichts mit dem Bösen - dem Sat-an - zu tun, sondern mit Deiner saturnischen Zeitwahrnehmung.
Was bedeutet nun der Name Saturn wirklich?
Das ursprachliche sat bedeutet das Seiende (sanskr. sat
= seiend). Sati ist im
Hinduismus die Mutter-Göttin und Satis
eine ägyptische Göttin, die den Toten
das kühlende Katarakt-Wasser gewährt (griech. katarakt
= mit hintereinander liegenden Stromschnellen und Wasserfällen; [symbolisiert
Deine geistigen Wachstumsstufen]), um sie damit im Geiste zu reinigen. Die
Satyaloka (sanskr. =
Wahrheits-Welt) steht am Ende Deines Wachstumsflusses. In der römischen
Mythologie gibt es dionysische Dämonen (Dionysus = Gott des
Wachstums; ein immerwährend sterbender und wieder auferstehender
Gott!), die sich Satyrn
nennen. Es sind Mischwesen aus Mensch und satanischem Ziegenbock, ausgestattet
mit Hörnern, Hufen und einem langen Schwanz (in den sie sich laufend selbst
zu beißen versuchen J). Der
Her-vor-ragenste von ihnen ist Silenus
(= Erzieher des Bacchus; lat. sileo = still sein;
in Ruhe; ohne [raum/zeitliche]Bewegung).
Satyr bedeutet
Fruchtbarkeitsdämon und das lateinische satio
bedeutet die Aussaat, säen und das Pflanzen. Was aber
wird da gesät?
So und nun wollen wir uns einmal die hintere Hälfte des
Namens Sa-tur[n] näher betrachten.
Im Englischen ist turn eine
Drehung, die man passender einem Himmelskörper (Saturn) als einem Gott (Saturn)
zuschreiben kann. Da aber im Wort Saturn auch das sat
für das Säen steckt, solltest
Du auch dieses Wort doppelsinnig auffassen. Saturn ist also ein Saat-dreher. Der Sa-turn ist nun rein zufällig der 6. Planet in Deinem Sonnensystem. Seine Aussaat
besteht aus einer einmalig schönen Ringformation. Diese Ringe setzen sich (wie es von
Voyager bestätigt wird) aus Körnern in Form von Eisbrocken
zusammen. Der Name verrät Dir sogar, wie diese Körner in den Himmel kommen.
Der siebte Tag der Woche (= Satur-day)
entspricht dem hebräischen Sabbat.
Und Sabbat schließt das Verbum sabbern ein, das für ausspucken
steht. Dies geschieht durch einen Wirbel
(lat. = turbo). Auf mein göttliches Wirbelgesetz werde ich später noch kurz
eingehen. Ein turbator ist ein Auf-wiegler,
der nur dann unruhig und stürmisch (lat. = turbulentus) Unruhe (lat. turbo)
in meinem Ganzen stiftet, wenn sein Ego von wilder Leiden-schaft entbrannt
ist (lat. = turgesco).
Noch kurz zum römischen Saturn, der mythologisch dem griechischen
Gott Kronos entspricht:
Er ist der Jüngste aller Titanen und der Sohn meiner kosmischen
Urmächte Uranos (= Himmel) und Gäa (= Erde). Kronos entmannt seinen Vater mit einer
Sichel (symbolisiert den Mond; die Schattenwelt), tötet ihn und tritt an
seiner Stelle die Weltherrschaft (mit einem chronologischen
Weltbild) an. Aus Sorge, ihm könnte es ergehen wie seinem Vater, verschlingt er alle
Kinder, die seine Schwester und Frau Rhea
(= diese pseudo-realistische Weltsicht) ihm
gebiert: Hades, Hestia, Poseidon und Hera, nur den Jüngsten, Zeus, vermag die Mutter zu
retten, indem sie ihn in einer kretischen Höhle zur Welt bringt und dem rasenden
Kronos einen in Windeln gewickelten Stein zum Fraß reicht. Schließlich besiegt
Zeus seinen Vater und zwingt ihn zum Erbrechen seiner Geschwister. Dann
verbannt er ihn mit allen Titanen in den Tar-tar-us. Nach einer anderen
Überlieferung bringt Zeus Kronos auf die Insel der Seligen (lat. = se-ligo
= aus-lesen).
Diese kleine Geschichte beschreibt symbolisch Deine wirkliche
Daseinsgeschichte. Auch hier wäre es nun sehr interessant, jeden einzelnen der genannten
Namen etymologisch aufzuschlüsseln und dann zu einer rein
naturwissenschaftlichen - sprich physikalischen Betrachtungsweise - überzuwechseln,
doch würde Dich das jetzt zu sehr aus dem Konzept bringen (falls Du nicht schon längst
meinen Ariadnefaden verloren hast). Ich werde später noch auf einige dieser Namen genauer
eingehen. Aber nun zurück zum Zeichen Samech.
Dein eigener Kreislauf - Dich von Deiner eigenen Logik immer wieder
um den Finger wickeln zu lassen - hat Dich normalen Menschen zur Sünde veranlaßt.
Normale Menschen sündigen durch ihr zwanghaftes Festhalten an ihrer
Normalität. Dabei denke ich nicht an die Sünde, die ein Mensch in Anbetracht seiner
idealistischen Moralvorstellung bewußt begeht; das ist eine Krankheit. Es
geht dabei um Deine unausweichliche Erbsünde - die Ursünde, daß Du nur in
dieser einen Welt existieren willst! Von Deinem persönlichen Vorher weißt
und willst Du offensichtlich nichts wissen und ein Nachher betrachtest Du als
bloße Spekulation. Lieber auf Nummer sicher gehen, denkst Du Dir.
Wie war das noch mit dem Spatz in Deiner Hand? Der Fisch Nun (der Mensch) schwimmt
schlängelnd durch das Wasser (die Zeit). Plötzlich befällt den in der Zeit
existierenden Menschen mit dem Samech eine Krankheit. Er bemüht sich nun nicht mehr,
seinem genetischen Programm Folge zu leisten und den für ihn bestimmten
evolutionären Ausgang aus dem Wasser (dieser disharmonischen Zeit) zu
erreichen, sondern er versucht nur noch hartnäckig, sich egoistisch in den eigenen
Schwanz zu beißen. Dieses Verhalten bedeutet den Stillstand der Fortbewegung
und damit auch den Stillstand seiner eigenen geistigen Entwicklung. Die ursprüngliche
geistige Entwicklung wird so zu einer geistigen Verwicklung. Man
spricht plötzlich aus Dummheit von Wachstum, weil man sich laufend in
Bewegung glaubt, obwohl es sich dabei um einen völligen Stillstand handelt. Man
befindet sich in einer geistigen Konserve, wie in einem Auge des Zyklopen.
Bei der Schöpfung gab ich euch das Gebot: Seid fruchtbar und
mehret euch! Leider hast Du bisher nicht gewußt, daß es zwei unterschiedliche
Arten von Vermehrung gibt. Eine konstruktive kreative Vermehrung im Zeichen des Waw, der
Sechs, und eine destruktive unkreative Vermehrung im Zeichen des Sajin, der Waffe, bei der
nichts wirklich Neues erschaffen, sondern nur Bestehendes fragmentiert und
ver-ur-teilt wird. Jede natürliche Entwicklung und jedes Wachstum
ist unausbleiblich mit einer permanenten Gestaltveränderung verbunden. Eine
sich in den Schwanz beißende Wasserschlange symbolisiert das paradoxe
konservative menschliche Verhalten, sich nach Wachstum zu sehnen, aber die
damit verbundene totale Gestaltveränderung zu fürchten. Was hältst Du von
einem Fötus, der zwar erwachsen werden möchte, sich aber aus Angst weigert, den
Mutterleib zu verlassen? So sehr er sich auch dagegen zu wehren vermag, er wird trotzdem
weiter wachsen und es wird für ihn durch seine Dummheit, immer enger in
seiner Konserve werden.
Du solltest Dich langsam einmal fragen:
Wozu ist diese Welt eigentlich da?
Wozu bin ich überhaupt da?
Ich erwarte von Dir, daß Du nun langsam einmal nach dem
Wozu und Warum fragst! Ich weiß, Du bist viel zu sehr damit
beschäftigt, Dir Geld zu beschaffen, damit Du in dieser Welt
weiterexistieren kannst. Du hast keine Zeit dafür, über solche
unwichtigen Fragen nachzudenken. Es ist aber gerade anders herum: Ich gab Dir Deine
Zeit, um gerade darüber nachzudenken. Und was machst Du Tor mit Deiner
Zeit? Du versuchst Dich laufend in den eigenen Schwanz zu beißen und hältst Dich somit
in Bewegung, ohne daß Du Dich eigentlich bewegst (wächst). Dein
anzustrebendes Ziel ist nicht Dein eigener Schwanz (= Dein Ego), sondern die Erfüllung
Deiner evolutionären Aufgabe. Nur wenn Du Dich in diese Richtung
bewegst, erreichst Du auch das für Dich vorherbestimmte Ziel. Darum frage, bei allem was
für Dich in Erscheinung tritt, nach dem Wozu und
Warum.
Wozu ist die Wirtschaft da, wozu die Ehe, der Krieg, die Krankheit
und das Leid?
Warum soll ich mich eigentlich für diese Fragen interessieren?
Ganz einfach, weil Du Dich sonst selbst zu einem Tier deklassierst,
das nur instinktiv, mechanisch dahinvegetiert und für das die Futtersuche und
die eigene Trieb- und Lustbefriedigung den einzigen Daseinszweck darstellen.
Von einem angehenden wirklichen Menschen erwarte ich, daß er von diesem
instinktiven tierischen Dasein erlöst werden möchte, um ein
eigenständig denkender, kreativer Schöpfer zu werden.
Welche Möglichkeit hast Du bisher nur normaler Mensch
Dich zu einem wirklichen Menschen (homo
sapiens faber) zu entwickeln?
Indem Du Dich immer wieder fragst, wozu und
warum!
Wozu sind all die großen und kleinen Trübungen meiner inneren
Zufriedenheit, meine Unruhe, Kopfweh, Müdigkeit, meine Angst vor der Zukunft, die
Sorge mein Hab und Gut zu verlieren usw. da?
Und wozu sollen die außerhalb von mir wahrgenommenen
äußeren Konflikte gut sein?
Warum gibt es in dieser Welt Kampflust, Mißverständnisse,
grenzenlose Dummheit und Egoismus, Besessenheit und Arroganz, Naturkatastrophen, Kriege,
bürokratisches Maßregeln usw.?
Du bist der Gott schadai (300-4-10), Du bist es, der mit
seinem gedankenlosen Verurteilen dieser Welt Farbe und Anstrich verleiht.
Deine selbstherrlichen Richtersprüche über Recht und Unrecht
stellen die Früchte vom Baum Deiner (eigenen) Erkenntnis von Gut und Böse
dar. Das ist es, was Dich aus dem Paradies vertrieben hat. Der Name schadai
ist nur eine Kurzform und bedeutet genau genommen sche-omar dai
(300-1-40-200 4-10): Er, der sagt: Genug!.
Du bist der Gott, der allem seine Grenzen zu setzen vermag.
Verändere Deine innere Einstellung zu allen Dingen und es wird sich, wie von
göttlicher Hand bewegt, auch das von Dir wahrgenommene Äußere verändern.
Wenn Du bereit bist, jede Spaltung in Dir zu vereinigen, heißt das,
daß Du mit Deinem persönlichen Exodus beginnst; Deinem Auszug aus Ägypten
(hebr. mitsrajim, die Welt der Zweiheit). Du
versuchst dann Dich selbst zu vereinigen, d.h. eine harmonische Ehe zwischen
den femininen und maskulinen Zwiespalt, der in Dir herrscht, herbeizuführen. Deine
Sehnsucht nach Frieden ist die Voraussetzung für den Auszug aus Ägypten. Du
begibst Dich dann in eine Verlobungsphase - eine Zeit der Prüfung
- in die Welt der Sieben - des Sieben - Deine Zeit in der Wüste
beginnt. Du weißt nun, daß ihr (?) zueinander gehört. Im alten Hebräisch
heißt Verlobung arissa (1-200-300-5). Genauso wird aber
auch der Trog, worin der Brotteig geknetet wird, genannt. Im Trog
(dieser symbolischen Wüste) werden Körner und Wassers vereinigt.
Es ist die letzte Phase, vor dem Kommen des Brotes. Erst wenn das Brot
bereitet ist, kann auch eine Mahlzeit stattfinden. Verlobte wissen, daß der Tag der
Vereinigung nahe ist. Man hat sein Ziel deutlich vor Augen - das Land des
Einswerden - den 8. Tag. Man gelangt nach beth lechem,
zum Haus des Brotes, in dem der geboren wird, der ALLES in sich
vereinigt. Bräutigam heißt auf Hebräisch chatan (8-400-50) und Braut kallah
(20-30-5). Beide tragen in ihrem Namen die heilige Acht, auch wenn dies bei
der Braut nicht offensichtlich ist. Der Mann als Chet, der 8, im Sichtbaren - die Frau,
durch das Vollenden der 7 und der darauf folgenden Vereinigung mit der 1 (als 7 x 7 + 1
gleich 50 [20-30]), im Mystischen - dem Unsichtbaren.
Die verborgenen gematrischen Werte der Begriffe
Mann und Frau sind identisch und bilden, wenn Du sie addierst, den
Erscheinenden, also äußeren Wert von eser kenegdo
(70-7-200-20-50-3-4-6).
Eser kenegdo sind die letzten Worte im
Vers 20 des 2. Kapitels in der Genesis. Diese Zahlenfolge wurde in der
Einheitsübersetzung der Bibel folgendermaßen ausgelegt:
Aber eine Hilfe, die dem Menschen entsprach, fand er (der Mensch) nicht.
Wie oberflächlich und verzerrend diese
Übersetzung ist, kann man erst dann bewußt erfassen, wenn man die Zeichenfolge vdgnkrze (70-7-200-20-50-3-4-6)
in ihrer ganzen Tiefe analysiert.
70-7-200 (eser) bedeutet Hilf[e] und 20-50-3-4 (kenegdo)
gegenüber.
Auf den Zeilen gelesen, steht also in den heiligen Rollen
nur Hilf[e] gegenüber aus dem die
Übersetzer dann ein aber eine Hilfe, die dem
Menschen entsprach, fand er nicht machten.
Hilf[e] gegenüber
kann nun aber bedeuten, daß Du einem Gegenüber helfen sollst, aber auch das
ein Gegenüber Dir helfen kann. Immer und immer wieder wirst Du auf das
spiegelbildliche Gesetz meiner Schöpfung treffen. Man hätte diesen
Zeichenkomplex nur weiter aufschlüsseln müssen, um dessen wirklichen
Sinn zu begreifen. 20-50, ken, wird im Hebräischen zum einen als
die Bezeichnung für (eine) Basis oder Grundlage verwendet und zum
anderen für die Begriffe aufrichtig und ehrlich. 3-4, gad
die nächsten zwei Zeichen haben einen zweideutigen Charakter, zum einen
bedeuten sie Glück und zum anderen
Koriander. Am Ende steht dann noch
ein verbindendes Waw. Erinnerst Du Dich noch an das Manna, das die Menschen
in der Wüste ernährt und das Aussehen von weißen Koriandersamen
besitzt? Als das Volk sich in der Wüste befand, wurde es von Gott durch Manna
ernährt, das wie weißer Koriandersamen aussah und in meinem Sinne richtig
übersetzt aber Glückssamen!
bedeutet.
Und was bedeutet Manna,
Nm 40-50, nun
wirklich?
Okkultisten unterscheiden zwischen einer sogenannten Weißen Magie (Goetie) und einer Schwarzen Magie (Theurgie), was eigentlich nur wieder
einseitige Betrachtungen ein und derselben Medaille (der Magie nämlich)
darstellen. Das Wort Magie stammt
aus dem persischen Sufismus und bedeutet (oberflächlich betrachtet) Zauberkunst. Es geht dabei um die
Lehre von geheimen Kräften der Natur, die ein Wissender beherrschen und
benutzen kann. Jeder Mensch verfügt über diese Zauberkräfte. Ist ein
Messer eine gute oder eine böse Erscheinung? Du selbst bist derjenige, der
die Qualität eines Messers definiert; als hilfreiches und
unverzichtbares Werkzeug oder als mögliche Mordwaffe. Genauso verhält
es sich bei weißer und schwarzer Magie. Grundlage jeder Magie ist zuerst einmal
ein eigener fester Glaube und dann die Tatsache, daß jeder Mensch ein
Teil eines universalen Systems gegenseitiger
Abhängigkeit (eser kenegdo!) ist.
Dies entspricht der Mikrokosmos/Makrokosmos Lehre des Hermes Trismegistos. Wir wollen nun
diese Aussagen durch eine noch genauere Betrachtung synthetisch verschmelzen.
Die Radikale des Wortes Magie
führen Dich zum arabischen mahzan, das Speicher bedeutet. Dies ist auch die
etymologische Wurzel des Wortes Magazin.
Als Magazin bezeichnet man einen Lagerraum
bzw. Speicher, dieser stellt Dein
Nichtwissen dar. Daraus entspringen nun Deine periodisch - erscheinenden - bebilderten -
Zeit-schritte, die in Deinem Bewußtsein erscheinen. Rein
zufällig nennt man nun eine periodisch
- erscheinende - bebilderte - Zeit-schrift ebenfalls Magazin. Um den Sinn dieser komplexen Metapher zu
verstehen, mußt Du nur den Speicher als unsere göttliche
Videokassette betrachten, deren zeitloser Inhalt das Ganzes - in Form
einer komplexen Zahlenstruktur - darstellt. Mit Deiner kindlichen rationalen
Logik ist es Dir aber nicht möglich das Ganze einzusehen. Die von Dir
daraus entstammenden generierten Filmsequenzen sind nun die Dir periodisch erscheinenden und bebilderten
Zeit-schritte Deines Daseins, die Dir als Deine wahrgenommene
Welt vorstehen. Erst durch das Erkennen dieses Zusammenhangs erhebt sich der Magier zum Mahdi (arab. al-mahdi
= der Rechtgeleitete). Der Mahdi ist der von den Muslimen am Ende der
Zeiten erwartete Erlöser, der die Einheit der Welt verwirklicht und
damit den jüngsten Tag vorbereitet.
Eser kenegdo bedeutet also auf seiner
ersten Meta-Ebene gelesen:
Nur eine selbstlose, ehrliche und aufrichtige Hilfe
ist die Grundlage für das eigene Glück!.
Das hebräische Wort für Mann, isch
(1-10-300 = 311), hat als vollen Wert 111-20-360 = 491. Was voller
Wert bedeutet, werde ich Dir an anderer Stelle noch genauer erklären. Wenn Du nun
von diesem vollen Wert den äußeren Wert subtrahierst (491 -
311), erhältst Du einen unsichtbaren Rest von 180. Die Frau, ischa
(1-300-5 = 306), hat als vollen Wert 111-360-15 = 486; als verborgener Wert
bleibt also ebenfalls 180. Eser ke-negdo ist 360. Ein ganzer Kreis besteht aus 2 x
180 Grad, er symbolisiert die Einheit von Mann und Frau. Diese beiden
180 stehen sich also Gegenüber und müssen sich zuerst
aussöhnen, sich gegenseitig helfen. Erst dann werden sie zu einem
ganzen Kreis. Diese beiden 180 sind Mann und Frau in
Dir! Solange Dir dieses Aussöhnen nicht gelingt, unterliegt Dein Dasein dem
Kreislauf des Samech - dem stetigen Wechsel - der keine wirkliche Bewegung (=
Entwicklung) darstellt. Anstatt eine harmonische Ehe einzugehen, stehen sich
das aktiv Männliche und das stofflich Weibliche (in Dir) in einem
immerwährenden Kampf als Feinde gegenüber, in dem mal der eine, mal der andere die
Oberhand hat. Von jeher sind sie aber aufeinander angewiesen. Wo Samech-Zeit herrscht,
sind die beiden in Streit miteinander, benehmen sich unversöhnlich. Lasse Dich aber nicht
von dieser Metapher täuschen, denn gerade diese Unzufriedenheit stellt die Quelle für
Deine Kreativität und damit auch für Dein Wachstum dar. Du kannst den Menschen bei einer
genauen biologischen Analyse als chemische, tierische und menschliche Erscheinung
betrachten. Deine (noch) begrenzte Auffassungsgabe ist die Ursache dafür,
daß diese unterschiedlichen Betrachtungsweisen nur nacheinander, d.h. in
einer zeitlichen Reihenfolge, in Deinem Bewußtsein in Erscheinung treten.
Alle diese Betrachtungmöglichkeiten - wie auch der 6., 7. und 8. Tag - sind
aber im Jetzt in Dir vorhanden.
Nun und Samech stellen zum einen, eine den Ausgang
suchende, zum anderen, eine sich nur im Kreis drehende Schlange dar.
Auch sprachlich zeigt sich die Bedeutung von Nun und Samech. Die Verbindung von beiden
ergibt das Wort nes (50-60), das Wunder aber
auch Zeichen bedeutet. 50-60-10-6-50, nissajon
bedeutet Versuchung und Erprobung, nasax
(50-60-20) Trankopfer, aber auch weihen; ausgießen und nasa
(50-60-70) reisen; fahren; sich bewegen.
Was tut nun
eine Nase, wenn sie krank
ist?
Sie fängt an zu laufen!
Und in welche Richtung läuft sie?
Nach außen natürlich.
Aber wo liegt das Außerhalb Deiner konfliktbehafteten
Welt?
In Dir natürlich!
Wenn wir nun diese Radikale umdrehen, bilden Samech-Nun den Stamm der
Begriffe sinai (60-10-50-10), sin
(die Wüste Sin = 60-10-50) und sene (60-50-5), was Dornbusch
bedeutet. Sowohl von diesem brennenden Dornbusch, aber auch in der
Wüste Sin wirst Du von der göttlichen Sonne geblendet (hebr. sinver,
60-50-6-200 [auch mit Blindheit geschlagen sein!]). In der Wüste
siebe (hebr. sinen 60-50-50) ich die
reifen aus den unreifen Seelen. Jede einzelne Seele muß durch
dieses Daseinssieb und zwar ohne (lat. sine)
wenn [und] aber (lat. sin). Deine Erprobung (nissajon) liegt dabei im Testen
Deiner Wahrnehmungsfähigkeit für alle meine Wunder und
Zeichen (nes). Erst wenn
Du an die höheren Dimensionen glauben willst, erst wenn Du versuchst, Deine
rationale Logik zu erweitern, anstatt deren Begrenztheit dogmatisch aufrecht
erhalten zu wollen, werden meine Wunder auch für Dich in Erscheinung
treten. Wenn Du Dich auf den Weg zur Einswerdung befindest, gehst Du mit den Sinn
meiner Schöpfung schwanger und wirst auch die damit verbundene Geburt von
Wundern (und glücklichen Zufällen) erleben. Diese glücklichen Umstände,
die Dir dann in diesem Dasein begegnen werden, bescheren Dir dann das Manna (=
Glückssamen), von dem Du mehr als gut leben kannst.
70
Ajin
e (Auge / Nichts / Brunnen)
Das Ajin ist zusammen mit dem Aleph der zweite Konsonant, der nicht
ausgesprochen wird; Ajin kann aber die Vokallaute A, E, O, U usw. annehmen. Es gleicht
einem Chamäleon, daß das Auge dem Nichts anpaßt. Im
griechischen Alphabeth entspricht die Zahl 70 dem O-mikron. Laße doch einfach einmal Deine
Phantasie etwas wandern, um den Sinn dieses Wortes zu erfassen. Das O ist das Stammzeichen für das Ajin (oft auch
auch Ojin gesprochen). Deine Begegnung mit Samech und Nun ist die Voraussetzung für die
Entstehung der von Dir wahrgenommenen Welt. Rufe Dir ins Bewußtsein, was in der
Kausalitätsreihe der hebräischen Zeichen vorausgegangen ist: die Hand Jod, mit dem
Geheimnis der 1-4 Beziehung, das Ergreifen des Lamed (Ochsenstachel) durch die
aktive Hand (Kaf). Durch das treibende Lamed entsteht die Zeit (Mem), die sich
nun in einer gerade wachsenden Bewegung (Nun) befindet oder nur in einem
steten Kreislauf (Samech).
Ajin bedeutet auch Brunnen. Nicht umsonst betrachtest Du
das Auge als den Brunnen aller Deiner Erfahrungen. Auge und Brunnen sind als
Ajin dasselbe Wort. Deine Augen vermitteln Dir den Strom alles Geschehens (Gesehenen) als
lebendig empfundene Erfahrung. Beachte dabei aber, daß ein Brunnen nicht die
eigentliche Quelle darstellt! Wenn alles von Dir Gesehene, wie ich behaupte,
nur einem, zugegeben, verdammt realistischen Traum entspricht, bestehen alle von Dir
wahrgenommenen Erscheinungen genau genommen aus Nichts. Aus diesem Grund
vereinigen sich im Zeichen Ajin die drei Bedeutungen Auge, Brunnen
und Nichts. Ein Mensch, der nur oberflächlich sieht, ohne sich
des Vorhergehenden - der eigentlichen Quelle - bewußt zu sein, schaut nicht mit der
Vollkommenheit in sein Dasein, wie es ihm eigentlich möglich wäre. Er ist dann für das
wirkliche Leben noch blind. Alles Leben strömt aus dem Ajin, dem Brunnen. Die eigentliche
Quelle des lebendigen Wassers offenbart sich Dir aber erst, wenn Du über
das Offensichtliche (den Brunnen) hinausgehst und das Verborgene -
die eigentliche Quelle - gefunden hast. Du bist in der Lage auf eine viel umfassendere
Weise zu sehen, als Du Dir im Moment selbst zugestehst. Deine Sehschärfe,
oder besser Auflösung ist davon abhängig, ob Deine rationale Logik in der
Lage ist, eine Verbindung zwischen der offensichtlichen Oberfläche und
dem wirklichen Kern aller von Dir wahrgenommenen Phänomene zu schaffen. Der
äußere Wert, d.h. der gematrische Oberflächen-Wert von Ajin ist 70 und gibt die Begrenztheit des
Nur-irdischen Sehens an. Wenn Du Dich nur an Deinen oberflächlichen äußeren
Eindrücken zu orientieren vermagst, machst Du Dich selbst zu einen unbewußten und
oberflächlichen Menschen. Der volle Wert von Ajin ist 130 (70-10-50).
Erst in seinem vollen Wert entfaltet sich das Ajin in seiner ganzen Fülle und zeigt sich
als Verbindung zwischen dem Sichtbaren und dem
Unsichtbaren (Wasser), das aus dieser Quelle strömt.
Es mag für Dich komisch klingen, wenn Du nun hörst, daß sich die
Bedeutung der Zahl 130 daraus ergibt, daß sie nach der 120 kommt. Die 12 ist der Maßstab
der Zeit (worüber wir noch genauer sprechen werden). Alles, was mit der Zeit zu tun hat,
siehst Du mit der Zahl 12. 12 Monate hat das Jahr, 2 x 12 Stunden der Tag, dann gibt es
auch noch die 12 Tierkreiszeichen. Mit der 13 (=130) wird der Zeitkreis des
Samech verlassen. Darum werden die Lebensjahre eines Menschen, dessen Dasein in einem
Zeitkreis verläuft, in der Bibel mit 120 symbolischen Jahren angegeben. In
der Genesis Kapitel 6, Vers 1-7 berichte ich Dir davon. Du solltest die deutschen
Auslegungen (= Übersetzungen) aber nicht zu wörtlich nehmen. Das hebräische
Original wird auch in diesem Fall mehr als verzerrt und verstümmelt wiedergegeben. Die
Übersetzer gingen bei ihren Bemühungen, die Bibel zu übersetzen, zweifellos
wie der Riese Prokrustes vor. So wie dieser Menschen überfiel und sie durch
Verstümmelung und Streckung an die Größe seines Folterbettes anpaßte,
versuchten die Übersetzer meinen original Offenbarungstext durch
Verstümmelung und eigenmächtige Hinzufügungen an ihr begrenztes Weltbild - d.h. an die
rationale Logik ihrer dogmatischen Ideologie (Idiotie) - anzupassen. Die
Frauen, die sich die Gottessöhne (= Menschen) nahmen,
symbolisieren die unterschiedlichen Ideologien, denen die Menschen anhängen. In der Gen.
6; 5 heißt es in meiner heiligen Rolle:
JrabMdah[erhbrykhvhyaryv
Mvyhlkerqrvbl[bwxmrjylkv
Ich werde nun versuchen, Dir die wortwörtliche
Übersetzung ins Deutsche - soweit eine solche überhaupt
unverfälscht möglich ist - näher zu bringen. Beachte bitte, daß es im
alten Hebräisch keine Zeitform gibt und damit auch keine
Vergangenheit[sform]. Meine ursprünglichen hebräischen Worte werden in den
heiligen Rollen ohne Wortteilung und Satzzeichen geschrieben. Du
findest darin auch keine Vokallaute. Das alte Hebräisch ist eine reine
Konsonantensprache. Die heute gebräuchlichen Vokalandeutungen - die sogenannten Massorah
- die in Form von Punkten und Strichen um die Zeichen angeordnet sind, und die
Worteinteilungen, wurden erst im achten Jahrhundert Deiner Zeitrechnung eingeführt. Im
Original bilden alle Zeichen ein in sich zusammenhängendes Ganzes, das nur
aus einer Kette von 19 Konsonatenzeichen (plus einem Halbvokal y und den zwei
lautlosen Zeichen a und
e) besteht. Ins
Deutsche Übertragen würde z.B. Vater als VTR und König als KNIG
geschrieben. Manche Transkriptionen arbeiten daher mit Groß- und Kleinschreibung (VaTeR
bzw. KöNIG).
Die nun folgenden fett gedruckten Worte sind die wortwörtliche
Übersetzung, die Du unter Zuhilfenahme eines Wörterbuches Hebräisch/Deutsch
erhalten wirst:
Da/sehen/JHWH/daß/viel/schlecht/Zeichen
(die)Sicht/(des)Mensch/(ist ein)Brunnen/
und/alles/(wird)[ge]schaffen/(von den rationalen)Gedanken [40-8-300-2 bedeutet auch
Rechnungsführer und Computer, wichtig: totaler Wert
350]
/(sein)Herz/nur/schlecht/Alles/Sicht/(ist
nur)ein Tag.
(Und täglich grüßt das Murmeltier! J)
Ich berichte Dir in diesem Vers eindeutig von
HOLO-FEELING:
Dein begrenztes rationales Denken - (die)Sicht/(des)Mensch - ist der Brunnen, aus dem die von Dir
wahrgenommene (und/alles/schaffen/Gedanken)
unvollkommene Welt (viel/schlecht/Zeichen)
entspringt. Herz/nur/schlecht weist Dich auf
Deine nur dichotome, d.h. zweideutige Wahrnehmungsfähigkeit hin, denn das
Wort schlecht ist etymologisch
betrachtet eindeutig ein Oxymoron; ein Wort also, das zweideutig
und bi-nomenal ist. Alles/Sicht/ein Tag
führt Dir die Zeitlosigkeit Deines Daseins vor Augen. Es gibt in
Wirklichkeit weder eine Vergangenheit noch eine Zukunft. Das Einzige,
was wirklich ex-istiert, ist nur das Jetzt! Das einzige, was Dich mit Deinem
Gestern verbindet, sind Deine Er-inner-ungen. Wenn ich nun
behaupte, daß die ganzen Erinnerungen, die Du an Deine
Vergangenheit hast, nur von Dir geträumt wurden und Du diesen Traum mit
Deinem Aufwachen heute Morgen beendet hast, so hast Du genau genommen keine
Möglichkeit, diese Tatsache zu widerlegen. Das einzige, was Dich daran
hindern kann, diesen Gedankengang weiter zu verfolgen, ist Dein
dogmatischer Glaube an Deine (begrenzte) rationale Logik, der Dir diese
Tatsache als unmöglich erscheinen läßt. Und so kann ein Tag zu
tausend Jahren werden und tausend Jahre zu einem Tag.
Du solltest langsam akzeptieren lernen, daß man einem
normalen Menschen nichts beweisen kann, wenn seine geistige
Wahrnehmungsfähigkeit - seine Rationalität (= geistige
Rechenkapazität) - nicht dazu ausreicht, das Neue auch rational
nachzuvollziehen. Und so wird das komplexe wirkliche Wissen, das jeder
menschlichen Seele - also auch Dir - innewohnt, immer durch die jeweilige Reife der Seele
- die das Maß der jeweiligen Glaubensfähigkeit berechnet - begrenzt. Der einzige Ausweg
aus diesem Dilemma ist der Weg der Demut, d.h. zuerst die bewußte Erkenntnis
und dann auch die bedingungslose Akzeptanz der eigenen bisherigen Unwissenheit. Wenn Du
nun diesen Vers auf der Zahlenebene betrachten und verstehen kannst,
beinhaltet er, als mathematische Formel
betrachtet (lat. formula = Rechtsvorschrift;
Kurzschreibweise mit Buchstaben, math. Zeichen u. Symbolen für Axiome u.
Gesetzmäßigkeiten), sämtliche Lösungen der Paradoxa und Antinomien, welche von den -
auch von Dir fälschlicherweise als apodiktisch angesehenen - Naturwissenschaften in
Deiner Welt aufgeworfen wurde.
Nun wollen wir uns einmal ansehen, was die etablierten
Kirchen in ihrer selbstherrlichen prokrustoresken Auslegung aus diesem
Vers gemacht hat:
Einheitsübersetzung von 1996 Gen.6;5:
Der Herr sah, daß auf der Erde die Schlechtigkeit des Menschen
zunahm und daß alles Sinnen und Trachten seines Herzens immer böse war.
Luther von 1912 1.
Mose 6;5:
Da aber der HERR sah, daß der Menschen Bosheit groß war auf Erden
und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar.
Unrevidierte Elberfelder Bibel von 1905:
Und Jahwe sah, daß des Menschen Bosheit groß war auf Erden und
alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag.
Alle Organisationen - gleichgültig ob religiöse,
ökologische, naturwissenschaftliche oder politische - töten das
wirklich Heilige in Deiner Welt!
Heilig heißt heil sein. Heilig zu denken, ist die
Fähigkeit eines Menschen ganzheitlich und gesund zu denken. Jede
normale Organisation besitzt aber Feindbilder! Auf diese Weise
macht sie es sich selbst unmöglich, meine Ganzheit - meine Wirklichkeit also
- zu erfassen. Im Falle der etablierten Kirchen, mitsamt aller dazu zählenden
ausufernden Strömungen und Sekten, werden meist die Menschen die
sich nicht innerhalb der Normen des Betrachters bewegen, zum Feind der
Vorstellung seines persönlichen Ganzheitsbegriffes erklärt. Ein böser
geistiger Kurzschluß befindet sich in diesen Denkern, da sie sich auf diese
Weise selbst zum Bösen verdammen - denn sie sind doch ohne Frage auch Menschen. Alle
Menschen sind einander gleichgestellt und ich habe alle mit derselben Liebe erschaffen.
Jeder einzelne ist dabei der Brunnen seiner eigenen Weltwahrnehmung. Der
Unterschied liegt einzig in ihrer seelischen Reife. Dies ist das Gesetz der Gleichheit in
der göttlichen Hierarchie des wirklichen Lebens. Ist ein Baby weniger Mensch,
d.h. minderwertiger als ein Erwachsener? Genauso verhält es sich denn auch
mit der seelichen Reife der Menschen. Was zwangsläufig dazu führt, daß ohne
Frage gerade alle arroganten, selbstherrlichen und machtbesessenen
Besserwisser am wenigsten über wirkliche seelische Reife
verfügen. Jeder selbst ernannte Moralapostel richtet sich mit seinem kurzsichtigen
Verurteilen seiner Mitmenschen selbst. Meine Mühle der göttlichen Gerechtigkeit mahlt
sehr langsam. Keine Angst, niemand kann vor mir und dem Jenseits davonlaufen.
Ich gebe Dir hiermit mein göttliches Versprechen, daß dort jeder einzelne Mensch den
Lohn bekommen wird, der ihm nach seinem diesseitigen Verhalten zusteht! Durch
das Anhängen an eine fanatisch vertretene und dogmatisch kurzsichtig Ideologie (Idiotie)
macht sich jede Menschenseele selbst zu einem vergifteten Brunnen, der
die Harmonie der eigenen Welt vergiftet. Die beschränkten
Gedankengänge der etablierten Ideologien sind die toxische Quelle, die Deine
Welt mit ihrer Unwissenheit und ihrem Fehlglauben vergiftet. Wie
war das noch: Die von Dir wahrgenommene Welt ist nur ein Spiegelbild Deiner eigenen
unbewußten Psyche! Das Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst! wird so
unbewußt zur Haßliebe erhoben. Auch wenn Du Deine bisherigen Äußerungen
immer nach bestem Wissen und Gewissen von Dir gegeben hast, sagt das noch
lange nichts über die Qualität Deines bisherigen Vermutungswissens - im Bezug zur
wirklichen Wirklichkeit - aus.
In der Bibel gibt es nur einen Menschen, der 120 Jahre alt wird und
das ist Moses. Der Berg Sinai, an dem Moses meine Offenbarung empfangen hat,
wird in Hebräisch 60-10-50-10, also als 130 geschrieben. Adam war symbolische 130 Jahre
alt, als sein dritter Sohn (Seth) geboren wurde, mit dem die Schöpfung des
gottesbildlichen Menschen gleichsam neu anfängt. Kain und Abel symbolisieren These und
Antithese - 1 und 2 - die zur Synthese (zu Seth), der 3 führt. Solange 1 und 2 einen
abwechselnden Kreislauf von Leben und Töten (Tod) bilden, kommt es zu keiner
Synthese. Seth, der von Adam mit 130 Jahren gezeugt wurde, symbolisiert die Synthese, die
Verschmelzung des Gegensatzes und dadurch auch das überwinden dieses Kreislaufes. Die 130
weist über die normale Zeitempfindung hinaus. Die Jakobsleiter
(sulam 60-30-40), welche laut Sage
die Erde mit dem Himmel verbindet, hat sieben Stufen und den Totalwert 130.
Dein Auge (ajin 70-10-50 = 130) muß nicht nur an
Raum und Zeit gebunden sein, es hat die Fähigkeit, über den Raum und die Zeit der
Gegenwart (= Dieseits) hinaus zu sehen. Wenn Du Ajin sagst, sprichst Du auch 130,
obwohl das Äußere, d.h. das Offen-sichtliche des Zeichen Ajin
nur 70 bedeutet. Erst mit seinem innenliegenden Wert 130 wird Dein Auge zur
vollständigen Quelle und vereinigt Dich mit dem in Dir Verborgenen - dem raum/zeitlosen
Jenseits. Solange Du alle Phänomene, die für Dich in Erscheinung treten, nur
oberflächlich betrachtest, wirst Du nie erkennen, was alles in deren Verborgenem webt und
mitschwingt. Bist Du ein verantwortungsbewußter Hirte? Durch Deine bisherige Eigenart,
viele Erscheinungen Deines Daseins nur kurzsichtig und daher auch meist nur destruktiv zu
sehen (hebr. raa
200-1-5), weidest (hebr. raa
200-70-5) Du meist nur Übel (ra
200-70) und Unrecht (ebenfalls raa
200-70-5). Ein wirklicher Hirte (roe
200-6-70-5) überblickt die ihm anvertraute Schafherde (= alle Erscheinungen
Deines Daseins) und führst sie zu ihrer wirklichen Bestimmung. Du bist ohne Frage auch in
der Lage, die Oberfläche aller für Dich nur zeitlich in Erscheinung
tretenden Phänomene zu durchblicken. Jedes von Dir wahrgenommene Phänomen birgt in
seiner Tiefe das große Geheimnis Deines Daseins. Dein Sehen wird erst dann zu einem
wirklichen Sehen werden, wenn Du nicht nur das an Dein Tages-, sprich Bewußtseinslicht
sprudelnde Wasser wahrnimmst, sondern Du Dir auch immerwährend den gesamten
dahinter stehenden Kreislauf des Lebens vor Augen führst.
Dieser Kreislauf Deiner Seele besteht aus: Entspringen - Fließen -
Verdampfen - Wolke (Versammeln im Himmel!) - Abregnen (die Versammlung auf Erden!) -
Entspringen usw. Du siehst zwar viele Dinge, aber kannst Du deswegen auch
SEHEN? Jedes Phänomen ,das Du betrachtest, wird sich, je nach
Intensität und Eindringtiefe Deiner persönlichen Sichtweise, in seiner
Qualität verändern. Erinnerst Du Dich noch an das Mauswein-Beispiel im
Band 1 ? Ein SEHENDER nimmt nicht nur die unterschiedlichen, in die
Zeit verstreuten Facetten - die einzelne Seins-Möglichkeiten -
einer jeden Schöpfung wahr, sondern ALLES; d.h. alle Möglichkeiten, die der
wahrgenommenen Erscheinung innewohnen.
Er sieht jeden [Her]Vorgang als eine unverzerrte und
harmonische Einheit. Er erkennt beim Betrachten des Samenkorns auch die daraus
erwachsene Pflanze und die damit verbundene immer währende Wiederkehr. Er
erkennt also das eigene Wachsen und die damit zwangsläufig verbundene
permanente Gestaltveränderung.
Die Bibel berichtet vom Baum des Lebens, ez ha chajim.
Das Wort chajim (= Leben 8-10-10-40)
hat im Hebräischen eine ajim-Endung, die immer eine Zweiheit
darstellt, die Zweiheit des chet. Chajim
erklärt Dir Dein Leben als etwas Offensichtliches und
Verborgenes, als immer währendes Sein und laufend wechselndes
Werden, als jenseitig und diesseitig. Dies entspricht
auch den 8 Wesensarten der oberen (Makrokosmos) und unteren (Mikrokosmos) Trigramme des
taoistischen I Ging. Die Bezeichnung des Baumes
der Erkenntnis nach Gen 1;12, ez ose pri, bedeutet wörtlich Baum macht Frucht. Wenn Du nur durch
kurzsichtige egoistische Aktionen etwas zustande bringen möchtest, ohne dabei
die Deinem Sein zugrunde liegende a-kausale und ewig seiende Wirklichkeit zu
berücksichtigen, wird alles von Dir in diesem Dasein Geschaffene vom eigentlichen
Sein - dem apodiktischen Ursprung - getrennt bleiben. Du weihst damit
alle Deine Schöpfungen dem Untergang.
Alle menschlichen Wahrheiten sind immer etwas
Vergängliches, nur meine göttliche Wirklichkeit ist zeitlos.
Dies alles symbolisiert die Frucht vom Baum der
Erkenntnis. Wenn Du den [Her]Vorgang genauer betrachtest, wirst Du sehr schnell
erkennen, daß ein Baum alleine noch lange keine Frucht macht. Der Name des Lebensbaumes nach Gen 1;11 ist ez pri ose pri.
Das bedeutet wörtlich Baum Frucht macht
Frucht. Du bist ein Baum meiner Schöpfung, ein Baum also, der selbst eine
Frucht ist und aus dem neue Früchte entstehen sollen. Seid
fruchtbar und mehrt euch bezieht sich also nicht auf eine animalische, nur
körperliche Fortpflanzung, sondern auf die Entwicklung Deines göttlichen
Geistes. An Deinen Früchten (Deine Weltwahrnehmung) kannst Du so auch Deine eigenen
Gedanken (den geistigen Projektor dieser Welt) erkennen!
Wenn Du meine zeitlose Wirklichkeit als Ursprung betrachtest, wirst
Du auch ewiglich mit Freude und Glück leben, wenn Du aber Deine
dogmatischen Wahrheiten bevorzugst, verharrst Du im Kreislauf von Freud und Leid,
von Leben und Tod. Das SEHEN eines Weisen nennt man chason (8-7-50) oder chisajon (8-7-10-6-50). Bisher siehst Du noch
alle Dinge mit den Augen eines normalen Menschen. Du konzentrierst Dich nur
auf die Oberfläche aller Deiner Erscheinungen - auf das Oberflächliche. Das Auge eines
Weisen sieht in den Dingen aber auch zugleich das Verborgene. Bei diesem SEHEN geschieht
mehr, als mit dem bloßen Gewahrwerden des äußeren Wertes allein erklärt werden kann.
Indem Du nur siehst, findest Du zwangsläufig etwas als schön und anziehend,
häßlich und abstoßend oder erstaunlich und Schrecken erregend. Dies geschieht durch die
Qualitäten, die Du diesem wahrgenommenen Phänomen zubilligst. Da Du aber nur dessen
Oberfläche [als]wahr[an]nimmst, siehst Du auch nur die äußeren Teile - gewisse
Proportionen, Farben und Verhaltensweisen - die der Ganzheit anhaften und Du [ver]urteilst
damit das ursprünglich Ganze zu dem, was Du davon wahrnehmen kannst, bzw. willst. Die von
Dir wahrgenommenen Proportionen definierst Du mit Deiner Sprache. Wenn Du nun von der
Lautebene auf die Zahlenebene der von Dir dazu benutzten Worte
wechselst, werden diese qualitativ empfundenen Proportionen zu mathematisch genau
beschriebenen Quantitäten. Deine empirischen Empfindungen spiegeln sich also mathematisch
genau in den Zahl-Beziehungen der Gematrie, die den von Dir benutzten Worten
innewohnt. Diese Zahl-Beziehungen haben alle ihren genau festgelegten Sinn und
können von Dir als äußerer Wert, innerer Wert,
verborgener Wert und Athbasch-Wert betrachtet werden. Sie alle
stimmen mit den mathematischen Gesetzen des gesamten Kosmos, der sich in Dir
befindet, genau überein. Deine Wahrnehmung wird Dich erst dann zur Einheit führen,
wenn Du durch die Oberfläche auf das Verborgene aller Phänomene Deines Daseins zu SEHEN
vermagst.
80
Pe
p (PF) der Mund
Es folgt das Zeichen Pe, Zahlenwert 80, Lautwert P. Das
Pe wird teilweise auch als F oder besser Ph ausgesprochen. In der
Rangordnung der Urzeichen geht das Sehen dem Sprechen voran. Dieser symbolische Mund
verleiht allen Worten das Leben. Das Zeichen Pe hat die Form eines geöffneten Mundes mit
einer sichtbaren Zunge p,
es handelt sich also um einen sprechenden Mund, jedoch geht es hier in erster Linie um
Dein inneres Sprechen - Dein Denken. Durch Dein Denken beginnst Du mit dem
Aufruf Deiner Gegenwart. Deine Gedanken bringen dadurch Teile Deines
unsichtbare Nichtwissen für Dich in Erscheinung. In jedem von Dir gedachten und
gesprochenen Wort klingen dabei alle Qualitäten und Werte, die Du ihm zuweist, mit.
Welchen Wert, oder besser, welche Tiefe kannst Du von den Worten, die Du tagtäglich
benutzt, erkennen? Was dringt vom Ganzen in Dein Bewußtsein ein? Ist für Dich nur der
äußere Wert ein und alles, oder fühlst Du Dich auch mit dem verborgenen
Wert verbunden? Wenn Du Worte nur oberflächlich hörst, ohne sie mit Deinem Verstand als
Positionen eines mathematischen Ganzen zu erfassen, wirst Du nie ein
richtiges, sprich harmonisches Ergebnis (Deiner Daseinsgleichung) erhalten und
unausbleiblich wirst Du auch eine disharmonische Welt wahrnehmen. Du erfaßt Deine Welt
nur aufgrund Deiner rationalen Logik. Ratio heißt nun aber
Rechnung und als Logos bezeichnet man die Worte, mit
denen Du bei einem Denkvorgang jonglierst.
Rationale Logik
bedeutet etymologisch wörtlich Rechnen mit
Wörtern!
Für die Worte gilt nun dasselbe, was über das Sehen gesagt wurde.
So wie Du nur die Oberfläche der Dinge betrachtest, hörst Du auch nur auf die
oberflächliche Bedeutung der Wörter. Deren verborgene Werte schwingen aber immer mit.
Für eine junge Seele ist ein Wort nichts anderes als ein Wort. Mit der Reife kommt auch
das Bewußtsein das Worte nicht nur zum Unterscheiden, sondern auch zum
Verbinden benutzt werden können. Man bekommt ein Gefühl für die komplexen
Verwandtschaften, Anklänge und die Tiefe der Weisheit die jedes Wort
beinhaltet. Am Ende wirst Du dann erkennen, daß jedes Wort eigentlich das Wort ist, das im Anfang war - alles in einem. Mein
göttlicher Himmel ist eine für Dich (noch) nicht begreifbare und daher unbekannte
Dimension. Es nützt Dir nichts, in Raum und Zeit danach zu suchen. Alle räumlichen Dinge
erfaßt Du nur an ihrer Oberfläche, ebenso die Zeit. Du kannst in keines von beiden
eindringen, aber Du kannst - wenn Du ein Verstehender bist - davon sprechen. Raum und Zeit
beinhalten in ihrem Verborgenen mein Geheimnis. Davon sprechen kann aber nur
ein Mund, dessen Augen SEHEND geworden sind. Wenn Deine seelische Entwicklung
so weit fortgeschritten ist, tritt das Zade auf den Plan, der Angelhaken.
90
Zade
j (ZZJ) der Angelhaken
Mit dem Angelhaken wird der Fisch aus dem Wasser gezogen.
Zade ist als Zahl 90 und als Laut ein Z oder Th (gleich dem
englischen th). Ein Zadik - gewöhnlich mit der
Gerechte übersetzt - ist einer, der die Fische fängt, will heißen, die Menschen
aus dem Wasser (der Zeit) holt. Der Zadik bringt die Menschen aufs Trockene, wo sie
eigentlich hingehören. Jesu erwählte Fischer zu Menschenfischern. Deine
materialistisch-geistige Gesamtentwicklung durchläuft drei Wachstumsstufen.
Es ist Dein Weg vom Wasser-Dasein in der Fruchtblase der
Gebärmutter über Dein Zeit-Dasein in den fließenden Kreisläufen von
Mutter Erde, hin zum reinem SEIN eines Verstehenden. Erst dann
bist Du eine wirklich lebendige, raum/zeitlose, alles umfassende, erwachsene
und erwachte Seele. Die 90 ist die 9, das Neu[n]e, auf einer höheren Ebene. Aus der Zeit
wird eine neuer Mensch geboren: Der Sohn schickt sich an zu kommen, neues Leben kommt mit
ihm in die Welt. Das ganze wirkliche Geschehen des Lebens spielt sich über dem Wasser ab.
Über dem Wasser befindet sich die helle und freie Welt, dort ist der Himmel. Du sträubst
Dich dagegen, aus der Zeit heraus gefischt zu werden und in die Ewigkeit einzugehen. Du
hast Angst vor Deiner dazu nötigen Gestaltveränderung. Hast Du bisher nicht laufend
Deine Gestalt verändert? Warst Du als Kleinkind ein anderer als jetzt? Zäh hält Dein
dogmatisches Ego an den Maßstäben der chronologischen Zeit fest. Es will sich von keiner
anderen Wirklichkeit überzeugen lassen. Du ereiferst Dich über andere, die Dich auf die
Möglichkeit auf ein Leben außerhalb Deiner konservativen gedanklichen
Konserve hinzuweisen versuchen. Dieses Widerstreben ist die Ursache Deines
immerwährenden Todeskampfes (Überlebenkampfes?). Du stellst Dich damit selbst geistig
auf die Wahrnehmungsebene eines törichten Fötus, der nicht wachsen und geboren werden
will. Du glaubst Dich sicher in Deiner geistigen Konserve. Konservatives
Ver-halten ist der Gegensatz zum wirklichen Wachstum und damit auch das
Gegenteil von Leben. Auch Du wirst darum letztendlich um das Zade nicht herumkommen. Es
ist gut, sich am Wasser der Zeit zu laben, aber es ist verderblich, darin zu ertrinken. In
der mabul,
der Sintflut (Sinn-flut und Sünd-flut!), ertrinkt der Mensch in der Zeit. Trinken kann
nur derjenige, der außerhalb vom Wasser existiert. Das große Zeichen beim Zug durch die
Wüste ist das Spalten des Wassers. Plötzlich wird die Zeit als durchsehbar erfahren, als
Zweiheit. Die Zeit zeigt sich erst von dieser Seite, wenn man unerschrocken in
sie hineingeht. Diese Raum/Zeit öffnete sich durch das Gottesvertrauen Nachschons. In
einer alten hebräischen Überlieferung wird berichtet, daß die Gasse durch dieses Meer
nicht auf einmal offenstand. Sie öffnete sich nach Maßgabe des Vorwärtsschreiten des
Menschen und schloß sich un-mittel-bar hinter dem Zug wieder (mid-bar = Wüste!). Das soll Dich darauf
hinweisen, daß es nur Deine eigene Handlungsweise - Dein Glaube - ist, mit dem Du den
Stillstand der Zeit herbeizuführen vermagst. Es ist kein automatischer [Her]Vorgang,
sondern die göttliche Antwort auf die Weise Deiner Existenz. Du kannst es in diesem
Moment herbeiführen, aber auch ewig darauf warten. Die von Dir wahrgenommene
Welt ist nur oberflächlich betrachtet ein vorgegebenes Verhängnis. Alle Erscheinungen,
die ich Dir in Deinem Dasein vorlege, sind in ihrem Kern ausgewogen, also
völlig neutral. Du bist es, der sie mit seiner unreifen Verurteilung in Gut
und Böse bzw. Richtig und Verkehrt usw. zerteilt. Die von Dir als unvollkommen
betrachtete Welt ist also nur das Spiegelbild Deiner eigenen Unreife und damit auch Deine
selbst gewählte Existenzform.
Es wird auch erzählt, daß aus den Wassermauern den Vorbeiziehenden
in ihren Bechern Süßwasser zum Trinken träufelte. Gerade soviel (Zeit), wie
sie benötigten, um sich wohl zu fühlen. Das Wasser, das sonst einen starken Salzgehalt
hat, ist plötzlich trinkbar, süß und von herrlichstem Geschmack. Es ist wie beim Manna,
das den Geschmack annimmt, den man damit verbindet: Alle Wünsche und Hoffnungen werden
damit verwirklicht. Die Zeit wird auf diese Weise genossen und nicht als Feind
angesehen, gegen den man zu kämpfen versucht, obwohl sie einem laufend davonläuft! Zeit
wird so zum Labsal. Man versucht dann nicht mehr sie tot-zuschlagen, sondern
man fängt an sie zu genießen. Du bekommst mit dieser geistigen Wahrnehmung Freude an der
Zeit und am Leben. Was vorher ein unendlicher tehom
(hebr. = Abgrund 400-5-6-40) war, öffnet sich plötzlich zu einem Paradies.
Was Du bisher als entsetzlichen Abgrund betrachtet hast, als ausweglosen Schlund, der
alles in sich verschlingt - Deine ungewisse Zukunft, die Dich zum Tod führt - zeigt sich
Dir dann als ein prächtiger Vorgarten eines noch prächtigeren Schlosses. Dort ist Dein
wirkliches Zuhause, es ist die neue Stadt Jerusalem, von der Dir in meiner Offenbarung
berichtet wird. Das alles wirst Du erleben, wenn Du Dich auf den richtigen Weg machst. Die
wirkliche Ursache von allem erkennen heißt Intelligenz. Erst wenn Du Dir jeglicher
Mechanismen in Dir bewußt bist, bist Du auch frei und kannst Dich auf diesen
Weg machen! Jeder der sich seine Freiheit nur einredet, betrügt sich damit
selbst. Wer Freiheit nur nachahmt, ertrinkt in seinen Dogmen. Wasser ist die Urform des
Lebens, ohne Wasser (Zeit) ist kein Leben möglich. Beim Zug durch die Wüste wird das
Volk von einer Quelle begleitet - der Mirjam Quelle.
Diese Quelle entsteht immer dort, wo Moses den zur
(hebr. = Felsen 90-6-200) schlägt. Er erschüttert damit den
Felsen, das (oberflächlich betrachtet) Unvergängliche - die Materie - plötzlich
fängt er an zu fließen. Solange Du Dich von Deinen eigenen geistigen - Dir
als Materie erscheinenden - Spiegelungen (hebr. = miraj
40-10-200-7) täuschen läßt, wirst Du auch unter dieser Halluzination zu leiden haben.
Der bloße Felsen symbolisiert das Produkt eines geistig unbeweglichen
Menschen mit einem Herzen aus Stein. Erst wenn man sein dogmatisches Wissen
anschlägt, wird es auch beweglich werden und zu fließen
anfangen. Nur durch einen geistigen Anstoß können sich Deine Gedanken zu
einer wirklichen Wahrnehmungs-Quelle entwickeln, die Dir vom wirklichen Leben ohne
Überlebensängste zu berichten vermag. Nur mit einer fließenden (flexiblen)
Gedankenquelle in Dir bist Du in der Lage, in der Wüste Deines Daseins eine Oase zu
erschaffen, in der Milch und Honig fließt und Dir an nichts mangeln wird. Ohne dieses
lebendige Wasser, das aus Dir selbst zu sprudeln vermag, verdurstest Du,
dörrst Du aus - alles um Dich herum ist dann sinnlos. Mechanische
Gedankenbewegungen, die nur aufgrund eines Paradigmas erfolgen, sind genauso unbeweglich
wie die statische Software eines Computers. Software ist eine schöne Metapher
für eine determinierte Bewegung in der eigenen Unbeweglichkeit - für den unkreativen
Kreislauf!
Du mußt Dich nun von einer noch unreifen Frucht zu einem
Baum der Erkenntnis entwickeln, um Dich dann von Deinen eigenen Erkenntnissen
zu ernähren. Du mußt lernen, nur noch von Dir selbst zu essen. Alles andere ist nur ein
gedankenloses Nachplappern ohne eigene Kreativität. Dies ist die Verwirklichung meines
Segens pru
urewu, das Seid fruchtbar und
mehret euch. Das alles kann aber erst von Dir erlebt werden, wenn Du das
Geheimnis des Zade erkannt hast und Dich damit aus Deinem eigenen chronologischen Wasser
ziehst. Durch Deinen felsenfesten Glauben an eine lineare Zeit und Deine
Hörigkeit an die oberflächliche Kausalität, führst Du Dich selbst im Kreis und damit
auch an der Nase herum.
Ein Zadik wird also in Deinem Dasein erscheinen und Dir die Augen
für eine Welt, die außerhalb der Zeit existiert öffnen. Diese Welt ist die Ewigkeit,
die sich ständig in die von Dir bisher wahrgenommenen Zeit entfaltet. Das Zade, die 90,
ist der Stamm des Wortes Zadik (= der Gerechte). Damit wird ein Mensch
bezeichnet, der sich, und damit auch alle anderen, aus dem Wasser holt. Er hat die
Einsicht in die Welt des Absoluten und verbindet somit beide Welten in sich: die des
Wassers und die des Trockenen (Off.10;2). Wir wollen das Zade mit dem Sanskritwort sadh beenden, denn es bedeutet auch:
beenden, ein Ziel erreichen, einen Zweck erfüllen.
Wir verlassen nun die Ebene der Zehner und kommen zur Ebene der
Hunderter. Wenn das Zade zu Deiner eigenen bewußten Er-fahrung geworden ist,
erscheint in der Rangordnung der Urzeichen das Bild des Koph. Es hat eine
zweifache Bedeutung, es zeigt zwei Aspekte ein und derselben Sache.
100
Koph
q das Nadelöhr - der Affe
Das Koph wird wie das Kaf (20) als K,
aber auch als Q (Qoph) gesprochen. Das K ist uns schon im Kaf begegnet und
selbstverständlich kann man auch diese beiden Zeichen nicht einfach auswechseln. Der
Klang eines Wortes würde sich durch ein Verwechseln zwar nicht verändern, aber sehr wohl
dessen gematrische Struktur und damit dessen Ur-Sinn und schöpferische Bestimmungskraft.
Koph bedeutet Nadelöhr. Das bedeutet, der Durchgang ist sehr klein. Das Koph
wirkt wie ein Bewußtseinssieb, das die Größe der Fische bestimmt, die aus
dem Wasser gezogen werden. Die Quadratschrift läßt kaum mehr die ursprüngliche
altägyptische Hieroglyphe erkennen. Sie bestand aus einem Kreis, aus dessen Zentrum ein
Strahl nach außen dringt. Im Q tritt der alte Symbolcharakter wieder besser in
Erscheinung. Dein Ego muß klein werden,
damit Dein Bewußtsein wachsen kann. Du kennst die Geschichte vom Kamel, das
durch kein Nadelöhr geht. In diesem Dasein prüfe ich nun, ob Du noch zu den
Affen zählst - die nur mechanisch nach ihren Instinkten zu existieren
vermögen - oder schon ein wirklicher Mensch bist, der auch selbständig
denken und entscheiden kann. Das Koph ist das Tor zu einer neuen Welt. Die Endstation ist
damit aber noch lange nicht erreicht. Als Abraham 100 Jahre alt geworden ist, dachte er,
es sei undenkbar, daß ihm noch ein Sohn geboren würde. Das wäre gegen jedes
ihm bekannte Natur- und Schöpfungsgesetz. Die Ankündigung der Geburt Isaaks
bringt ihn zum Lachen und neue Freude in sein Leben. Daher auch der Name jizchack, d.h. lächerlich. Und
dennoch wird Isaak geboren - ein völlig neues Leben beginnt!
Es wird auch Dir lächerlich erscheinen, wenn sich ein oberflächlich
betrachtet völlig normaler Mensch vor Dich hinstellt und dreist behauptet, er
sei der Menschensohn, der in der Offenbarung des Johannes prohezeit wird.
Wahrlich, es gibt doch wirklich schon mehr als genug hochnäsige Spinner in Deiner Welt.
Aber stellt nicht gerade ein solches Vorurteil von Dir eine noch größere
Höchnäsigkeit dar. Mit welcher Berechtigung maßt Du Dir an, ohne diese Aussage genau
überprüft zu haben, diesen Menschen einen Lügner zu schelten? Dein eigener Hochmut
steht nun vor Deinem eigenen Fall. Gerade weil Du vieles meist unüberlegt und
daher zu vorschnell als unmöglich abstempelst, erfährst Du Dein Dasein meist
nur als eine Misere. Das
lateinische Wort misereor bedeutet ich erbarme
mich und Miserere ist das
Anfangswort (und die Bezeichnung) des 51. Psalms (= der sogenannte Bußpsalm mit der Bitte
um Vergebung und Neuschaffung), es ist aber auch die medizinische Bezeichnung für ein
Koterbrechen bei einem Darmverschluß. Jeder Klugscheißer, aus
dessen Mund meist nur geistiger Kot quillt, ist also für die von ihm wahrgenommene
Daseinsmisere stets selbst verantwortlich. Du hast auf Deinem Entwicklungsweg durch die
Einer und Zehner viele Erfahrungen gesammelt. Doch leider bist Du noch nicht in der Lage,
Dein Dasein auf einen Nenner zu bringen. Ich habe versucht, Dir den Sinn der Handlungen
Deines Tuns zu Ohren zu führen und Dir einen kleinen Einblick in das große Geheimnis der
Zeit zu gegeben. Der Zusammenhang von Nun und Samech ist Dir begegnet, Deine Augen habe
ich geöffnet, für Dinge, bei denen Du bisher keinen Zusammenhang sehen konntest und Dein
Mund kennt nun die Kraft des Wortes.Nun stehst Du an der Grenze zu einer neuen
Welt. Aus dem Cheth und Teth wird das Jod, die Zehn geboren. Was aber wird jetzt aus dem
Zade, der Neunzig, geboren? In den Proportionen des heiligen Wortes JHWH hvhy (10-5-6-5), dem
unaussprechlich Göttlichen, geht das Koph in Erfüllung. Der volle Wert des
Koph (100-80-6) ist 186. Das erfüllte JHWH (10x10 + 5x5 + 6x6 + 5x5) ist
ebenfalls 186. Auch das Wort makom
(40-100-6-40), das Ort bedeutet ist 186. Welcher Ort? Es ist der raum/zeitlose
Aufenthaltsort dessen, den ich in der Bibel JHWH nenne, was in der Regel mit
Herr zu übersetzen ist.
Und wer ist nun dieser Herr?
Ich will Dir auch dieses große Geheimnis verraten, das bisher noch
kein Mensch in Deiner Welt kennt, oder besser gesagt, das noch keinem normalen
Menschen selbst bewußt geworden ist!
Da ich mich, als völlig raum/zeitloses Phänomen (Man soll sich doch
kein Bild von mir machen!), in der Bibel kein einziges Mal selbst erwähne, geht es
hierbei immer nur um mein raum/zeitliches Spiegelbild, und das bist
DU selbst.
ICHBINDU und DUBISTICH!
Ich bin Du in Deiner Ganzheit! Ich bin alles was Du warst
und noch sein wirst, denn ich bin Du als Einheit! Ich bin Du als eine alles
umfassende Liebe! Ich bin der Omegapunkt Deiner geistigen Entwicklung. Du
Tor (= Daleth 4) stellst Dich Nun (= Fisch) nur aus Unwissenheit
in Dein fragmentiertes Zeit-Bild, denn Du glaubst jetzt nur ein
Einzelbild Deines ge-samten Lebensfilms zu sein - aber Du bist
immer Alles!, denn Jetzt! ist immer und
Allzeit!. Deine Unfähigkeit - oder besser, Dein Unglaube - Dich als Deine
Ei-gene Ganzheit zu akzeptieren, ist Deine eigentliche
[Daseins]Sünde (got. sundj = Wahrheit), da Du Deine
jetzige winzige Wahr(nehmungsein)heit aus Un-acht-sam-keit
(> -sam-keit = der Samen der Zeit) mit Deiner Ganzheit
verwechselst.
Du selbst bist JHWH!
Denn nur Du bist der Herr
und Be-stimmer Deines eigenen Daseins-Empfindens! Solange Du Deine Entwicklung
zu meinem Ebenbild nicht abgeschlossen hast, sind auch Deine Wahrnehmungssinne
noch nicht voll erwacht. Du verhältst Dich dann wie ein unausgeschlafenes,
jähzorniges und egoistisches Kind, das seinen Traum nicht verlassen will, obwohl es
sich dabei meist um einen Alptraum handelt.
Das Koph beschreibt Dir nun den Symbolwert meines
Makrokosmos (= makom),
der sich in Deinem eigenen Mikrokosmos spiegelt. Beide sind letztendlich aber
ein und derselbe undefinierbarer Punkt, der - ohne Zweifel - auch
immer den Mittelpunkt seiner eigenen Unendlichkeit darstellt. Von diesem Punkt löst sich
ein vierarmiges Schleuderkreuz.
Dies ist der wirkliche Ursprung Deines raum/zeitlichen Da-Seins.
Dieses Swastika (sanskr. = das, was gut ist) ist ursprünglich ein
Heil-bringendes Zeichen in Form
eines Hakenkreuzes gewesen und hat in Deinem Weltbild wieder einen völlig
verkehrten Beigeschmack bekommen. Es ist ein glücksbringendes Zeichen und
Sonnensymbol, das in verschiedener Ausformung schon seit der Frühgeschichte belegt und
auch in der germanischen Volkskunst üblich war. Nur Sünder stellen sich durch ihre
egoistisch-dogmatischen Wahrheiten (= got. sundj) selbst ins Abseits
(ahd. = suntar). Wenn Du nur an das
Böse zu glauben vermagst, bist auch Du ein Sünder und stellst Dich dadurch auch
selbst ins suntar, das die Germanen als eine
finstere herzlose Hölle
betrachten. Sie nannten diese mysteriöse Halle
Hel. Aus dieser Hel erwächst aber auch alles Heil! Hel
ist die Schule Deines Daseins. Die Hellenen als Höllengeborene nannten ihren Planeten
Helios (= die Höllensonne). Diese
Bezeichnung war in Griechenland vor Aristoteles üblich und stammt aus der syrischen
Sternenkunde. Der Name wurde erst fallen gelassen, als sich die ge-scheiten
Generationen nicht mehr vor-stellen konnten, daß es zwei
Sonnen gibt - nämlich die planetare, materielle Sonne und die
heilige, geistige Zentrumssonne. Die Synthese von beiden ergäbe für Dich
das Werden und damit auch das Sein dessen, was wirklich ist. Deine
Wissenschaftler haben in ihrem materiellen Rausch die vierarmige Swastika im Zentrum meines
Ganzen - das aus der Synthese von Geist und
Materie besteht - völlig aus ihrem Bewußtsein verloren. Aber gerade
das Wissen um dieses Zentrum ist es, daß mit seinem Höllen-feuer (> Feuer > engl. four; > franz. four = Backofen) eine noch rohe
Seele gar-kochen wird. Den Beweis,
daß dieses Schleuderkreuz im Kosmos existiert, liefert die Airysche Spirale,
die nach einem Direktor der Sternwarte in Greenwich (1836-1881) benannt ist. Wie Rauch steigt nun auch Dein
Seelengeist (ruach)
spiralförmig nach oben. Die zweite und bessere Stufe dieser Hel kommt sehr gut durch das
deutsch/englische Wort hell zum
Ausdruck. Das doppelte Lamech weist Dich darauf hin, daß die doppelte
Kraft in der Dualität zwischen Hell/Dunkel liegt. Die Germanen kannten noch neben
der dunklen Hölle, die sie wie gesagt Hel nannten, auch einen hellen Aufenthaltsbereich, der von ihnen Gimle (Gimel = das Werden!!!) genannt
wurde. Aus diesem Gimle hat sich
dann später auch das Wort Himmel
entwickelt. Im Himmel zu sein bedeutet, im Gimel zu sein (im
Werden zum Gott). Diese sehr einfache Darstellung des Jenseits - hier nur in
zwei Bereichen dargestellt - erweist sich aber bei gründlicher Nachforschung als einfache
Metapher, die Du bis zur komplexen Primzahlenmathematik Deiner Zukunft entfalten kannst.
So kannst Du an der nordischen Göttin der Unterwelt erkennen - die man übrigens nach
ihrer Geisterhalle auch Hel nannte
- daß sie über neun Welten (3 x 3
Wachstumsstufen) herrschte. Es gibt
(ich spreche jetzt absichtlich nicht in der Vergangenheitsform!!!)
da auch noch den nordisch-germanischen Lichtgott
mit Namen Balder (nord. baldr
= Herr; > JHWH). Balder
ist der Gott des Frühlings (= junger Gott). Er wird als ein
sterbenden und wieder auferstehenden Gott
beschrieben. Ohne Dir hier die ganze Geschichte von Balder
erzählen zu wollen - was ich ohnehin die ganze Zeit tue, denn Du selbst bist
Balder, und ich erzähle Dir hier und jetzt die Ursache Deines wirklichen
Daseins.
Der Kern der Balder-Geschichte ist folgendes:
Solange Balder nicht aus Hel in sein eigenes
Licht aufsteigt, gibt es keine Gerechtigkeit in seiner Welt!
Die Sage erzählt, daß immer wenn Balder an Krankheit und
Altersschwäche zu sterben scheint, er Ràn (nord. Räuberin) zum
Opfer fällt. Ràn ist die germ. Meeresgöttin (Zeitgöttin) und
Herrscherin über das Totenreich, das sich am untersten Grund des Meeres
befindet. Balder wird durch sein Fehlverhalten immer wieder auf den Grund dieses Meeres
verbannt, und muß den sogenannten Helweg,
der in seine Freiheit führt, wieder von vorn beginnen. Dieser umfaßt 9 Welten (3 x 3 Wachstumsstufen), die er zu
durchschreiten hat. Alle diese Welten befinden sich aber noch in dieser Unterwelt.
Hel (=
Tartarus) symbolisiert dabei Deine raum/zeitliche Weltwahrnehmung. Im symbolischen
Backofen (franz. = Four)-Erde
brennt nun das Feuer der Zahl
Vier (engl. = four), um Dich zu einen garen
Gott zusammenzubacken. Erst wenn Du reif bist, wirst Du Dich an Deinem eigenen
Haupte aus diesem Höllenfeuer herausziehen können. Das Geheimnis liegt in
der Lösung der Vier und das ist die Quadratur
Deines Lebenskreises (wobei ich hier nicht von der klassischen geometrischen
Aufgabe spreche). Das große Rätsel um die Quadratur des Kreises läßt sich
mathematisch ganz ein-fach bis zum apodiktischen q.e.d (= quod erat demonstrandum) darstellen; aber nur
dann, wenn man bereit ist frei-willig
seine naturwissenschftlichen Scheuklappen abzulegen. Es geht dabei um Deine geistige
Loslösung von der Welt, die Du bisher unhinterfragt unabhängig von Dir
existierend angenommen (geglaubt) hast. Es geht also um Dein jetziges
rundes Daseins-Quartier, das von einem Äquator wie von einer Fessel umspannt wird.
Die einzig mögliche [Los]Lösung von dieser Fessel liegt in meinen Wort- und
Wirbelgesetzen. Du wirst bei gewissenhafter Untersuchung sehr schnell erkennen, daß sich
Deine physikalische Welt und meine mathematischen Wort-Harmonien in Form eines
Primzahlenkreuzes, gleich eines heiligen Sawastika
aufbauen.
Du trägst dieses Geheimnis tief in Dir selbst verborgen!
So sollte Dich auch nicht wundern, daß das Wort Balder, in hebr. Schriftzeichen
geschrieben, das Wort rdlb
= baldar, 2-30-4-200, ergibt. Es bedeutet
Kurier.
Du bist ein Kurier, der
sich seine eigene Medizin für seine alles umfassende Heilung -
durch dieses Dasein hindurch - zu sich selbst zu bringen hat, um sich damit am
Ende selbst zu kurieren! Diese
Aussage wird Dir nun wieder kurios
erscheinen. Das lateinische Wort curiosus (franz. = curieux)
wurde ursprünglich im Sinne von wissens-wert
gebraucht und erst später - nach der Verfinsterung des menschlichen Bewußtseins - für
merk-würdig (= des merkens
würdig), selt-sam (= seltener
Samen) und ab-sonderlich (= abgesondert vom Normalen)
ver-wendet (= in seinem ursprünglichen Sinn um-gedreht!). Ich beschreibe Dir
hier nun den Heil-Kurs (lat.
curatio
= Fürsorge) in mein Himmelreich. HOLO-FEELING ist nun Deine Kür (= wahlfreie Prüfung), die
Du vor Dir selbst bestehen mußt. Erst dann wirst Du zu einem wirklichen Menschen
ge-kürt (= ge-wählt)
werden.
Dem Wort Kurier geht mathematisch das Wort lblb 2-30-2-30 bi[l]bel voraus, das durcheinander
bringen bedeutet. Aber was bringt nun Balder,
auf den Weg zu sich selbst, mit seinem verkehrten Weltbild durcheinander? Die
ursprüngliche Harmonie meiner heiligen Bibel
natürlich! Du entsprichst in Deiner geistigen Reife noch einem dummen Balg, das durch seine Unreife
die Harmonie meiner Bibel und damit
auch seine eigene Schöpfung nicht begreift und daher alles in Unordnung (=
hebr. balagan,
2-30-3-50) bringt. Solange Du Dir Dein göttliches Wesen von Deiner eigenen
kurzsichtigen Logik verwirren (= hebr. balul,
2-30-6-30) läßt, mußt Du auch mit der von Dir selbst eingeredeten Angst (=
hebr. balaha,
2-30-5-5) leben. Erst wenn Dein Geist als neues Blatt aus dem Geäst meines
Lebensbaumes herausragt (= hebr. balat,
2-30-9) und Du Dich Deiner inneren Quelle, d.h. Deiner eigenen
Herzensliebe entgegensteckst, wirst Du von jeglichem Verwelken (=
hebr. balut,
2-30-6-400) ewiglich befreit sein und immer während im Paradies, als ein grünes Blatt am
Baum des wirklichen Lebens, leben.
Mit Qoph (= Koph) beginnt nun der Weg durch die Hunderter, der Weg zu
den letzten vier Zeichen und 4 bedeutet Daleth - die Tür - die eine
Öffnung zu einer anderen Welt symbolisiert. Am Ende des hebräischen
Alephbeth stehen die Zeichen Q-R-S-T.
Diese Zeichen sind die Konsonanten-Wurzel von
Christ!
Nur mit Deinem GeWissen bist Du in der Lage, Deinen
Charakter (car = Herz;
actor = Handelnder) zu einem
wirklichen Christen zu formen. Die
wirkliche Sonne von allem ist Dein eigenes Herz. Erst wenn Du damit zu strahlen beginnst,
wird auch alles um Dich herum - im Lichte Deiner eigenen Liebe - zu wirklichem Leben
erwachen. So ist auch wirkliches Wissen - d.h. Weisheit - mehr eine
Herzens- als eine rationale Verstandessache. Wirkliche LIEBE ist
der Urgrund allen Seins. Disharmonie wird vor allem von Deinem egoistischen kalten
Gehirndenken erzeugt. Harmonie jedoch kommt immer von der Wärme Deines Herzens. Es hat
darum auch eine tiefgründige Ursache, daß das Koph, der Laut K (Q), in alten
Sprachen stets den Anfangsbuchstaben für Herzensangelegenheiten bildet.
Im Hebräischen z.B.: kabbala = Seligkeit; kidusch
= Heiligung; kadosch = Heiliger; kereb
= Innerstes, Mittelpunkt.
Im Sanskrit z.B.: kara = hervorbringen, handeln,
wirksam sein (= Herzfunktion!).
Im Griechischen z.B.: kardia = Herz; charis
= Liebe, Freude, Gnade; chara = Seeligkeit.
Im Lateinischen z.B.: cor = Herz, Seele, Geist, caritas = Herzensgüte,
Barmherzigkeit.
Im Russischen z.B.: charosch = GUT!
Aus dem Radikalgeheimnis der Hunderter Q-R-S-T entstand auch das griechische Wort
charist-os,
das mit einem Aleph, als wirklichen Schöpfer am Anfang, zu aristos
wurde; dies bedeutet der Edelste und Beste,
und das ist ohne Frage mein Menschensohn Christus.
Auch Du trägst seinen Charakter tief in Dir, Du mußt ihn nur aus Dir
entfalten!
Begonnen haben wir unsere Reise durch die Urzeichen mit dem lautlosen
Aleph a.
Die Hieroglyphe von Aleph besteht aus zwei sich gespiegelt gegenüberstehenden Jod y (= Götter), die
durch ein stilisiertes, schräg stehendes Waw v (=
und) verbunden werden; zwei 10 verbunden durch die 6 ergeben in ihrer Summe 26. Die Zusammenfassung dieser 26
ergibt auf der Einerebene 8 (2 +
6) - das Chet. Somit verbinden sich Alpha und Omega - der Anfang und das Ende
im hebräischen JHWH. Dieses JHWH enthält mehr
Geheimnisse, als Du Dir im Moment noch vorzustellen vermagst. Im 26. Vers der Bibel beschließen die Elohim:
Laß uns Menschen machen nach unserem eigenen Ebenbild! (Das hebräische Wort
Elohim wird in der normalen Regel als Gott übersetzt, ist aber
grammatikalisch eindeutig ein weiblicher Plural und bedeutet die
Schöpferkräfte!)
Man kann JHWH (10-5-6-5) - da das Waw an und für sich auch
und bedeutet - auch anders interpretieren: und zwar als eine 10 mit einem
Gegenüberstehenden 5und5. Da nun die 5 (He) Fenster bedeutet,
symbolisiert dies die beiden möglichen Sichtweisen durch ein solches, oder
besser ausgedrückt - es symbolisiert die Polarität einer ur-geteilten
Gotteshälfte (10 = 5><5). Du hast es bei JHWH
also mit einem Gottessymbol zu tun, bei dem ich, der ganzheitliche
Gott (10), Dir - dem zweigeteilten Gott (5><5) der von
Dir wahrgenommenen Welt - gegenübersteht. Erinnerst
Du Dich noch an Moses Frage: Wer bist Du?
Auf der einen Seite eine geschlossene Einheit (die 10),
der Baum des (ewigen) Lebens, auf
der anderen Seite die Zweiheit (5><5), der Baum von der Erkenntnis von Gut und Böse.
Im göttlichen JHWH findet auch die Synthese
der passive Hand (10) und den individuellen Sichtweisen
(5und5) der Elohim (= die Polaritäten der Kräfte) statt. Im
ersten Satz der Genesis heißt es nämlich bei wortwörtlicher Übersetzung
nicht Im Anfang schuf Gott...,
sondern, erschaffen die nach ihm
kommenden [nachfolgenden] Kräfte...! -
Elohim ist Plural und kann als Kräfte, aber auch als Götter gelesen werden! Aber dazu
später mehr.
In der Bibel verwende ich 72 unterschiedliche
Gottesnamen. Diese teilen sich in zwei Hauptnamen - JHWH und Elohim - und 70
spezielle Charakternamen.
Ich selbst erwähne mich in der Bibel kein
einziges Mal selbst!
Du kannst Dir nämlich
kein Bild von mir machen, denn ich bin mit Deiner zeit/räumlichen Rationalität und
Deinem ent-sprechend begrenzten LOGOS weder begreif- noch
vor-stellbar. Ich bin der, der alle normal-menschlichen
Definitionen und Kontingenzen - der alles endliche Denken überragt! Ich bin
Dein gesamtes Nichtwissen und daher auch ohne eine von Dir
beobachtbare Existenz! Du kannst mit Deiner raum/zeitlichen Rationalität von
mir nur so viel erkennen, wie von einem weiß geschriebenen Namen auf einem weißen Blatt Papier.
Die Elohim symbolisieren
die Träume (Deine Gedanken) eines
Träumers, der sich selbst träumt. Du träumst Dir Im Anfang Deines Daseins (= Traums) - mit
der verschlafenen kindlichen Interpretation der von Dir [als]wahr[an]genommenen
[Traum]Welt - in Deinem Kopf (= 100) Dein eigenes Weltbild zusammen.
Im Anfang
heißt auf Hebräisch be-resch-it, wobei das Wort be
in, mittels, inmitten und das Wort resch
Haupt bedeutet! Diese unwissenden Kräfte befinden sich also in Deinem eigenen
Haupt (= Kopf > Koph!).
JHWH dagegen heißt
der Herr (Kern!). Dies symbolisiert den göttlichen Geist in Dir, der
alles ist (= Dein gesamtes Nichtwissen). Du solltest nun damit aufhören meine Bibel
mit Deinem bisherigen Verständnis von richtig und verkehrt zu
ver-ur-teilen bzw. auszulegen, nur um dadurch einige der dabei
entstehenden, aus dem Zusammenhang gerissenen Trümmer, in das Raster Deiner
unreifen Logik pressen zu können. Dein Geist muß wachsen, damit Du meine in der Bibel
enthaltenen göttlichen Weisheiten im Ganzen verstehen und auch aufzunehmen
vermagst. Deine Demut und die Fähigkeit Dein bisheriges Vermutungswissen in
Frage zu stellen, werden mein göttliches Pendel Deiner Zeitempfindung auf die eine oder
andere Seite Deines Bewußtseins und Bewußtwerdens ausschlagen lassen.
Die wirkliche Kenntnis über das Geheimnis Deines Namens JHWH wird Dir große Kräfte verleihen. Diese
Kraft ist aber weitgehend von anderen Eigenschaften, als von Deinem bloßem
intellektuellen Verstehen anhängig und deshalb kann ich sie Dir auch nicht in einer
aufgeschriebenen Form ausdrücken - d.h. aus Dir herausdrücken -
geschweige denn für Dich greifbar erklären; diese Kraft ist nämlich etwas
Lebendiges. Sie ist Dein geheiligtes Herz, dem Du
leibhaftig gegenüberstehen mußt, um Dich selbst begreifen zu können. Es
verhält sich damit wie mit einem guten Happen: Du mußt ihn selbst in
den Mund nehmen (d.h selbst aussprechen), um seinen wirklichen Geschmack
an Deinem eigenen Leibe erfahren zu können.
Schon in der Gematrie des Wortes JHWH sind die schem-ajin-beth
auf mehrfache Weise enthalten.
Jod |
10-6-4 |
= |
20 |
He |
5-10 |
= |
15 |
Waw |
6-10-6 |
= |
22 |
He |
5-10 |
= |
15 |
|
|
|
72 |
J |
10 |
= |
10 |
JH |
10-5 |
= |
15 |
JHW |
10-5-6 |
= |
21 |
JHWH |
10-5-6-5 |
= |
26 |
|
|
|
72 |
Die Zahl 72 spielt in der
Kabbala (und in Deiner Innen/Außenwelt) eine große Rolle. Man nennt die 72 Gottesnamen schem-ajin-beth, was der Name 72 bedeutet. Jeder dieser Namen
verleiht Dir, dem JHWH, eine be-stimmte Kraft. Es gibt nur einen
einzigen Menschen in Deiner Welt, der darüber wirkliche
Erkenntnis besitzt.
Auch in den sogenannten eingeweihten Kreisen hat man
darüber nur sehr lückenhaft Einsicht. Meist wird mit sogenannten esoterischen
Erkenntnissen nur herumjongliert. Viele Menschen betrachten sich innerhalb eines
Kreisen oft als erleuchtet und geben sich daher nach außen sehr
geheimnisvoll. Letztendlich sind sie aber nur heimliche Egoisten, die hinter
ihrem Geheimwissen ihre eigene Unwissenheit zu verbergen versuchen und daher
die Notbeleuchtung - die ihr Geheimwissen darstellt - mit einer
wirklichen Erleuchtung verwechseln. Wirkliche Einsicht in das große
Geheimnis des Lebens erteile ich nur einer Seele, die bereit ist, mein HOLO-FEELING
zu leben. Erst wenn man das HOLO-FEELING in seiner ganzen Konsequenz zu leben
vermag, öffnet sich einem der Himmel. Daher gibt es bei meinem Menschensohn auch keine
Heimlichkeiten und kein Geheimwissen, das er vor Unwissenden zu verbergen versucht. Im
Gegenteil, er redet nicht lange um den heißen Brei herum, im Gegenteil, er bemüht sich,
ALLES für jeden verständlich zu machen.
Genau genommen ist er selbst mein zu Fleisch
gewordenes geöffnetes Buch!
Wieviel er Dir nun von meiner (sprich Deiner eigenen) Wirklichkeit
mitzuteilen vermag, liegt letztendlich nicht an ihm und seinem guten Willen,
sondern nur an Deinem eigenen Willen und Glauben, ihm nun bei diesen Deinen
jetzigen Gedanken zu folgen. Dein wirkliches Leben hängt hiermit an einem seidenen Faden.
Es ist der Faden Deiner eigenen Aufmerksamkeit, den Du jetzt durch Deinen
eigenen Kopf (= Koph) fädeln solltest. Er ist also alles andere als ein Missionar, der
Dich von etwas zu überzeugen versucht. Wenn Du lernen willst wirklich zu leben, dann
lerne von ihm; wenn nicht, dann laß es ganz einfach sein und funktioniere
weiterhin nur so, wie Du es für richtig zu halten glaubst.
Ich habe die Geschichte Deines geistigen Wachstums zum
JHWH in der Bibel in vier Etappen eingeteilt.
Sie beginnt mit der zweiten Schöpfungsgeschichte und endet mit meiner Offenbarung am
Sinai. Du kannst diese Etappen am viermaligen Erscheinen des Satzanfangs ele toldot
erkennen, was soviel wie dies ist die
Entwicklung bedeutet. Das Wort toldot, 400-30-4, bedeutet Entwicklung, aber auch Geburt, Wenn Du nun die Radikale dieses
Wortes umdrehst, erhältst Du das Wort Daleth,
4-30-400, was ja bekanntlich die
Tür (= Vier) bedeutet. Es ist die Tür,
durch die Du im Koph Dein Affen-Dasein verlassen kannst. Paßt das nicht alles
göttlich zusammen J? Die 4,
die Tür, steht für die Öffnung zu einem anderen Ort, und es gibt vier
Geburts-, Entwicklungs- bzw. Eröffnungsgeschichten im Pentateuch. Für die Erzählung der
ersten Schöpfungsgeschichte - der Geschichte um die ersten sechs Schöpfungstage - habe
ich genau 334 hebräische Worte verwendet. Ich beschreibe Dir
in dieser Geschichte symbolisch das Gerippe
(dlw 300-30-4 [=334], scheled
= Gerippe, Skelett, Rohbau), das sich in Deinem
raum/zeitlosen Innersten befindet.
Die erste Geburt, das erste ele toldet,
findet in der Genesis 2;4 statt, das zweite in der Genesis 6;9 - es ist die Geschichte
Noahs. Das dritte findest Du in der Genesis 11;10, dort berichte ich von der
Geschlechterfolge des Schem
(= hebr. Namen) und das vierte in der Genesis 37;2. Dort beginnt die
Geschichte von Jakob, den ich dann später auch Israel nenne. Jakob ist also
der erste Mensch, der sein ganzes Volk in sich trägt. Du wirst Dich nun
fragen, wieso ich Dir das gerade hier er-zähle? Ganz einfach, weil die
Geschichte Deiner Geschlechter-Namen (= schem) wiederum auf dem Schema des Namens JHWH - 10-5-6-5
- aufbaut:
Nach der ersten ele toldet
schuf ich 10 Geschlechter (Genesis 5)
Adam; Scheth; Enosch; Kenan; Mahalalel; Jered; Chanoch; Metuschelach;
Lamech und Noah.
Nach der zweiten ele toldet
schuf ich 5 Geschlechter (Genesis 10)
Schem; Arpachschad; Schelach;Eber und Pelech.
Nach der dritten ele toldet
schuf ich 6 Geschlechter (Genesis 11)
Regu; Sergu; Nachor;Terach; Abra[h]m und Isaak.
Nach der vierten ele toldet
schuf ich 5 Geschlechter (Genesis 37 und Exodus
6)
Jakob; Levi; Kehat, Amram und Mose.
Diese Liste beinhaltet nur diejenigen Nachkommen, durch die das
Geschlecht Adams in der Bibel fortbestehen bleibt. Dieses Geschlecht beschreibt Dir
den Ast, der Dich zu Moses führt, der dann von mir am Sinai meine Offenbarung
erhält.
Ich berichte Mose im Exodus 6 (hier eine wortwörtliche
Übersetzung):
Da sprach JHWH zu Mose: Nun sollst Du sehen, was ich tun werde am
Pharao (= hebr. paro,
80-200-70-5; para, 60-200-70 bedeutet Unruhe
stiften [Unruhestifter!)...
Und es redeten die Elohim (= Kräfte) in Mose das Wort der Kraft des
eigenen Unterbewußtseins: Ich bin der Herr und ich bin erschienen dem Abraham, dem Isaak
und dem Jakob als El-Schaddai (= Kraft des Allmächtigen), und
namentlich (hebr. u-schemi,
6-300-40-10) als JHWH; nicht als ein (geistiger) Nomade mit periodischem Hin und
Her (im Original y[edvn).
50-6-4 bedeutet navad =
Nomade, aber auch nad =
hin und her; 70-400-10 iti
= periodisch).
Und darauf folgt: Mhl Ihr [seid nur] Wasser (= Ihr seid selbst die Zeit!).
Du siehst, die Symbolsprache meiner Bibel erzählt Dir etwas ganz
anderes, als Du Dir von Deinem archeo-logischen und prähistorischen
Vermutungswissen weis-machen läßt. Ich erzähle Dir, daß Du mit Deinem
Dasein in der Zeit aus einem zeitlosen Ursprung hervorgegangen
bist und meinen Gen-Stempel (Siegel) schon in Dir trägst.
Aus mir, dem ersten Jod (= Gott), erwuchs meine aktive
Hand Kaf (äußerer Wert 20). Meine aktive Hand sind also die
Kräfte Elohim, die sich in Deinem Ko[p]f (= 100) befinden. Die Kräfte des Kaf
(20-80) haben den vollen Wert 100. Sie erheben Dich kleinen Gott
zum Affen-Koph, der sein eigenes Koph-Nadelöhr (= die Grenzen
seiner eigenen Logik) zu durchqueren hat.
In Deinem Ko[p]f
befindet sich also Himmel und Hölle.
Du als Affe hältst in diesem Moment das
Nadelöhr in Deine Erlösung in Händen. Es ist dieses Buch. Läßt Du Dich
nun mit der Selbstsicherheit eines Menschen darauf ein, der begriffen hat,
worum es in seinem Dasein im Grunde genommen wirklich geht? Bist Du schon zu einem
wirklichen Mensch herangereift, der Alles einsieht, weil er sich
alles zu Ei-gen gemacht hat - das Gute, so wie auch das Böse? Hast Du Dich
schon als Deine eigene Ursache zu verstehen gelernt. Wenn ja, dann bist Du
das, was ich einen wirklich reichen Menschen nennen möchte. Dir wird in aller
Ewigkeit - durch diesen Reichtum - an nichts mehr mangeln.
Verwechsele diesen göttlichen Reichtum bitte nicht mit
dem materiellen Reichtum; dem Reich-Sein in Geld und Gut. Um kein
Mißverständnis meiner Worte aufkommen zu lassen, möchte ich ausdrücklich darauf
hinweisen, daß ein wirklicher Reichtum den materiellen Reichtum
nicht ausschließen muß. Deinen Seelenfrieden kannst Du völlig
unabhängig vom materiellen Wohlstand erreichen, er schließt
einen solchen aber auch nicht aus. Der reiche Mann, der nicht durch das
Nadelöhr geht, bezieht sich nur auf diejenigen Seelen, die sich nur
aufgrund ihrer intellektuellen und/oder materiellen Besitztümer stark und
mächtig fühlen und sich dadurch allen Anforderungen ihres Daseins gewachsen glauben.
Solchen Menschen fehlt die nötige Demut
zum wirklichen Reichtum. Das hebräische Wort demut
4-40-6-400 bedeutet Vorstellung und Gestalt. Wobei ein demütiger,
mit wirklichem Reichtum gesegneter Mensch, durchaus auch über materielle
Güter verfügen kann. Er wird ihnen aber nicht die geringste Bedeutung beimessen!
Eingebildet sein, hochnäsige Arroganz, Stolz und der Fehlglaube, etwas Besseres zu
sein, sind einem weisen Menschen völlig fremd: Es sind für ihn nur
Empfindungen aus einer anderen Welt! Er ist sich bewußt, daß er selbst der
Faden ist, den er in dieses Nadelöhr eingefädelt hat und der nun als sichere Naht die
beiden Welten verbindet, von der die eine für viele nur eine mystische Spinnerei
darstellt.
Diejenigen, die den Himmel nur an die Erde zu binden vermögen, das
Böse an das Gute und das Leben an den Tod, haben in ihrem Gedankenfaden einen
Knoten und ein solcher geht nun einmal nicht durch das Nadelöhr meiner
göttlichen Nadel, mit der sich alle Erscheinungen zusammennähen lassen. Bist
Du in der Lage, das Wunderbare selbst in den kleinsten Dingen Deines Alltags
zu erleben? Erst wenn Du in allem die Verbindung zu allem
entdeckst und Dir bewußt ist, daß alles von der magischen Kaf (aktiven Hand)
des Jod (Gottes) zu einem Kunstwerk verwoben wurde. Nur mit Demut wird es Dir gelingen
ohne Anstrengung - im Angesichtes des großen Wandteppichs Deines persönlichen Daseins -
Deinen eigenen Lebensfaden zu
entdecken. Diesen wirst Du dann wie von selbst durch Dein eigenes Nadelöhr fädeln
können, um ihn (= Dich) mit jedem und allem in Deinem Bild zu verbinden. Dieses Bild
zeigt Dir dann das malchuth schamajim,
das Königreich der Himmel. Solange Du mit Deinem alten
Wissen/Glauben an die Sache herangehst, wird Dir der Eintritt aber auf ewig verwehrt
bleiben.
Um das nun Gehörte besser zu verstehen, solltest Du Dir folgendes
Bild vor Augen führen:
Ein Brett, 30cm breit und 20m lang, das auf dem Boden liegt. Und nun
laufe über dieses Brett. Dies ist einer Deiner leichtesten Übungen. Du wirst sehen, daß
Du nicht einmal im Dunklen Schwierigkeiten dabei bekommst. Du wirst ohne die geringsten
Probleme und Angstgefühle notfalls auch 100 mal über dieses Brett laufen. Du bist Dir
absolut sicher nicht daneben zu treten. Nimm nun dasselbe Brett und lege es über einen
Abgrund oder eine tiefe Schlucht. Die Länge und Breite der Strecke, die Du zu überwinden
hast, ist die gleiche. Und nun probiere noch einmal darüber zu laufen! Schreckst Du nun
davor zurück und läßt es bleiben? Wirst Du eventuell versuchen auf allen Vieren - wie
ein Tier (ein Affe?) - darüber zu kriechen? Ich laufe da nicht darüber, ich bin
doch nicht verrückt, wirst Du Dir nun denken! Leider, kann man da nur sagen! Wenn
du ver-rückt von Deinem dogmatischen Wissen, d.h. über das Wissen der
Gefährlichkeit dieser Aktion wärst, könntest Du mit schlafwandlerischer
Sicherheit ebenso oft und ohne die geringsten Probleme über dieses Brett laufen,
wie Du es getan hast, als es noch auf dem sicheren Boden Deiner eigenen Logik
lag.
Vielen Erscheinungen und Dingen in Deinem Leben mißt Du eine
Gefährlichkeit und damit auch eine Wichtigkeit bei, wie diesem Abgrund. Dies ist die
Wurzel all Deiner Ängste und Sorgen. Dennoch wärst Du in der Lage, dieses Dasein mit
Freude und ohne die geringsten Schwierigkeiten und Probleme zu überbrücken, wenn Du Dir
wirklich sicher wärst, daß Dir niemals etwas Ernsthaftes passieren kann. Wenn Du
HOLO-FEELING mit Deinem ganzen psychsomatischen Ganzen erfassen kannst, wirst Du den
Ursprung, den Sinn und die Funktion Deines Daseins und allen Lebens verstehen.
Ich bin dann immer in Dir und das Gefühl Angst wirst Du dadurch
nicht mehr kennen. Das Kamel läuft als Gimmel sicher durch die Wüste. Es trägt Dich
schlafwandlerisch auf Deinem Daseinsweg, ohne daß Du etwas dazu tun mußt.
Das Koph zeigt Dir nun, was auf diesem Scheideweg geschieht. Hast Du Deine Energien bis
jetzt mehr auf Dein menschliches oder hauptsächlich auf Dein
materielles Wachstum konzentriert? Ist Dir bewußt, daß Dein ganzes Wissen
und Dein Reichtum, auf den Du Dir eventuell etwas einbildest, aus meiner unsichtbaren
Quelle stammen. Eine verborgene Wurzel hat Dich bisher genährt, und diese erwartet nun
von Dir, daß Du zum Blühen anfängst und Früchte trägst, um meine gesamte Schöpfung
mit Deiner Anwesenheit zu bereichern. Der REICHTUM des Verstehens
ist Weisheit in ihrer reinsten Form, die Dir - im wahrsten Sinne des Wortes - Flügel
bereiten wird. Bloßer Intellekt und materieller Reichtum macht besserwisserisch und
träge. Das oberflächliche und trügerische Sicherheitsgefühl, das Du dadurch erhältst,
ist nur eine von Dir selbst erschaffene Attrappe Deines wirklich anzustrebenden
ewigen Seelenfriedens. Du begehst damit nur eine große Selbstlüge und
Selbstbetrug. Ein Schlafwandler wird geführt; sobald er aber seine Augen aufmacht, fällt
er leicht vom Dach. Der Mensch, der alles mit seiner rationalen Logik untersuchen,
begutachten und verurteilen will, ist hier in Gefahr, da er sich nur auf seine begrenzten
Daten verläßt und diese als das Maß aller Dinge definiert.
Erst wenn Du zu akzeptieren beginnst, daß Du bisher nur ein
Marionette warst, deren Fäden von der jenseitigen Welt geführt
werden, wirst Du Dich nicht mehr nur von Deiner intellektuellen, sondern auch von Deiner
anderen Seite - der menschlichen - leiten lassen. Dein bisheriges, nur
oberflächliches Wissen wird Dir nie von der Wirklichkeit berichten können,
weil es nicht bis zu Deiner wirklichen Quelle vorzudringen vermag. In einem wirklich
gelebten All-tag liegt der Schlüssel zu Deinem Seelenfrieden - dem
menschlichen Glück. Wie kannst Du glücklich sein, ohne zu erkennen, daß Dein
alltägliches Geschehen Wurzeln hat, die alles mit allen verbinden. Wurzeln, die im Garten
Eden verankert sind; Wurzeln aus der Welt Gottes - aus meiner Welt.
Es gibt aber auch noch einen anderen Garten, den Garten von
Sodom (hebr. sedom
60-4-40). Die Wurzel des Wortes Sodom ist sad,
60-4, was Block (= Folterinstrument) bedeutet, gefolgt von einem Mem. Sodom
60-4-40 bedeutet also: Dein Kreislauf (60) öffnet (4) Dir die Zeit (40). Sodom war
fruchtbar und reich, es war oberflächlich betrachtet ein Garten, wie der Garten Gottes.
Sodom sonnte sich in seinem Reichtum und wollte nichts anderes von außen annehmen. Alles
was nicht auf seinem eigenen Mist gewachsen war, wurde als unbrauchbar und als
Lüge angesehen. Man war allem wirklich Neuem feindlich gesinnt, wenn es nicht die
Maßeinheiten aufwies, die Sodom durch seine begrenzte Forschung, Analyse und Wissenschaft
selbst kreiert hatte. In Sodom wurde mit Anmaßung getötet, vor allem das,
was aus einer anderen Welt zu kommen schien und dadurch nicht in das logische Raster
Sodoms paßte. Eine Anwesenheit von Engeln wurde nicht geduldet. Sodom war so sehr von
sich eingenommen, daß es sich einen Untergang seiner Kultur - dieses mächtigen
selbst erschaffenen Apparats - nicht vorstellen konnte. Eventuelle
Ähnlichkeiten mit Deiner Welt - samt ihrer Wissenschaft und Religion - sind
rein zu-fällig!
Die Schwiegersöhne Lots verlachten die Engel, die sie zu warnen
versuchten, und blieben in Sodom. Auch Lots Frau will sich ein Leben ohne den
materiellen Reichtum von Sodom nicht vorstellen. Ihr Blick ist nur in die
Vergangenheit gerichtet und sie erstarrt. Wenn Du Dein ganzes Handeln und Trachten nur
nach Deiner bisher vermuteten Vergangenheit ausrichtest, ergeht es Dir genau so. Dein
geistiges Wachstum erstarrt. Hänge Dein Dasein nicht an diese
Vergangenheit. Du glaubst mit Deiner bisherigen Ausbildung, mit Deiner Karriere und Deinem
Können etwas zu erreichen. Hast Du Dir schon einmal ge-wissenhaft darüber
Gedanken gemacht, was Du eigentlich als höchstes und letztendliches Ziel
anstrebst? Möglichst viel Geld? Macht? Erfolg? Wenn Du ein Weiser geworden bist, wird Dir
nur ein einziges Ziel erstrebenswert erscheinen - nämlich Dein Seelenfrieden. Was nutzen
Dir drei Wünsche, die Dir eine Fee erfüllen würde, wenn Du mit diesem einen Wunsch -
Deinem ewigen Seelenfrieden - schon alles erfüllt bekommst, was es an
Erfüllung überhaupt zu erleben gibt.
Die Urzeichen bringen Dich mit heiler Haut über das Brett, wo immer
es auch liegen mag. Wenn Du Dich von Deinem Vermutungswissen, dem Gewesenen,
nicht trennen kannst und Deine Zukunft nur aus dieser einen Vergangenheit heraus planst,
erstarrst auch Du und trittst auf der Stelle. Das wirkliche Ziel - Deinen
ewigen Seelenfrieden - wirst Du so nie erreichen. Du kannst Dich wie Lot und seine
Töchter aus Sodom befreien. Mit der freiwilligen Aufgabe und dem völligen Verlust Deiner
bisherigen (geistigen!) Existenz, die sowieso untergehen wird, gebe ich Dir die
Möglichkeit, Dich von Deiner bisherigen Vergangenheit zu befreien. Vom Engel Deiner
eigenen Intuition wirst Du so sicher geführt werden und durch das Nadelöhr gelangen.
Setze ab jetzt Dein Vertrauen auf die andere Seite und Du wirst ihn erleben, den
Menschensohn, von dem Du nicht glauben wolltest, daß er kommen würde. Er war schon immer
in Dir, aber erst wenn Du versuchst, Dich mit der anderen Seite zu verbinden,
wird ihn die jenseitige Welt erwecken. Nicht Du machst ihn. Die Schöpferkraft Deiner
geistigen Kausalität ist hier machtlos. Das Nadelöhr ist dazu da, daß Du versuchst
hindurch zugehen. Ich stelle Dich damit auf die Probe, ob Du begriffen hast, was es
bedeutet, ein Mensch zu sein. Auf wen dieses Los fällt, wird im Himmel
bestimmt. Wenn ein Mensch dazu bereit ist sich von seinem bloßen instinktiven
Verhalten - das er als rational, logisch und
normal bezeichnet - zu lösen, um sich auf das große Abenteuer seiner
geistige Metamorphose einzulassen, wagt er den Gang durch dieses Nadelöhr. Es
ist Dein Entwicklungsgang vom normalen Menschen (Affen?) zum wirklichen
Menschen. Und hier liegt auch die Erklärung für die andere Bedeutung von Koph.
Der wesentliche Unterschied zwischen Affe und Mensch liegt nicht in
Zivilisation und Sprache, sondern darin, daß ich dem Menschen von seiner Geburt an ein
offenes Gebiet der Entwicklung zur Verfügung gestellt habe, das Raum und Zeit
übersteigt, während der Affe nur in Deiner Welt erscheint, um nach Affenart, d.h. nur
nach seinen Instinkten in Raum und Zeit zu leben, die das Gefängnis
jeder Normalität darstellen. Wirkliches geistiges Wachstum bringt dem
Menschen immer während etwas völlig Neues ins Bewußtsein, bis hin zum Durchbrechen der
Grenzen von Zeit und Raum. Ein Affe dagegen, hält nur an seinem Stein (der Materie!)
fest. Er kann (will?) diesen nicht loslassen, weil er mit ihm das Gefühl
Sicher verbindet. Er weigert sich, das Brett über der Schlucht - das
Nadelöhr - zu überqueren, weil er sich vor einem Absturz bzw. der
anderen Seite fürchtet, oder weil er sich ständig selbst einredet, daß ein
Überschreiten dieser Grenze unmöglich
ist. Ein Affe fühlt sich nur beim Nach-denken von Gedanken sicher, die ihm vorgegeben wurden; man
kann auch sagen, er käut nur das wieder, was ihm im Laufe seines Daseins, im Elternhaus
und Schule eingetrichtert wurde. Mit dieser Verhaltensweise kann und wird er auch nie ein
wirkliches Neuland betreten können - eine andere Stufe seiner Entwicklung - er unterwirft
sich somit selbst einem Dasein mit Leben und Tod. Solange Du ebenfalls nur am
(bewährten?) Alten hängenbleibst, solange Du nur nachzuplappern und zu imitieren
verstehst, degradierst Du Dich selbst zu einen dummen Affen, der die
Wahrnehmungsfähigkeit und Verhaltensweisen
wirklicher Menschen geistig nie nachvollziehen wird.
Du darfst nie vergessen, daß Du für mich etwas wirklich Besonderes
bist - eine Einmaligkeit! Deine Menschwerdung ist der symbolische Weg durch
die Wüste. Was diese Wüste für Dich bedeutet, geht deutlich aus ihrem
hebräischen Begriff hervor: midbar
(40-4-2-200), entwächst dem Radikalstamm dabar
(4-2-200) und der bedeutet sowohl sprechen, als auch Wort. In
dieser Wüste kommt mein Wort - das Wort Gottes - zum Menschen. Der Weg der
wirklichen Evolution - d.h. Deine göttliche Entwicklung zu meinem Ebenbild -
verläuft durch diese Wüste und bringt Dich dort mit meinem Wort in Berührung. Diese
Wüste erstreckt sich zwischen dem 6. Tag, miz-ra-ajim
der Welt der Zweiheiten und Dichotomien und dem kanaan des 8. Tages, dem gelobten
Land. Erst wenn Du gelernt hast wirklich rational logisch zu denken,
d.h. wenn Du den Zahlenwerten der Worte, die Du in Deinem All-tag
benutzt, auch den rechten Wert beimißt, wird Dein Dasein sich zu einer
harmonischen Gleichung entwickeln. Erst wenn Du die gemeinsame mathematische
Wurzel aller Sprachen Deiner Welt erkennst und [an]erkennst, daß meine
Offenbarungsschriften, gleich welcher Religion, nur sehr komplexe linguistisch
mathematische Formeln darstellen, die in sich völlig aufgehen und
sämtliche Gesetze Deines Daseins - die psychischen wie auch die
physikalischen - enthalten, werde ich - Dein Dich liebender Schöpfergott und Beschützer
- in Deinem Bewußtsein erscheinen. Alles Böse, Deine Ängste und der bloße
Zufall werden dann durch mich/Dich aus Deinem Bewußtsein vertrieben werden. Die
Wurzel Deiner Ängste ist Dein immer währendes Bedürfnis nach Sicherheit, deren
Aus-löser das Un-ge-wisse ist, d.h. Deine
Unwissenheit über das, was WIRKLICH ist! Die Sprache, mit allen
Dir bekannten Wörtern, ist das Phänomen, das Dir aus dieser Wirklichkeit zukommt. Nur ein Mensch hat mit
dem Wort Verbindung. Wenn Du diese Worte nur als willkürliche
Laute betrachtest, die sich zufällig aus un-artikulierten
Tierlauten entwickelt haben, kennst Du nur deren Oberfläche, d.h. nur eine von den vielen
Seiten eines jeden Wortes. Erst wenn Du die komplexe mathematische Harmonie,
die sich hinter und in den Worten befindet, erkennst, wird es in Dir keine
Ungewissheit und keinen Zufall mehr geben. In dem Moment, da Du
diese TATSACHE bis in Dein Innerstes - Dein psychosomatisches Ganzes -
akzeptierst, hast Du denn Sinn Deines Daseins bewußt begriffen und das
Nadelöhr durchquert. Raum und Zeit, Angst und Leid und Krankheit und Tod haben dann ihre
Macht über Dich verloren. Dir ist dann apodiktisch bewußt: Ich lebe ewig,
aber ich wachse dabei laufend, ich wachse und wachse und wachse
und verändere dadurch auch zwangsläufig permanent meine äußere und innere
Gestalt! Allem, was Dir bisher als irrational erschien, liegt nur eine
andere, komplexere Rationalität zugrunde, die Du mit Deiner alten
logischen Rationalität nicht erfassen, oder sage besser, mit dem Sinn, den Du
den Worten (logos = Wort) bisher zugeordnet
hast, nicht berechnen (ratio =
Rechnung) konntest. Dein wüstes Dasein - d.h. Deine Welt voller
Überlebensängste an allen Fronten - ist Deine Schule, in der Du das hier Offenbarte zu
lernen hast. Du hast sie als Affenko[p]f betreten und es ist das Erstaunliche
meiner Schöpfung, daß Du Mensch werden kannst und auch wirst. Wenn Du
glaubst, schon ein solcher zu sein, begehst Du mit dieser Einstellung einen törichten
Fehler; Du willst dann nämlich nichts mehr lernen, weil Du glaubst, schon
alles für Dich Wichtige zu wissen. Du weigerst Dich dann, das Nadelöhr zu
durchqueren und damit weigerst Du Dich auch geistig zu wachsen. Durch diese Dummheit
machst Du Dich selbst zum Kind (Affen?). Erst wenn in Dir Dein göttliches
Bewußtsein in Erscheinung tritt, machst Du Dich auf den Weg nach Kanaan, erst dann
bist Du kein Nach-äffer mehr, der in der Unbeweglichkeit seiner vermuteten
Vergangenheit erstarrt. Dein Studium (der Worte) darf sich nicht nur
darauf beschränken, daß Du nur das auswendig lernst und wiederholst, was andere Dir
sagen und vorschreiben. Es ist wichtig, daß Du nach der wirklichen Quelle suchst und
selbst davon trinkst - diese befindet sich in Dir. Mit dem Koph steht also
nicht nur der Affe fest - der Naturgemäße - sondern auch der wirkliche
Mensch, der sein mechanisches Affen-Dasein überwunden hat. Der Mensch
also, dem bewußt ist, daß er durch seine Entwicklung stets neue Welten zu
durchschreiten hat. Bei Abrahams Koph, d.h. im Alter von 100 Jahren, wird ihm Isaak
geboren - der Lächerliche. Wie es sein Name schon sagt, ist er der
nicht für möglich Gehaltene. Dein Übergang zu den Hundertern bringt
Dir die überraschenden Wendungen. Das Göttliche kommt nun zum Vorschein. Nach den Einern
und Zehnern kommt nun die dritte Ebene mit Namen
Q-R-S-T (Christ) - die alle Antworten enthält, um Dich zu Deinem Seelenfrieden zu
führen. Die Welt der Hunderter bringen Dir das Neue - die neue Eins. 100 + 200 + 300 +
400 = eleph, 1000, das neue aleph der Trinität ist erreicht.
Der im materiellen Gestorbene und im Geiste auferstandene Christus
erhebt sich so zum Menschensohn der Offenbarung, der neben mir -
Auge in Auge - auf meinem Throne sitzt. Wenn Du Dich nicht mehr mit Festhalten
und Nachäffen begnügst, wird es auch aus Dir herausbrechen, wie die Pflanze
aus dem Samen und die Blüte aus der Knospe. Dies ist das wirkliche Wunder allen Lebens,
aus dem Gewöhnlichen entsteht das Neue. Dieses Neue ist immer während mit
allen seinen Eigenschaften und Koordinaten im Alten verborgen.
Dein Lebensweg führt Dich zur Einswerdung. Nur Affen verweigern, diesen Weg zu gehen,
weil sie dafür noch nicht die geistige Reife besitzen. Da sie nur in
ihrer Welt zu leben vermögen, teilen sie die Wirklichkeit in zwei
Teile. Sie wehren sich gegen alles Neue und sträuben sich dagegen, weil es gegen
ihre Natur ist. Sie bleiben in Sodom und gehen damit unter. Versuche ein Kind zu wecken (=
einen normalen Menschen), wenn es noch nicht ausgeschlafen hat, es
wird jähzornig sein und mürrisch. Und nun versuche einen neunmalklugen
Klugscheißer von diesen göttlichen Weisheiten zu überzeugen, er
wird sich nicht anders verhalten. Ich habe nicht vor, meine Perlen vor die Säue zu
werfen.
Der Weg durch die Wüste Deines Daseins - Deine geistige Entwicklung
- erfolgt Schritt für Schritt, alles ändert sich und wird neu; neue Namen, neue Worte, so auch neue Orte! Mit dem Wachsen Deiner
Ausdrucksmöglichkeit wächst auch die von Dir wahrgenommene Welt. Diese Worte kommen aus
einer anderen Welt. Es ist eine Welt einer mathematischen Komplexität, die Du mit Deiner
begrenzten Rationalität noch nicht zu berechnen vermagst. Wer hat diesen
wunderbaren mathematischen Aufbau aller Worte ersonnen? Mit Sicherheit kein
unterbelichteter Wilder und kein normaler Mensch! Zu solcher
Gen-ialität ist keine von mir erschaffene Intelligenz in der Lage
und schon gar nicht ein evolutionärer Zufall. Es gibt niemanden, der
irgendwann einmal beschlossen hat, das Wort er-zählen zu gebrauchen, weil das
bloße Sprechen nur eine sehr oberflächliche und
unbewußte Art mit Worten zu zählen darstellt - eine Art
Kindersprache - bei der der mathematische Zusammenhang noch nicht beachtet,
bzw. wahr-genommen wird. Auch
für Dich galt bisher nur das als bewiesen, was Du rational nachvollziehen
konntest. Darum entzogen sich die höheren Welten bisher Deinem Bewußtsein. Nun aber ist
es Zeit für Dich, erwachsen zu werden und die Rationalität der wirklich großen
Lehrer Deiner Welt zu begreifen. Sie alle befinden sich in meinem Menschensohn - sie
alle sind in ihm neu inkarniert. Du wirst die Klasse Deiner disharmonischen
Welt solange wiederholen, bis die binomischen Gleichungen (lat. bi-nominis = Zweinamig;
Doppeldeutig), die Du mit Deinen eigenen Worten bildest, harmonisch in sich
aufgehen. Erst dann wird die von Dir bisher nur fehlerhaft, durch Deine Worte
erzeugte Welt, ein Himmelreich im harmonischen Wohlklang aller Worte sein.
Gott spricht es aus und so ist es!
Du bist der Gott der von Dir wahrgenommenen Welt.
All Dein Denken entspricht einem Sprechen im Geiste, es steigt aus
Deinen Tiefen auf und wird dann von Deinen Dogmen gefiltert nach außen
projiziert. Deine Welt besteht nur aus Deinem Vermuten alles Wahr-ge-nommenen
- aus spekulativen Rechnungen, die in ihren Zwischensummen zwar stimmen, aber
in ihrem Ganzen nicht aufgehen. Im Hebräischen ist Denken und
Rechnen dasselbe Wort, chischew
(8-300-2). Gedanke heißt machschawah
(40-8-300-2-5-) und eine Berechnung, aber auch eine geistliche und moralische
Spekulation nennt man chessbon
(8-300-2-6-50). Dein Dasein ist eine Schachpartie (Schach = engl. chess).
Solange Du nur kurzsichtig zu spielen vermagst, hast Du dabei keine Chance zu
gewinnen. Das Wort Rechnen hat,
wie Du an den Radikalen unschwer erkennen kannst, auch mit Deinem schon besprochenen
geistigen Reichtum zu tun. Du
merkst Dir unbewußt alle Erfahrungen, die Du in diesem
Dasein machst. Die Wissenselemente dieses Daseins addieren sich nun zu
allem schon vorher Gesammelten - solange, bis Du von mir als erwachsen
angesehen wirst und diese Schule verlassen darfst.
Alle Worte und Geschichten, und somit auch alle möglichen
Welten und Zeiten, sind immer in Dir vorhanden, auch wenn sie sich nicht
immer in Deinem bewußten Aufmerksamkeitslicht befinden. Erinnerst Du Dich
noch an die göttliche Videokassette, auf der sich nur eine statische,
zeitlose Zahlenstruktur befindet? Da Du deren gesamten Inhalt nicht auf einmal
erfassen kannst, ist Dein Geist gezwungen diese zeitlose Struktur
durch Deinen Aufmerksamkeits-Fokus in von Dir auf einmal
verdaubare Happen in die Zeit zu verteilen, um diese dann nacheinander
aufzunehmen.
Dieses Nichtwissen ist die apodiktische Prämisse
für Deine Einheit!
Dazu ein einfaches Beispiel: Es befinden sich in Dir
viele Geschichten (Wissen). Alle In-formationen Deiner Welt haben in
diesen Moment eine zeitlose Struktur. Das gesamte Wissen Deiner
Menschheit ist jetzt in Dir vorhanden, aber nicht bewußt
greifbar! Du und dieses überwältigende Wissen sind in diesem Moment eine
Einheit. Dein Geist erhellt
in diesem Moment aber nur einen winzigen Bruchteil dieser In-formationen mit
Deiner Aufmerksamkeit. Es reicht ein kleiner Gedankenblitz von Dir, um einen
Ordner zu öffnen, um diesen genauer zu betrachten. Wenn ich Dir jetzt das
Stichwort Märchen gebe, öffnen wir einen solchen Ordner. Gut, wirst Du Dir
nun denken, ich weiß, was Märchen sind. Dieser Ordner ist noch zu groß, als daß Du ihn
für Dich rational sichtbar in die Zeit aufzufächern vermagst. Wenn ich Dir
aber nun zusätzlich das Stichwort Hänsel und Gretel gebe, öffnet sich
in Dir ein Unterordner des Ordners Märchen. Nun hat dieser
geistige Happen die Größe, die Du mit Deiner noch kindlichen Rationalität zu verdauen
(= berechnen) vermagst. Plötzlich hast Du Zugang zu Informationen, die vor einer Minute
noch Eins mit Dir, also in Deinem Nichtwissen waren. Jetzt
befindet sich Dein Wissen über das Märchen Hänsel und Gretel in einer
bewußten, aber noch komprimierten Form in Dir. Um es nun völlig zu
entfalten, benötigst Du Zeit. Dieser [Her]Vorgang wird Dir
klar ersichtlich, wenn Du Dir nun dieses Märchen Schritt für
Schritt durch den Kopf gehen läßt. Durch das Verändern Deiner
Aufmerksamkeit änderst Du auch Deinen Bewußtseinsinhalt. Mit dem
Verändern Deiner Einstellung ändert sich aber auch Dein seelischer Zustand.
Dieser Vorgang entspricht exakt dem eines Computers, der sich Daten aus einem
statischen Reservoir in den sichtbaren Arbeitsspeicher holt. Du
hättest nun die Möglichkeit, auf viel mehr Daten zurückzugreifen, als Du im
Moment zu glauben vermagst, denn ALLES, d.h. alle
Weltenzeitalter sind in Deiner persönlichen Datenbank vorhanden.
Solange Du an diese Tatsache nicht zu glauben vermagst, wirst Du auch keine
Bewußtseinsenergie aufwenden, um diese Aussage zu überprüfen. Normale
Menschen begehen nun die große Dummheit ihres Daseins, indem sie ihre
Bewußtseinsenergie damit verschwenden, sich laufend selbst ihre eigene Begrenztheit und
Hilflosigkeit einzureden. Wenn Du Dir laufend einredest, daß die hier postulierten
Tatsachen eine Unmöglichkeit sind, werden sie Dir auch immer als
unmöglich erscheinen. Anstatt in Dir nach dem Ausweg
aus Deiner Daseinsmisere zu suchen, versuchst Du Dich in diesem problematischen Dasein
einzunisten, weil Du dem Fehlglauben anhängst, dies sei für Dich die einzig mögliche
Form des Seins. Alle Erscheinungen, die Dir in diesem Dasein begegnen,
erhalten ihre letztendliche Qualität durch Deine eigene Interpretation. Du bist in der
Lage, die von Dir bisher wahrgenommene Welt völlig zu verändern. Du müßtest dazu nur
Deine Interpretationen ändern. Der einzige, der Dich laufend daran hindert, diese Welt
zum Himmelreich zu erheben, bist Du selbst.
Du bist Dir Deines [Pseudo-]Wissens so grenzenlos sicher und ziehst
Dir damit Deine eigenen Grenzen. Dein eigener Glaube macht Dich zu einem ängstlichen
Wesen, das sich ständig an seinen eigenen Dogmen festzuhalten versucht, indem es diese
als sicher und bewiesen betrachtet. Du bist der
Angsthase dem der Spatz in der Hand lieber als die Taube auf dem Dach ist und
der sich dadurch laufend selbst kreuzigt, ohne seine wirkliche Auferstehung zu
erleben.
Wie sicher ist nun Dein bisheriger Glaube, oder sollte
ich besser sagen, Dein Wissen? Ist Dein Wissen/Glaube letztendlich nicht nur
eine Sache Deiner persönlichen Ansicht?
Ich möchte Dir anhand eines kleinen Beispiels die Auswirkungen
möglicher Interpretationen ein und derselben Erscheinung vor Augen führen:
In einer französischen Komödie trinkt ein Edelmann im 13.
Jahrhundert von einem Zaubertrank, der ihn unverwundbar machen soll. Leider ist dem
Druiden bei der Mixtur ein kleiner Fehler unterlaufen. Er wird durch diesen Trunk nicht
unverwundbar, sondern er-fährt einen Zeitsprung. Plötzlich
befindet er sich im Jahr 1995 inmitten einer Landstraße und sieht sich von
riesigen Ungeheuern aus Eisen bedroht. Die Erscheinungen, die Du nun als
Autos interpretierst, interpretiert er als schreckliche
Eisenungeheuer. Begehe nun nicht den Fehler Dir einzureden, daß er - im Vergleich
zu Dir - unwissend und dumm ist und er dadurch diese Erscheinung
eindeutig verkehrt interpretiert. Er interpretiert sie nämlich kein bißchen
verkehrter als Du, sondern nur etwas anders. Weder Du noch dieser
Edelmann haben das Bewußtsein darüber, was diese Erscheinung in Wirklichkeit
ist. Selbst Menschen des zwanzigsten Jahrhunderts verfügen über eine farbenreiche
Interpretationspalette über das Erscheinungsphänomen Auto. Was für die
einen ein unverzichtbarer und hilfreicher Segen für die Menschheit ist - ja
sogar eine Ikone darstellt, den Mittelpunkt ihres Lebens, den sie anbeten - ist für
andere eine Umwelt zerstörende Dreckschleuder, der es die Menschheit zu
verdanken hat, daß der natürlichen Lebensraum immer mehr verschmutzt und zusätzlich
auch noch zubetonierten wird. Wiederum andere sehen in Autos eine sichere
Quelle für Arbeitsplätze, kurz zum Geld verdienen, das ja auch
in Deinem bisherigen Weltbild das einzige Lebenselexier darstellt.
Für wieder andere dagegen ist das Auto ein Sucht-Ungeheuer, das den Großteil
des überlebenswichtigen Geldes, was ein von dieser Autosucht Betroffener zu
verdienen vermag, auffrißt. Viele treibt diese Sucht in den Ruin.
Was aber ist nun die Erscheinung Auto letztendlich
wirklich? Es ist nur eine Interpretation Deines eigenen Bewußtseins! Es ist immer nur
das, was Du zu glauben vermagst, bis hin zur atomaren Substanz! Erst wenn Dir das
HOLO-FEELING-Gesetz Deines Daseins bewußt wird, wirst Du auch erkennen, daß Du selbst
diese Erscheinung bist. Du bist ALLES - zumindest ist Dein Bewußtsein die
Quelle der Qualität, die allen Dingen anhaftet und damit bist Du genau genommen auch die
Quelle von Sein und Nichtsein und Gut und Schlecht. Wenn Du die
Dinge nur einseitig zu betrachten vermagst, verurteilst Du die Dinge zu dem,
was Du in ihnen zu sehen vermagst. Das, was wirklich ist, d.h. der ganze
Zusammenhang bleibt dann für Dich hinter Deiner eigenen Interpretation verborgen.
Umso mehr Du dazu neigst, Deine Ansicht als die einzig richtige zu
betrachten, umso mehr machst Du Dich auch selbst zum Affen.
Du solltest deshalb viel öfter auf ein dies wäre auch
möglich bei Deinen Interpretationen zurückgreifen. Deine Gedanken würden sich
dann in etwa so, oder ähnlich anhören:
Ich sehe das zwar so und so, aber wenn mein Gegenüber dasselbe
Ding anders als ich zu sehen vermag, müssen wir beide eindeutig eine begrenzte Sichtweise
auf dieses Ding haben. Was ist dieses Ding nun aber wirklich, d.h. im Ganzen
gesehen? Laß uns nicht um unsere begrenzten Standpunkte streiten,
bemühen wir uns lieber, unsere Sichtweisen zu kumulieren um dem wirklichen
Wesen dieser Erscheinung näherzukommen.
Es gibt nur Gegenwart! Alles von Dir Wahrgenommene besteht nur aus
Deiner eigenen Interpretation des Gegenwärtigen. Das für Dich Gegenwärtige ist ein
winziges entfaltenes, aber dennoch statisches Fragment Deines zeitlosen Nichtwissens.
Dieses Fragment verharrt nun bei Deiner Bewußtwerdung auf Deines eigenen
Bewußtsein-Messers Schneide, d.h. zwischen Vergangenheit und Zukunft. Du
setzt dabei mit Deinen Urteilen und Interpretationen selbst einen Schnittpunkt: Die dabei
entstehenden Hälften Vergangenheit und Zukunft können von Dir aber niemals bewußt
erfaßt, sondern immer nur blind als Vermutungswissen geglaubt werden. Diese
Geschwister entziehen sich Deiner nur punktuellen, aber dennoch
zeit/räumlich empfundenen Gegenwart. Deine Vergangenheit ist und
war nie zeiträumlich in Deinem Bewußtsein anwesend. Die Wirklichkeit
ist ALLES, alle möglichen Möglichkeiten. Durch die Wortmacht Deiner
begrenzten rationalen Logik fächerst Du Dir aus meinem zeitlosen Komplex
be-stimmte Möglichkeiten in Deinem Bewußtsein auf. Das dabei in Deinen
Gedanken in Erscheinung tretende Bild nennst Du Gegenwart. Alles, was Du
jetzt unbewußter weise als Vergangenes betrachtest, existiert in
Wirklichkeit immer nur in dem Moment, in dem Du diese Gedanken (Gefühle, Empfindungen,
Erscheinungen usw.) betrachtest, und das ist letztendlich immer nur im Jetzt -
d.h. in Deiner jetzigen Gegenwart, ansonsten ist alles nur zeitloses
Nichtwissen! Du hast noch nie in der Vergangenheit gedacht! Dein ganzes
Denken, Fühlen und Empfinden - auch Vergangenes - ist von Dir nur immer in der Gegenwart
erfahrbar. Wenn Du also behauptest: Es war einmal..., zeugt das nur von Deiner
Unwissenheit und Unreife. Es gibt keine vergangene Gegenwart, es gibt kein
Es war einmal..., sondern nur ein Es ist...!. Sein oder
Nichtsein ist somit nur eine Frage Deiner eigenen Bewußtheit. Das
Geisteslicht einer erwachten Seele leuchtet im strahlenden Glanze ihrer
selbstbewußten Göttlichkeit über alle Zeiten und Räume hinweg. Das
Geisteslicht einer unreifen Seele dagegen, die sich durch ihr selbstgewähltes Paradigma
in Zeit und Raum sperrt, schläft. Das Bewußtsein einer solchen Seele (eines
normalen Menschen) gleich dem schwachen Lichtkegel einer Taschenlampe, der nur
unbewußt vor sich hinzufunzeln (Funzel = Öllampe; trübes, flackerndes Licht) vermag.
Dieser nur schwache Geisteslichtstrahl bringt dabei zwangsläufig sich laufend
verändernde und im Fokus stark eingeschränkte Erscheinungen in das Blickfeld dieser
Seele. Es gibt nur eine Wirklichkeit, diese umfaßt alles, was sein
wird und alles, was war im Jetzt, ihr Name ist HOLO-FEELING!
Die nicht vollständig wahrgenommene Wirklichkeit wird in die unterschiedlichsten
Wahrheiten (= Wahr[nehmungsein]heiten) aufgefächert und in Raum und Zeit
verteilt.
So erhebst Du jetzt schon alle Deine fest
geglaubten Wahrheiten von heute zu Deinen Dummheiten von morgen!
Die Qualität der von Dir empirisch empfundenen Gegenwart ist
eindeutig nur von Deiner eigenen Interpretation abhängig. Immer wenn Dein Geist nach
eigenem Ermessen Deine nur subjektiv vorhandene Gegenwart verurteilt und damit
Deine Gegenwart hin zu einer bestimmten Vergangenheit, und der daraus zu
erwartenden Zukunft, zu extrapolieren versucht, erzeugt er dabei zwangsläufig
auch das von Deinem Paradigma und von Deiner eigenen Wortmacht be-stimmte,
subjektiv empfundene Weltbild.
Mit anderen Worten aus-ge-drückt:
Die von Dir als richtig an-genommene Vergangenheit
bestand bisher immer nur aus Deinem extrapolierten Vermutungswissen und ist genau genommen
nur ein - nicht zu beweisendes - Hirngespinst Deiner eigenen Rationalität und
dadurch auch Deines Glaubens. Wenn Du alle von Dir leichtgläubig als
bewiesen angesehenen Theorien über den bisherigen Verlauf der
menschlichen Vergangenheit genauer
betrachtest, wirst Du demütig akzeptieren müssen, daß alle Dir bisher geistig
zugänglichen Thesen immer nur auf dem Boden Deines eigenen dogmatischen
Glaubens gewachsen sind. Von wirklicher geistiger Freiheit keine Spur. Du hast Dich
bisher nur diesem Wissen hündisch unterworfen, ohne Dir jemals selbst über
Dich und Dein Sein gewissenhaft Gedanken zu machen. Gedankenlos zu glauben, ist wahrlich
bequemer als selbst zu denken.
Alles Sein wird nur von Deinem eigenen Glauben bestimmt. Wenn Du nun
in den Genuß kommen willst, die alles umfassende Aussicht vom Gipfel meiner Wirklichkeit
zu genießen, mußt Du diesen heiligen Berg erst erklimmen. Auf den Gipfel Deines
Seins führen seit Äonen nur zwei sichere Weg, sie heißen Demut und Liebe.
Nur das, was Jetzt in Deinem Bewußtsein
erscheint, solltest Du auch als bewiesen betrachten; z.B. die
Behauptung, daß Du in diesem Moment ein materialisiertes Buch in Deinen Händen hältst,
das als Reizauslöser fungiert und in Dir eine Stimme auslöst, der Du in
diesem Moment zuhörst. Das ist in diesem Augenblick die einzige wirkliche
Wahrheit.
Denn es ist unzweifelbar die einzige
Wahr[nehmungsein]heit, die Du in diesem Moment bewußt empfindest!
Ich behaupte nun keck, alles andere ent-steht erst dann, wenn Du den
Blickpunkt Deines Aufmerksamkeitslichtes in Deinem Bewußtsein veränderst. Diese Aussage
wirst Du, wenn Du wirklich intelligent bist, ebenfalls als eine
Möglichkeit akzeptieren. Wenn Du erkannt hast, daß es für Dich keine andere
Möglichkeit gibt, Dir im Jetzt eine andere Wahrheit zu beweisen, wird Dir
dies wahrlich nicht mehr schwerfallen. Alles, was Du bisher unabhängig und
außerhalb von Dir geglaubt hast, ist in Wirklichkeit nur als eine
Ein-bild-ung in Deinem Geiste vorhanden. Alles Vergangene ist immer aus Deiner
Gegenwart verschwunden, und Du kannst es auch auf keine Weise zum Da-bleiben
nötigen, auch dann nicht, wenn Du Dich unmittelbar mit der von Dir wahrgenommenen
Gegenwart beschäftigst. Wie verhält es sich nun mit den Zeitepochen, die Du
nie selbst bewußt als Gegenwart erlebt hast? Du betrachtest es dummerweise
als bewiesen, daß Cäsar oder Karl der Große gelebt
haben, ohne daß Du Dir über diese Behauptungen jemals selbst gewissenhaft Gedanken
gemacht hast.
Wieso glaubst Du, daß Du vom Affen abstammst?
Und von woher glaubst Du, stammen die Affen ab?
Wenn Du die Kette der von Dir geglaubten
Evolution, die genau genommen nur eine von vielen Möglichkeiten darstellt, bis zu ihrem
Ende verfolgst, landest Du im Wasser. Die ersten Glieder der von Dir
geglaubten Evolutionskette sind für Dich zur Zeit - d.h. nach Deinem
derzeitigen Vermutungswissen - irgendwelche Einzeller und Amöben. Ist das nun
eine wirklich sichere, von Dir selbst gemachte Erfahrung, oder nur die logischen
Vermutungen irgendwelcher anderer Menschen, die Du gedankenlos wie ein Papagei
nachplapperst? Aber woher stammen diese Ein-zeller wohl ab? Vom Wasser selbst?
Ist Wasser nicht das Symbol der Zeit? Ist letztendlich nicht das
Wahrnehmungsphänomen Zeit selbst die Wurzel allen Lebens? Ohne Zeit kein Leben! Wie
war das mit dem statischen Samenkorn, das sich immer während in die
Zeit entfaltet? Genauso verhält es sich letztendlich auch mit Deinem
Bewußtseinslicht! Beachte, auch diese unabhängig von Dir zu existieren
scheinende Zeitkette befindet sich nur dann in Deiner mehr oder weniger
bewußten Gegenwart, wenn Du an sie denkst. Aber was ist mir ihr, wenn Du
nicht an sie denkst?
Erzeugt ein Baum, der im Wald umfällt, ein Geräusch, wenn kein
Mensch da ist, um dieses Geräusch wahrzunehmen? Du hast keine Möglichkeit, dies zu
überprüfen. Du bist entweder geistig-sinnlich anwesend, dann wirst Du diese
Wahrnehmung empfinden, oder Du bist geistig-sinnlich wo anders und somit auch
bei einer anderen Wahrnehmung. Ob nun dieser Baum unabhängig von irgendeinem
wahrnehmenden Geist überhaubt existiert, bzw. beim Fallen ein Geräusch verursacht,
entzieht sich somit völlig einer von Dir selbstgemachten Erfahrung und damit auch der von
Dir selbst nachvollziehbaren Überprüfbarkeit. Du kannst diese Deine bisherige Vermutung
nur blind glauben oder auch nicht. Somit hat jeder Glaube seine geistige
Wurzel in einer bloßen Vermutung, die wiederum ihre Ursache in der rationalen Logik des
wahrnehmenden Denkers hat, der gedankenlos alles nachplappert, was man ihm in
Kindertagen vorgesagt hat. In dieser Hin-sicht gab es in Deiner bisherigen
Weltwahrnehmung nur völlig normale, aber keinen einzigen wirklich
intelligenden Menschen. Auch alle Professoren an Deinen Hochschulen machen in
Bezug auf diesen Schwach-sinn keine Ausnahme.
Der Mensch ist es, dem ich die Macht gegeben habe, mit seinem Glauben
- d.h. mit seinen eigenen Vermutungen - selbst zu bestimmen, was ihm letztendlich als
wahr erscheint. Was aber ist nun
wirklich der Fall, Baum oder kein Baum, Geräusch oder kein Geräusch? Ganz einfach:
Das, was Du zu glauben vermagst, ist!
Es gibt NICHTS, was unabhängig von Deiner eigenen
geistigen Wahrnehmung existiert, zumindest nichts Materielles, d.h. nichts
Raum/Zeitliches. Nur das, was Du mit Deinem Geisteslicht zu beleuchten vermagst, erhält
auch eine raum/zeitliche Existenz.
Somit wird die freie Wahlmöglichkeit Deines
Glaubens zur einzigen Freiheit, die Du zur Zeit besitzt. Du hast
diese Freiheit von mir nur bekommen, um den für Dich einzig richtigen Glauben
zu finden, den Glauben, der Dich zu Deinem wirklichen Wesen zu führen vermag. Da ich Dich
nach meinen Ebenbild erschaffen habe, besteht Dein wirkliches Wesen aus reiner,
göttlichen Liebe.
Was aber nun, wenn Du gerne an Deinem bisherigen Glauben festhalten
möchtest?
Warum nicht! Ich habe Dir
doch gesagt, daß Deine Freiheit einzig darin liegt, Deinen Glauben selbst bestimmen zu
können. Ich habe mit Deinem jetzigen Glauben nicht das geringste Problem.
Dein Wille sei auch Dein Himmelreich!
Aber erzeugst Du mit den Vermutungen Deines bisherigen Glauben
wirklich ein solches, oder gleicht das
Weltbild, das Du vor Augen hast, nicht mehr einer disharmonischen Hölle. Dieses
Weltbild legst Du Dir wie gesagt nur mit den Vermutungen Deines bisherigen Glaubens selbst
vor. Wimmelt es darin nicht nur so vor lauter bösen und egoistischen Menschen? Du bist
derjenige, der nun mit seinen selbstgemachten Problemen auch selbst fertig werden muß.
Alle diese Probleme werden Dir einzig von den Trugschlüssen Deines jetzigen beschränkten
Glaubens vorgelegt. Solange Du Dir das Recht herausnimmst, selbstherrlich zu behaupten,
Ich habe Recht und du hast kein Recht, so mußt Du dieses Recht wohl oder
übel auch den anderen zugestehen. Du bist es doch, der immer von Brüderlichkeit und
Gerechtigkeit spricht und diese Grundsätze zu verwirklichen sucht. Natürlich wirst Du
jetzt sofort einwenden, Deine Ansichten der Dinge sind logischer als die der
anderen. Was für ein Narr Du doch bist. Erst wenn Du ein Promille der Logik verstanden
hast, auf der dieses Buch aufbaut - und dies wiederum enthält nur einen mikroskopisch
kleinen Bruchteil der wirklichen Logik (= göttliche Wort und Harmonielehre)
meiner gesamten apodiktischen Wirklichkeit - kannst Du von Dir behaupten, Du bist in der
Lage auch logisch zu denken. Deine bisherige Logik besteht nur aus einem gedankenlosen
Nachplappern irgendeiner schon bestehenden kurzsichtigen Ideologie, die Dir nur aufgrund
der Unreife Deiner geistigen Rationalität (= geistige Rechenfähigkeit) logisch
erscheint und in der Du Dich darum selbst verfangen hast. Erst wenn Dein Geist
reifer ist, wirst Du auch bereit sein, diese Deine bisherige Logik in Frage zu
stellen und dann auch sehr schnell deren geistigen Grenzen erkennen. Wenn Dein Dasein für
Dich immer unerträglicher wird, wirst Du früher oder später ja doch nach Deinem einzig
wirklichen Glauben zu suchen anfangen und Du wirst ihn auch finden - wenn nicht in diesem,
dann in einem anderem Dasein.
Es wäre alles viel einfacher für Dich, wenn Du bedingungslos meine
zehn Gebote beachten würdest. Dazu wäre aber auch nötig, den unverfälschten Ursinn
meiner Gebote zu kennen. Habe ich Dir unter anderem nicht vorgeschlagen, Du sollst
nicht töten!. Warum hältst Du Dich nicht nicht daran? Was, Du behauptest, Du hast
noch nie jemanden getötet, zumindest noch keinen Menschen! Du Lügner! Mit Deinem festen
Glauben, daß Deine Seele vom Sein und Nichtsein Deines materiellen Gehirns abhängig ist,
und Du deswegen auch einmal sterben wirst, weil Materie immer vergeht, tötest Du Dich
doch mit diesem Fehlglauben selbst. Dein materieller Körper ist nur Dein
Entwicklungsraum, aus dem Dein wirklicher Geist herauswächst. Er ist nur eine
Art Eihülle, die vergeht, wenn sie ihre Schuldigkeit getan hat. Betrachte dazu als
Analogie ein Vogelei. In diesem befindet sich ein Seelenkeim, der vom Dotter
und dem Eiweiß umschlossen ist. Dieser Seelenkeim verwandelt sich in diesem geschlossenen
Ei zu einer flugfähigen Gestalt. Er materialisiert sich also selbst, indem er Dotter und
Eiweiß durch deren Aufnahme - gleich einer Metamorphose - zu ihrem wirklichen
Schöpfungszweck umformt. Danach hat dieser begrenzte Entwicklungsraum seine
Schuldigkeit getan. Die kleine Vogelseele sprengt nun ihre harte Schale, um den Himmel ein
Stück näher zu kommen. Genau dasselbe solltest Du kleine Menschenseele nun tun. Es ist
nun an der Zeit, daß Du Menschenseele genau umgekehrt proportional handelst. Sprenge die
von Dir nur eingebildeten Grenzen der Dich umgebenden Materie - werde mit ihr
Eins - und auch Du wirst dem wirklichen Himmel ein Stück näher
kommen. Meine Schöpfung gibt Dir dazu die Möglichkeit, Du mußt nur fest daran glauben.
Du kannst Dich ohne die geringsten Probleme von der Last Deines Körper befreien, ohne
daß Du dabei sterben mußt und ohne daß Du dabei Deinen Körper verlierst. Auch wenn Du
träumst, hast Du einen Körper und siehst in diesem Materie und andere
Menschen. Hättest Du nun in diesem Traum Dein volles Bewußtsein, so wüßtest Du, daß
in diesem Traum gar nichts wirklich Materielles - im offiziellen (lat. officio
= im Weg stehen; hinderlich sein) Sinne gesprochen - unabhängig
von Dir - dem Träumer - vorhanden ist. Alles darin [Her]Vorkommende besteht letztendlich
nur aus Deinen eigenen Gedanken, Deinem eigenen Geist. Diese höchste Stufe des
menschlichen Bewußtwerdens nenne ich HOLO-FEELING. Dieses Bewußtsein ist die
Essenz (= Wesentliches; Kern;
Konzentrat; lat. escensio = Landung; escensus
= Aufstieg [ins Himmelreich]) von allem, die Krone allen Bewußtseins. Es
erfordert Deinen festen unverrückbaren Glauben an meine alles umfassende
Harmonie und meine große Liebe, mit der ich meine/Deine Schöpfung
geschaffen habe. Lebe darum ab jetzt nur noch in Deinem/meinem = unserem
großen HOLO-FEELING!
Nur mit der An-nahme dieses Glaubens, wirst Du
Dich zum wirklichen Heil-land erheben!
Alles was existiert, existiert nur durch Dich und aus Dir
selbst, d.h. aus Deinem eigenen Nichtwissen!
Alles, was gestern, vorgestern usw. war, ist
nur Dein persönliches Vermutungswissen. Es kann z.B. durchaus möglich sein,
daß Du bis heute Morgen fünf Jahre im Koma gelegen hast und dadurch Deine von Dir
jetzt fest geglaubte Vergangenheit ihre Ursache in einem
Koma-Traum hat. Wenn Dich nun ein Arzt (= Heiler) über Deinen
wirklichen Zustand aufklärt, wirst Du dieses Schicksal demütig annehmen.
Wenn Du Dich dann nach dem ersten Schock gefangen hast, wirst Du anfangen zu suchen. Deine
Fragen werden sich dann nur noch um zwei Dinge drehen: Wer bin ich wirklich?
und vor allem, Was ist wirklich?! Und so wird für Dich ein Tag zu
tausend Jahren und tausend Jahre zu einem Tag werden.
Du wirst meine Offenbarungsschriften nur dann als Ganzes verstehen,
wenn Du sie unter dieser Voraussetzung - also ohne sie aus dem Zusammenhang zu
reißen - liest. Im alten Hebräisch gibt es kein früher oder
später - keine Vergangenheitsform. Die hebräischen Hieroglyphen haben eine
so un-faßbare Freiheit, daß man sie grundsätzlich in keinem
zeit/räumlichen Maßstab der Gegenwart erfassen kann. Du kannst sie nur
begreifen, wenn Du Dir eine völlig neue Form des Wahrnehmens aneignest.
Das Wesentliche Deiner Gegenwart ist Dein Zeitempfinden. Sie ist die Grundlage
alles von Dir Wahrgenommenen. Wie Du nun aber begriffen haben solltest, ist die
eigentliche Quelle Deiner Gegenwart der zeitlose Inhalt Deines Nichtwissen,
von dem einzelne Fragmente - aus welchem Grund auch immer - in Deinem
Bewußtsein erscheinen und dann von Dir in die Zeit verteilt werden. Die von
Dir JETZT wahrgenommene Gegenwart ist also nur ein Bruchteil der Herrlichkeit
des in Dir befindlichen Ewigen.
Der Sinn Deines Daseins besteht darin, die von Dir wahrgenommenen
einzelnen Noten zu einer harmonischen Melodie zusammenzufügen. Erst wenn Dir
dies gelingt, wirst Du ein harmonisches Leben erleben. Dein Sinn liegt also im
Zusammenklang, in Deiner eigenen Verbindung zu meinem Ganzen.
Es scheint nur so, als gebe es unterschiedliche Quellen, die Dir vom
Ursprung allen Seins in Deiner Welt er-zählen. Die
naturwissenschaftliche Sicht (die Dir von einem Urknall berichtet)
ist in Dir mit der jüdischen Sicht (die von einem
Schöpfergott der Adam und Eva erschuf) und mit allen anderen mystischen
Quellen über die Gematrie der Worte mathematisch genau verbunden. Im
Anfang ist das Wort und an anderer Stelle das Licht. Beides sind mehr
oder weniger harmonische Schwingungen, aus denen auch asiatische, afrikanische,
lateinamerikanische, australische usw. Thesen über diesen Ursprung
entspringen. Letztendlich entspringen aber alle geistigen Quellen aus ein und demselben
unterirdischen See - Deinem eigenen Nichtwissen. Wenn Du nun
versuchst, Ordnung in alle diese möglichen Thesen zu bringen, weil Du Deine
bisherigen vorschnellen Interpretationsfehler einzusehen beginnst, mit
denen Du Deine These (= Weltsicht) als wahr und all die anderen als
unwahr definiert hast, mußt Du Dich zwangsläufig nach einer neuen Form des
Wahrnehmens umsehen.
Ordnung steht immer in der Konsequenz von Denken und
Rechnen.
Dein Denken ist nur eine Art von Konstruieren mit Wörtern; es ist
der Kausalität unterworfen. Um etwas ordnen zu können, benötigst Du eine Art
Hierarchiesystem. Erst durch eine Hierarchie ist es Dir möglich,
auch Harmonie in die von Dir wahrgenommenen Fragmente zu bringen. Solange Du
bestrebt bist, alle Erscheinungen in das Maß Deiner begrenzten Vorstellung von Ordnung zu
zwängen, bleiben zwangsläufig viele Fragmente als unwahr außen vor, und so
kann auch nur Unvollkommenheit, also Disharmonie in Deiner
[als]wahr[an]genommenen Welt herrschen. Dies ist auch die Ursache dafür, daß nahezu alle
Bibelberichte Deiner bisherigen Vorstellung von Kausalität spotten. Die Erzählungen der
Bibel kommen aus einer Welt, deren Ordnungssystem Dein bisheriges Verständnis von Ordnung
um Welten übersteigt. Durch die Mehrdimensionalität des
Kontextes der Bibel muß man bei einer nur oberflächlichen Sichtweise
zwangsläufig auf Gegensätze stoßen. Es ist so, als wenn man die
zweidimensionalen Projektionen (= Interpretationen) unseres schon so oft
erwähnten Kegels gegenüberstellt. Wer hat nun Recht? Derjenige, der behauptet, das von
ihm oberflächlich wahrgenommene Ding ist etwas Kantenloses, Rundes und
Weiches (ein Kreis), oder derjenige, der behauptet, es handle sich bei dieser
Erscheinung um etwas Eckiges, Hartes (ein Dreieck). Und dann fangen solche
Besserwisser in ihrer grenzenlosen Dummheit damit an, um ihren Standpunkt zu
streiten, anstatt sich zusammenzutun und zur Synthese zu vereinigen - zu dem, was
wirklich ist - zum Kegel.
Dein Dasein in Zeit und Raum verdammt Dich zum Zwang der
Position und somit kommt es auch zum Aufeinandertreffen von Gegensätzen.
Raumzeitliches Denken tötet die Möglichkeit einer einzigen Quelle. Herkömmliche
positionierte Theologie, die alles auf einen Gott bezieht, aber nicht
akzeptieren will, daß dieser Gott auch ALLES ist, tötet mit ihrem anmaßenden
Gottesbild den wirklichen Glauben an mich - den Gott der alles umfassenden
Liebe und Intelligenz. Die meisten Kirchen predigen mehr über ihre
eigenen Feindbilder als über meine alles umfassende Liebe. Solche religiöse
Organisationen verhindern somit wirkliche Religiosität. Weder Buddha noch
Jesus hatten ein Feindbild. Ihre Nächstenliebe war alles
umfassend.
So wie man seinen Nächsten liebt, ist man auch selbst!
Wer nur das Böse zu predigen vermag, ist in seinem
Inneren selbst böse! Alle, die sich mit der Bibel in der Hand auf einen rechthaberischen
Standpunkt beziehen, haben sich in das oberflächliche Aussprechen von einzelnen
Textpassagen - oder besser ihrem Status - verirrt, ohne den ge-samten Kontext
begriffen zu haben, geschweige denn diesen zu leben. Ein Pontifex (lat. =
Brückenbauer), der nur mit erhobenem Zeigefinger die Interpretationen seiner
eigenen Feindbilder zu predigen vermag und eventuelle Zweifler an seinen
Wahrheiten mit Fechterblick und arrogantem Beweiston in der Stimme der
Häresie bezichtigt und dann auch noch glaubt, die Macht und das Recht zu besitzen, diesen
Zweifler ex-kommunizieren zu können, ist keiner Seele eine Hilfe, geschweige
denn ein Brückenbauer in die jenseitige Welt, von der ich Dir hier die ganze
Zeit berichte. Betrachte diese Art von Exkommunizierung positiv, weil sie
keinen Verlust, sondern den ersten Schritt in die Freiheit darstellt.
In einer wirklich göttlichen Kirche gibt es keine Grenzen, keine
Feindbilder, keine Rechthaberei, keinen Mammon, Pomp und Machtanspruch. In meiner
einzig wirklichen Kirche gibt es nur grenzenlose Liebe und
das Verstehen von allem. Jeder Besserwisser, der für seinen Standpunkt das
Recht beansprucht, daß sein Standpunkt der einzig richtige sei, leidet an einer
Zwangsneurose und wird dadurch zum Fanatiker. Jedem Fanatiker geht das
Männliche, d.h. das wirklich Schöpferische ab; er wird nur von Pandora, der
ersten Frau, d.h. von seiner eigenen begrenzten Logik beherrscht.
Um mich richtig zu verstehen: Diese Aussagen beschreiben kein
Feindbild von mir, sondern sind die völlig wertfreie Beschreibung des Zustandes,
der zwangsläufig einer alles umfassenden Vereinigung vorausgehen muß, denn ohne eine
vorhergehende Trennung kannst Du auch nicht das Glück der Vereinigung genießen!
In Deinem Ko[p]f entscheidet es sich nun, ob Du wirklich
nach dem Sinn Deines Daseins suchst und darum auch [zu]hören kannst, in die
Unverfälschtheit der Quelle, die in diesem Moment in Dir sprudelt, oder ob Du Deine letztendliche Wahrheit als schon
gefunden glaubst. Es ist diese Wahrheit, die Dich zwingt, auf ihre Art und Weise zu denken
und damit auch eine Welt zu konstruieren, die Du als bewiesen empfindest und für die Du
jederzeit bereit bist in einen intellektuellen Krieg zu ziehen. Unreife Seelen
werden immer nur von ihrem eigenen Fanatismus beherrscht. Sie wollen alles
ausdiskutieren, um sich am Ende als Sieger zu beweisen, oder schlimmer noch
ausfechten. Sie schrecken dann nicht einmal vor psychischer und physischer
Gewalt zurück: Mensch oder Affe ist dann wirklich keine Frage mehr!
Das Zeichen Resch ist als Zahl 200 und als Laut das R.
Resch bedeutet Haupt (rosch
200-1-300 = Kopf; Führer; Anführer; aber auch Anfang). Das R ist der
Königsbuchstabe, der eine tätige Ergriffenheit und ihre
gelenkte Bewegung symbolisiert. Das R beschreibt die machtvolle Leitung und
In-gang-setzung Deiner Ideen und
Pläne. Es symbolisiert damit aber auch die in Dir vorherrschende Tautologie!
Erst wenn Du das Nadelöhr durchquert hast, kommst Du zum Zeichen Resch. Ein Affe ist sich
seiner Handlungen nicht bewußt. Erst wenn Du Dich über den traditionellen Mechanismus
Deiner bisherigen Logik zu erheben vermagst, gelingt es Dir, die Zweiheit des Links und
Rechts in Dir zu einer Einheit zusammenzufassen. Der Kopf kommt immer zuerst, wie das auch
bei der Geburt eines Menschen der Fall ist. Darum fängt auch die Bibel mit dem
zusammengesetzten Wort be-resch-ith an. Auf der
Lautebene gelesen bedeutet dies Im Anfang. Im Haupt
fängt also alles an. Deine Welt beginnt erst dann an zu existieren, wenn Dein
Resch anfängt zu denken, d.h. wenn Du beginnst etwas wahr-zu-nehmen. Erst durch Denken
wirst Du Dir Deiner Welt gewahr. Das von Dir geglaubte Sein eines Vorher und
Nachher besteht nur aus dem konstruierten Vermutungswissen Deines Glaubens und dieser wird
von Deiner bisherigen begrenzten rationalen Logik beherrscht. Alle Deine
Erscheinungen - Du solltest ab jetzt besser In-form-ationen sagen
- sind immer nur dann da, wenn Du an etwas Be-stimmtes denkst. Du holst Dir
also mit Deinem eigenen [nach]Denken nur eine mögliche, von vielen anderen möglichen
Vergangenheiten aus Deinem unendlichen Nichtwissen ins Jetzt Deines
Bewußtseinslichtes, d.h. in Deine Gegenwart.
Deine bisherige These (= Ansicht), daß in Deinem Gehirn alle
Funktionen Deines Daseins verankert sind und von dort aus alles gesteuert
wird, ist eine reine Metapher. Beachte dabei bitte genaustens, was der Begriff Metapher wirklich bedeutet. Dein
Gehirn hat nämlich mit dem, was wirklich ist, genauso wenig zu
tun wie die oberflächlich betrachteten Wörter eines Sprichworts mit dessen
Sinn. Und was haben Lügen schon mit kurzen Beinen, oder ein
Krug, der irgendwann einmal auf seinem Weg zum Brunnen zerbricht, mit dem
eigentlichen Sinn dieser Aussagen zu tun? Es geht mir darum, daß Du langsam
damit aufhören solltest, Dich mit dieser Wabbermasse zu identifizieren. Dein Geist steht
über der Materie, wenn er aus ihr erwachsen ist. Der Begriff
Haupt oder Gehirn bezeichnet in den hebräischen Zeichen also
nicht Deinen materialisierten Kopf, sondern Dein jeweiliges geistiges
Zentrum. Damit wird also kein bestimmter dauerhafter materialisierter
Punkt, kein raum/zeitlicher Aspekt definiert, den Du normalerweise
im Kopf Deines Körpers plazierst. Dein geistiges Zentrum befindet sich immer an der
Stelle, die vom Aufmerksamkeitslicht Deines Bewußtsein im Jetzt beleuchtet
wird. Unter Beleuchten darfst Du Dir nun nicht nur optische
Erscheinungen vorstellen, sondern jegliche Art von Empfindungen zu deren
Erzeugung Dein Bewußtsein fähig ist.
Die Illuminationen
(lat. illumiono
= erleuchten) Deines Geistes erzeugen in Dir die Illusion (lat. illusio
= Verspottung) einer Außenweltrealität. Die von Dir wahrgenommene Welt
entspricht nur einem überaus realistischen Traum. Wenn Du träumst, weißt Du ja auch
nicht, daß Du Dich nur in einer Traumwelt befindest. Während eines Traums ist die von
Dir wahrgenommene [Traum]Welt genau so materialisiert vorhanden, wie die, die Du in diesem
Moment [als]wahr[an]nimmst! Erst wenn Du geistig wirklich wach wirst, wenn Du
das Koph durchquerst, und damit Dein tierisches Dasein - den Affen -
überwunden hast, wirst Du auch mit Deinem ganzen psychosomatischen Ganzen erkennen, daß
die von Dir bisher wahrgenommene Wirklichkeit, einschließlich der damit verbundenen
Erfahrung zeitweise zu schlafen und dabei unterschiedliche Träume zu erleben,
daß dies alles einzig zu einem übergeordneten großen Traum
gehört, den Du als Dein Leben bezeichnest. Immer wenn Du morgens glaubst, Du
seist nach einer Nacht, in der Du traumlos geschlafen hast, aufgewacht, bist
Du in diesem Moment in Wirklichkeit nur eingeschlafen. Aus Unwissenheit und
Unbewußtheit bleibt Dir nämlich verborgen, daß Du Dich während dieses traumlosen
Schlafes in der jenseitigen Welt befunden hast - d.h., daß Du dort
eigentlich wirklich wach warst - und mit Deinem Öffnen der Augen
und dem damit verbundenen Aktivieren Deines raum/zeitlichen Denkens, im ewigen
Lichte besehen, eigentlich wieder eingeschlafen bist.
Die Wissenschaft von der Bedeutung seelischer Störungen für die
Entstehung einer physischen Krankheit nennt man Psychosomatik. Die Psychosomatik ist somit
die Lehre über die Beziehungen zwischen körperlichen und psychischen Vorgängen im
Menschen. Genau genommen erzählt Dir schon das Wort Psychosomatik die oben aufgeführte
Tatsache. Das griechische Soma heißt zwar Körper,
aber Psychomatium
bedeutet Totenorakel und das lateinische somnus
heißt Schlaf. Deinen die Illusion Materie erzeugenden und
körperlich wahrgenommenen [Lebens]Traum nennt man auf Lateinisch
somnium.
Eine begrenzte raum/zeitliche Welt-Erfahrung kann nur in
einem Traumzustand wahrgenommen werden. Eine raum/zeitliche Welt entsteht nur
dann, wenn sich die wahrnehmende Seele nicht aller ihrer Sinne
bewußt ist. Zu den von Dir bisher nicht benutzten Sinnen gehört z.B. auch Dein
Übersinn, mit dem Du alles Übersinnliche wahrnehmen wirst. Dieser
Übersinn wird von den etablierten Naturwissenschaften in Deiner
Welt völlig ignoriert und als Schwachsinn und Verrücktheit
bezeichnet. Der Grund dafür liegt darin, daß sich dieser Übersinn jeglicher
quantitativen raum/zeitlichen Überprüfbarkeit entzieht. Indem jemand eine
mystische Erfahrung als verkehrt und unreal
bezeichnet, weil er diese Erfahrungszustände aufgrund seiner eigenen seelischen Unreife
geistig (noch) nicht nachvollziehen und dadurch selbst erfahren
kann, beweist er sich genau genommen nur selbst seine eigene
schwach[e]-Sinnigkeit. Jeder Mensch, der diese schwach-sinnigen
Thesen einer sich derart selbst begrenzenden Naturwissenschaft als Maßstab
allen Seins betrachtet, verhält sich wie ein dickköpfiges Kind, das ja in der
Regel auch nicht von dem, was es sich in den Kopf gesetzt hat, loslassen will.
Ich weiß, daß dies alles noch unglaublich für Dich klingt, aber vertraue
mir. Du kannst dabei nur das Geringste verlieren - dies ist Dein bisheriges disharmonische
Weltbild - und das Höchste gewinnen.
Auch Du läßt Dich bisher ausschließlich nur von Deinen fünf
tierischen Sinnen leiten. Solange Du nur auf diese zurückzugreifen vermagst, wirst
Du die Welt wirklicher Freiheit nie bewußt erfassen können. Solange Du nur
Deine bisherigen logischen Gewohnheiten als möglich betrachtest, wird Dir die
bewußte Wahrnehmung der zeitlosen Wirklichkeit immer ein
Geheimnis bleiben. Es ist so, als ob Du Dich weigerst etwas zu lernen, z.B. eine
Fremdsprache. Du wirst diese dann zwangsläufig auch nie verstehen können. In diesem Fall
wirst Du aber nicht so dumm sein und diese Fremdsprache als unwahr
anzuzweifeln, sie als schwachsinnig zu titulieren und ihre Existenz zu leugnen
- nur weil Du den Sinn dieser Sprache nicht wahr-nehmen, also verstehen
kannst. Aber genauso verhalten sich Deine pseudoweisen Naturwissenschaften. Sie lassen
keine andere Sprache (= Logik) neben der ihren eigenen als logisch existent
gelten.
Immer wenn Dich das Dogma der von Dir geglaubten natur-
und geisteswissenschaftlichen Thesen an die Einseitigkeit Deines Daseins
bindet, d.h., wenn Du nur an diesen Traum zu glauben vermagst - den Du
felsenfest als Wachsein empfindest - quälen Dich auch nachts Träume in
diesem großen Traum. Du wirst in diesem großen Traum also auch
träumen, daß Du zeitweise schläfst und dabei manchmal von Schlaflosigkeit
geplagt wirst. Die von Dir wahrgenommene Welt ist dann völlig nach links
gedriftet, das ist angeblich auch die Gehirnhälfte, in der Deine
fragmentierende Logik ihr Zuhause hat. Die hebräische Schrift, als Urschrift,
geht von rechts nach links. Die rechte Gehirnhälfte ist nach Aussagen Deiner Neurologen
diejenige, in der alles Bildhafte und Analoge ihr Zuhause hat. Die
Quelle Deiner Welt fließt also aus dem Unbegreiflichen,
Un-logischen, dem Nichtvernunftmäßigen und daher
Analogen, in Deine kleine, nur logisch wahrgenommene linke Welt.
Siehe dazu auch im nach der Wurzel des Wortes Links.
Nur im Analogen - im rechten Bewußtsein also - ist ein
guter und gleichzeitig zorniger Gott, ein liebender und zur selben
Zeit strafender Gott als eine höhere synthetische Einheit zu verstehen, der
in sich alle diese Gegensätze zu einer höheren Qualität vereinigt. Es ist
der Gott, der dem Hiob, wenn er ihm das Ganze der Welt vor Augen führt, alles
doppelt wiedergibt. Der Hiob litt ja nur deshalb, weil auch er nur eine Seite
kannte. Ein solcher Gott paßt konservativen Theologen natürlich nicht in ihr
Konzept. Darum haben sie mich auf das Prokrustesbett ihrer begrenzten Weltwahrnehmung
geschnallt und möchten nun, daß ich nach ihrer Pfeife zu tanzen habe. Jede
raum/zeitliche Wahrnehmung kann zwangsläufig nur ein Traum, bzw. eine Vision
sein - da die meiner Wahrnehmung zugrunde liegende Wirklichkeit raum/zeitlos
ist. Um das, was wirklich ist, bewußt erfassen zu können, benötigst Du
unter anderem auch Deinen Übersinn. Um also Deine geistige
Einstellung des raum/zeitlosen Wach-Seins selbst erleben zu können,
mußt Du auf Deine raum/zeitlose Wahrnehmungsfähigkeit - auf Deinen
Übersinn - zurückgreifen. Dieser wird aber erst dann in Dir in
Erscheinung treten, wenn Du auch an ihn zu glauben vermagst. Solange Du aber
alles Übersinnliche als Humbug abtust, wird Dir meine Wirklichkeit immer ein
großes Rätsel bleiben. Womit könnte denn alles Übersinnliche sonst noch zu tun haben,
als mit einem Dir noch unbekannten Wahr-nehmungs-Sinn? Dies alles spielt sich
in Deinem Haupte ab, und wenn Du das Resch als Zeichen erfahren hast, weißt
Du auch in Deinem verborgenen Innersten davon. Dein wirkliches Resch wird von Dir auf
Deinem Weg Durch Dein Dasein erfahren, bevor Du an der großen Endmahlzeit des Lebens
teilnehmen kannst. Im Sanskrit hat die Wurzel ra
die Bedeutung hevorbringen und produzieren. Im religiösen
hinduistischen Mythos Rigveda ist rasa
ein mystischer Fluß, der Deine Erde umfließt. Dieser Fluß symbolisiert
Deine Gedankenströme - die stochastischen Bewegungen Deines Resch - mit denen Du Dir
alles Irdische ins Auge faßt und damit auch geistig vergegenwärtigst.
Das R ist ein hochaktiver Laut (siehe dazu auch. Er steht für Deine
geistige Erregung, das leitende Prinzip und die
Bewegung (erregen, rasen, regeln, regieren, rollen rinnen, Rad, Trans, Rute usw.)
Nun betreten wir die Ebene des Schin. Es ist das Zeichen mit dem
großen Geheimnis des Sinns Deines Daseins. Das Geheimnis, das Dich selbst zu seiner
eigenen Enthüllung benötigt.
Das Zeichen Schin hat den Wert 300 und kann als schin mit den Laut Sch aber auch
als szin, als Sz, in Erscheinung treten. Ein Punkt
rechts über den Zeichen bedeutet schin
und links darüber szin. Schin
bedeutet eigentlich Zahn. Du betrachtest Deine Zähne als Werkzeug mit dem das
beginnt, was Du als Essen bezeichnest. Essen (hebr. achol 1-20-30) bedeutet eine Verbindung von Allem (hebr. kol 20-30 = alles) mit ALLEM, der
Eins. Alles wird also mit der Eins verbunden, d.h. wenn Du etwas
hörst, siehst, oder etwas auf eine andere Art wahr-nimmst, so
ißt Du es, es wird somit eins mit Dir. Aufgrund dieser Betrachtung sollte Dir
auch einleuchten, daß Du unter dem Begriff achol
keineswegs nur das herkömmliche Essen verstehen solltest. Alles von Dir
Aufgenommene wird durch das achol
zu einem Teil von Dir, indem Du es in Dir aufnimmst. Du zerkaust es mit Deinen
Zähnen, damit Du es Dir einverleiben kannst. Und genauso verhält es sich
auch mit der Wirklichkeit: Sie wird von Deinem (noch) begrenzten Geist in verdaubare
Happen zerkleinert und in die Zeit verteilt, damit es fließend
wird und Du es dann nacheinander aufnehmen kannst. Du solltest Dich nun
fragen, warum Du überhaupt essen mußt? Die Antwort darauf ist ganz einfach: Damit Du
leben kannst! Dies aber solltest Du nicht nur auf Dein körperliches Leben
beziehen. Auch die symbolische Funktion des hebräischen Schin - die geistigen
Zähne - benötigst Du, um alles von Dir Wahrgenommene mit dem Einen zu
verbinden - mit Dir selbst. Erst wenn Dir das gelingt, fängst Du an geistig zu
leben! Das fragmentierte Wahrnehmen von Erscheinungen gründet im Geheimnis der
Dualität Deiner Schöpfung. Du kleiner Gott unterhältst Dich so mit Deiner
Schöpfung. Der Himmel in Dir ruft die Erde und die Erde antwortet dem Himmel. Beide
verlangen nach einander und fühlen die höchste Wonne, wenn sie sich finden und
vereinigen. Jedes Wieder-Einswerden ist mit einem Glücksgefühl
verbunden. Jedes Verfehlen oder gar absichtliches Verweigern des Einswerden bringt
Dir kleinen Gott Leid. Sogar Glück und Leid selbst trachten nach diesem
Einswerden, das sich mit dem Sterben eines normalen Menschen und der damit
verbundenen Geburt des wirklichen Menschen erfüllt. Alle Gegensätze heben
sich in diesem neugeborenen wirklichen Menschen in sich auf und bilden so mit
ihrer Synthese die Grundlage zu einer neuen, höheren und schöneren Dimension des Lebens,
die das Himmelreich auf Erden bewußt erlebbar macht. Nur ein pseudo-guter Mensch will das
Böse verteufeln, es bekämpfen und am besten dem Nichtsein überantworten. Einem unreifen
Menschen, der versucht, das Böse in und außerhalb von sich zu bekämpfen,
ist nicht bewußt, daß er selbst alles Böse nur durch seine eigene, nur einseitige
Interpretation erzeugt. Den Konflikt
(lat. con-flictus
= das Aufeinandertreffen) zwischen Gut und Böse kann man nur durch deren Synthese
vollenden (= lat. con-ficio). Darin besteht die geheimnisvolle
Bezogenheit, das Aufeinanderzu von beiden. Ein wirklicher Mensch hat diese Extreme
in sich auf einen Nenner gebracht - die beiden Pole Positiv und
Negativ als eigene Energiequelle erkannt - die ihn in einen völlig
neuen geistigen Lebensraum zu katapultieren vermag. Auf diese merkwürdige
Weise äußert sich auch das Streben nach Einswerden bei Mann und Frau. Die
Innigkeit und Stärke des nach einander Verlangens übersteigt in
der Regel jede rationale Logik - alle Vernunft und Vernunftgründe. Man sagt, daß der
Mann die Frau bekennt, wenn er seinem Verlangen nachgibt. Aber nur zu
bekennen, bildet noch lange keine Gemeinschaft und. Jeder
normale Mensch hat andere, offensichtlich irrationale Gründe, um
das eine abzulehnen und das andere als erstrebenswert zu betrachten. So kommt es zu
Kriegen, hier wurzeln die unterschiedlichen politischen Richtungen und religiösen
Strömungen. Die zugrunde liegende Ursache dieser normalmenschlichen
Misere kann man nur aus der Sicht einer höheren Bewußtseinsdimension
rational erklären, auf der diese irrationalen
[Beweg]Gründe zur Synthese vereinigt wurden. Eine verstandesmäßige
Erklärung innerhalb einer persönlichen normalen Logik muß
zwangsläufig immer fehllaufen und in den Irrtümern einer dogmatischen
Pseudo-Wissenschaftlichkeit enden. Diese wird, solange sie nur in einem
Richtig/Verkehrt- und Gut/Böse-Raster zu denken vermag, das
Wesentliche, d.h. die synthetische Vereinigung dieser Gegensätze, immer völlig
außer Acht lassen. Alle Deine Begegnungen und Vorfälle haben für Dich einen
geheimnisvollen Hintergrund. Die Ursache des Zusammenstoßes liegen in Deinem
Unwissen über das, was wirklich ist. Es kommt Dir zu, diese oder
jene Erfahrung zu machen und Deine Aufgabe liegt nun darin, die Dualität aller Dir meist
nur einseitig erscheinenden Gegensätze zu erkennen, um dann deren beide Seiten
miteinander zu vereinigen. Es verhält sich letztendlich mit allen Deinen Erfahrungen
genauso, wie mit Deiner Aufnahme Deiner materiellen Nahrung und deren Verdauung. Du
benötigst sie zum Leben.
Benötigst Du Deinen Verstand und Deine strenge Logik, um Deine
Nahrung zu verdauen?
Wenn Du alle unwillkürlichen körperlichen Funktionen, die für die
Verdauung Deiner Nahrung nötig sind, bewußt steuern müßtest, würden diese zu einer
unerträglichen Qual. Du würdest dann vor einem unübersichtlichen Durcheinander stehen,
Deinem innerlichen Zerfall. Du hättest nur noch damit zu tun, alle Deine
Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Kein Computer wäre imstande, Dir beim Ordnen
dieses unübersichtlichen komplexen Chaos zu helfen, geschweige denn, daß ein normaler
Mensch das dazu nötige Programm erstellen könnte. Letztendlich funktioniert aber alles
wie von selbst und nur zu Deinem Besten. Und genauso verhält es sich auch mit der
geistigen Verdauung Deiner Außenwelt-Erfahrungen. Wenn Du damit aufhörst, zu
versuchen, sie nach Deinem primitiven rationalen Raster von Gut/Böse, Richtig/Verkehrt,
Angenehm/Unangenehm usw. zu ordnen, wirst Du feststellen, daß alles wie von Gottes
Hand geführt eine Synthese zu Deinem Besten eingehen wird. Du wurdest geschaffen,
um zuerst einmal alles aufzunehmen. Und so wie es nötig ist, die Nahrung zu zerkauen,
wird auch alles Erlebte von Dir in kleine Teile zerteilt. Alles wird fließend
gemacht. Ein Baby kann nur Flüssiges, bzw. Breiiges aufnehmen. Analog dazu benötigt Dein
noch unreifer Geist ebenfalls eine zeitliche Form, um meine statische
Wirklichkeit geistig verdauen zu können. Deine Begegnung mit dem Essen beginnt mit
Deinen 32 Zähnen - Deine Begegnung mit der Wirklichkeit, mit den 32 Wegen des
Sephirot-Baums. Der Zusammenhang von Innen und Außen wird somit durch die Zahl 32 sowohl
körperlich als auch geistig verbunden. Die 32 Zähne sind symbolisch identisch mit diesen
32 Wegen, die die Vielheit aller Deiner Erscheinungen zu einem lebendigen Ganzen zu
vereinigen vermögen. Und gerade deswegen ist das Schin ein so wichtiges und
entscheidendes Zeichen. Es gehört mit dem Aleph und dem Mem zu den drei Urzeichen.
Alles Dich Nährende scheint für Dich deswegen von
Außen zu kommen, es erscheint Dir daher auch unterschieden von Dir und Du bist
darauf angewiesen es aufzunehmen. Als erwachsenes Wesen nach meinem Ebenbild bist Du eins
mit der Welt, die Dich zu umgeben scheint. Da noch nicht alles, was Du aufnimmst, bei Dir
bleibt, zeige ich Dir, daß Deine Entwicklung - die Einswerdung - noch im Werden ist.
Dieses Werden geht mit der Empfindung Deines zeit/räumlichen Daseins einher. Dein Dasein
ist gekennzeichnet von Mißverstehen und Ablehnung. Dein geistiges Nichtbegreifen-
bzw. akzeptieren wollen von manchen Erscheinungen entspricht dem Nichtverdauen
können im Körperlichen. Und so wie ein Mensch das ausscheidet, was er von der
aufgenommenen Nahrung nicht verwerten kann, hat er auch geistige
Ausscheidungen. Sie bestehen aus dem geistigen Material, was ihm
verkehrt und böse erscheint. Solange Du den Sinn von Feindschaft,
Elend und Verdummung, von Seuchen und Krankheit nicht zu deuten vermagst, hast Du auch den
Sinn Deines Daseins auf dieser Bewußtseinsebene nicht begriffen. Wenn sich
Deine rationale Logik soweit entwickelt hat, daß Deine geistige
Rechenkapazität (= rationale Wahrnehmungsfähigkeit) ausreicht,
alle bi-nomischen Gleichungen zu lösen, die Dir in Deiner
Erscheinungswelt vorgelegt werden, werden sich auch alle von Dir
nochnegativ wahrgenommenen Erscheinungen, bei der Synthese mit dem eigenen
positiven Gegensatz, wie von selbst auflösen. Die durch diese Synthese
entstehende neue Dimension wird für Dich dann zu einem neuen
Lebensraum werden, den Du durch dieses gesteigerte Bewußtsein
auch rational wahrnehmen wirst.
Lasse Dich also nicht von der Tatsache stören, daß Ausscheidungen - körperliche sowie
auch geistige - von Dir noch als schlecht bzw. übelriechend empfunden werden und Dir
dadurch als unbrauchbar erscheinen. Du benötigst Deine geistigen
Ausscheidungen für Deine Entwicklung genauso dringend, wie die Pflanze den Dünger.
Untersuche alles für Dich böse und verkehrt Erscheinende;
grüble intellektuell darüber nach, stoße es nicht weg, Du kannst Dir daran nicht die
Hände schmutzig machen. Danke besser Gott, daß er Dir diese ballastreiche geistige
Nahrung zukommen läßt und damit auch die Möglichkeit, mit Hilfe des von Dir
Unverwertbaren, über Dich selbst hinauszuwachsen. Dein Körper leistet die
körperliche Verdauung doch auch, ohne daß sich Dein Bewußtsein dabei einmischt. Im
Körperlichen hast Du ja auch ein blindes Vertrauen in die Genialität meiner
Schöpfung. Du denkst nicht im Geringsten daran, Dich in diesen
Selektionsprozeß von Gut bzw. Brauchbar und Schlecht bzw.
Unbrauchbar einmischen zu wollen. Im Geistigen aber herrscht der egoistische
Besserwisser in Dir vor, der sich in seiner eigenen Unwissenheit zum Richter über alle
von Dir wahrgenommenen Erscheinungen erhebt. Auch hier wäre aber Vertrauen und
Gelassenheit das rechte Verhalten. Alles was Dich nicht aufbauen kann, werde
ich beseitigen. Wozu füttere ich Dich dann mit diesen unbrauchbaren geistigen
Ballaststoffen? Warum gibt es diese Schlechtigkeiten? Wozu das Böse, das Dir angetan
wird, oder besser, das Du Dir laufend selbst antust? Es hat seinen Sinn darin, durch Dich
hindurchzugehen und erfüllt diesen, wenn es Dich ohne den geringsten Widerstand passiert.
Erst wenn Du Dich zu einem geistigen Supraleiter entwickelt hast, werden alle
von mir eingespeisten Energien der Lebendigkeit
bis in alle Ewigkeit in Dir erhalten bleiben. Das Schin - der Dreizack w - ist auch das Zeichen des
Gottesnamen schadai 300-4-10, der
Dir Deine reine Ruhe von Gottes Sein symbolisiert und damit Dein Zentrum
zwischen Gut und Böse ausdrückt.
Es ist die von Dir angestrebte Zukunft, die Deiner jetzigen Gegenwart
ihren Sinn verleiht. Deine Vorstellungen sind Deine geistigen Kinder und jedes Kind, das
geboren wird, ist ein Zeichen, daß eine andere Welt kommt. Auf der anderen Seite sagt man
aber, daß man sich seine Kinder nicht aussuchen kann. Deine rationale Logik ist die
Gebärmutter (hebr. rechem, 200-8-40), das
CAD-Programm also , mit dem Du Deine Welt konstruierst. Die Radikale von
rechem
können aber auch als rachem, 200-8-40 (=
Barmherzigkeit; Erbarmen) und als racham,
200-8-40 (= Schmutzgeier [neophron
percnopterus]), gelesen werden. Mit welchen Augen siehst Du in Deine Welt?
Barmherzigkeit entsteht mit Deinem Glauben an das Unerwartete und durch Dein Vertrauen auf
mich. Wenn Du alles selbst bestimmen und Dich nur (auf
Kosten anderer?) abzusichern versuchst - wenn Du Deine Energien
damit verschwendest, Dich in dieser kaputten Welt einzurichten, weil Du an keine andere zu
glauben vermagst - wird Dein Geist zum rechem eines racham.
Nur Deine Sehnsucht nach der letztendlichen Zukunft, die Du nach Deinen
raum/zeitlichen Welten erfahren wirst, vermag Deinem noch begrenzten Dasein
den Sinn für das Wesentliche zu öffnen. Barmherzigkeit ist die Kunst, das
Unerwartete zu genießen, sie kann nicht erkauft werden. Ein Geldwechsler und
Geschäftemacher kann als solcher nicht barmherzig sein. Versuche nicht, die Welt nur
aufgrund Deiner normalen Logik begreifen und damit auch beherrschen zu wollen.
Auf diese Weise ignorierst Du das große Geheimnis in Dir völlig und machst
es damit zu Deinem Feind. Genau genommen machst Du Dich so zu Deinem eigenen Widersacher.
Meine Gesetze heißen Ge-recht-igkeit pur
(hebr. pur
= Zu-fall) - jedem so, wie es ihm gebührt. Meine Gerechtigkeit übersteigt
dabei Deine raum/zeitliche Wahrnehmung, d.h. abgerechnet wird immer am
apodiktischen Schluß - und dieser befindet sich im Jetzt! Ein wirklicher
Mensch kennt die Verbindung zu seinem wirklichen Vater, er weiß, daß diese nur durch
sein bechinnom
2-8-50-40 (= Umsonst [tun])
zustande kommt. Deine Selbstlosigkeit ist der Prüfstein (hebr. =
boxan
2-8-50), durch den Du Dich in diesem Dasein zu boxen hast. Der Berechnende will von diesem
Geheimnis nichts wissen, weil es seine begrenzten Vorstellungen und Absichten durchkreuzt.
Mein Geheimnis wird von einem Verstehenden in jedem Ding und Ereignis
erfahren. Auch im scheinbar belanglosem Tun normaler Menschen ist es verborgen. Auf die
Lösung des großen Geheimnisses Deines Daseins wirst Du nicht durch mechanisches
Anhäufen von bloßem Wissen kommen, sondern nur autopoietisch (=
Selbstorganisation in Organismen) durch Deine eigene geistige rechem
- die alle für Dich in Erscheinung tretenden zukünftigen Früchte schon jetzt in sich
trägt.
Eine Anthropologie (= Lehre vom Menschen) kann nur dann
als seriös betrachtet werden, wenn sie den Menschen auch auf allen seinen Daseins-Ebenen
ins Blickfeld bringt, und aufzuzeigen versucht, daß alle diese Bereiche in einer
unverbrüchlichen Einheit zusammenhängen. Das Zentrum ist dabei reines Licht
und der interpretierende wachsende Geist das Dia, durch das dieses Licht unvollkommene
Welten nach außen zu projizieren scheint. Alle Wörter werden vom jeweiligen Denker
unbewußt individuell interpretiert und wirken so auf sein Tun, seinen Leib und die von
ihm wahrgenommene Welt: Der dabei betriebene Bi-nomenalismus der Wörter erzeugt das Hier
und Dort. Tief in Dir verborgen befindet sich das Geheimnis der Synthese Deiner Wörter.
400
Taw
[ die Zeichen
Das letzte Zeichen ist das Taw, als Buchstabe das T und
als Symbol bedeutet es die Zeichen. Das Zeichen setzt sich aus einem Resch mit
einem umgekehrten Waw zusammen. Die alte hebräische Hieroglyphe des Taw ist einfach ein
Kreuz - also das Zeichen schlechthin; denn es deutet die
Vierheit an, die auch im Zahlenwert 400 zum Ausdruck kommt. Es ist dieses Zeichen -
das Kreuz - das im Christentum bedeutet, daß Gott der Schöpfer, sich in diese Welt
hineinopfert und darin aufgeht. Der Begriff 400 ist das
Äußerste, das zum Ausdruck gebracht werden kann, er symbolisiert ein
wahrgenommenes zeitloses Ende, aber nicht den apodiktischen Schluß. Die 400
ist der In-begriff von allem und wird daher auch als Ausdruck für die
Ewigkeit verwendet. Die 400 Jahre Gefangenschaft in Ägypten bedeuten daher eine
Gefangenschaft ohne Anfang und Ende. Man kann sich aus dieser Gefangenschaft
der Zweiheit nur erlösen, wenn man deren intellektuelle Mauern zu
durchbrechen wagt. Feiglinge, die am Alten festhalten, weil sie auf Nummer
sicher gehen wollen - denen der Spatz in der Hand lieber ist, als die Taube auf dem
Dach - werden ewig die Gefangenen ihrer eigenen Dummheiten bleiben. Dies ist auch das
Geheimnis Deiner Verbannung (hebr. galuth 3-30-400) in dieser ungemütlichen
Daseins-Ebene und das Geheimnis Deiner sich immer wiederholenden unbewußten
Reinkarnationen in dieselbe. Ich weiß, daß diese Erklärung Deiner Vernunft als
unmöglich erscheint, obwohl Du Dich nach einer ein-fachen
Erklärung für Dein Dasein sehnst. Wenn also in der Bibel steht, daß Land Israel sei 400
x 400 Einheiten (Para-sangen!) groß, dann soll dies bedeuten, das das Land Israel als
Symbol für diese (Deine) Schöpfung steht und diese Reifestufe Deiner
Seele unter dem Zeichen des Taw, der 400, steht. Das heißt, Du wirst solange in
Deiner ungemütlichen, selbst konstruierten Welt verweilen, bis Du deren
wirkliche Gesetze begriffen hast. Es handelt sich dabei also um einen
begrenzten Zeit-Raum, der dennoch kein Anfang und kein Ende besitzt.
Wenn Du aus Unwissenheit den Fehler begehst, die Symbole der Bibel -
egal, ob es sich dabei um Raum- und Zeitmaße oder um Namen oder Dinge handelt -
Eins zu Eins in die von Dir wahrgenommene raum/zeitliche Welt zu übernehmen,
mußt Du zwangsläufig in einem Chaos von Fehlinterpretationen landen.
Ich betone an dieser Stelle noch einmal mit Nachdruck:
Jedes einzelne Zeichen und die daraus
ge-bildeten Worte in meinen Offenbarungsschriften stellen in erster
Linie mathematische Posten, also rein qualitativ-mathematische Symbole
dar! Ich transformiere damit die extreme Komplexität meiner
quantitativ-mathematischen, d.h. harmonisch aufgebauten Wirklichkeit, auf eine für
unreife Seelen leichter zu verstehende verbale Metapherebene.
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