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HUHU.
Wohlan denn!
Fern im Ost, ein Kranz von Sande,
Ruhn die malebarschen Strande.
Portugiesen und Holländer
Sind des Lands Kulturzuwender.
Außerdem sind dort noch Scharen
Von den echten Malebaren.
Die, mit ihrem Sprachgemische,
Sind die Herren jetzt am Tische.
Doch vor grauen Zeiten wohnte
Dort der Orangutang, thronte
Tief im Wald als Herrscher, tollte,
Raufte, gröhlte, wie er wollte.
Wie Natur ihn schuf, so grunzt' er,
Noch ein göttlich Unverhunzter.
Niemand wehrt' ihm sein Geplärre,
War er doch des Reiches Herre.
Doch da kamen fremde Horden
Unsre Urwaldsprache morden.
Viermalhundert Jahre Nachten
Von der Kraft den Affen brachten;
Ach, man weiß, so lange Nächte
Hemmen der Entwicklung Mächte.
Waldes Urlaut ist verstummt nun,
Nicht mehr länger wird gebrummt nun;-
Wollen wir Gedanken geben,
Müssen wir zu reden streben.
Welch ein Zwang der Zungenbänder!
Portugiesen, Niederländer,
Mischlingsrasse, Malebaren,
Alle sind gleich schlecht gefahren.-
Ich nun trachte, unsern echten
Urwaldurlaut zu verfechten,-
Möcht' den Leichnam neu beseelen,-
Unser Recht auf Gröhlen stählen,-
Gröhlte selber, zu ertrutzen
Seinen volksliedhaften Nutzen.-
Doch man hat mich schnöd' verlassen.-
Wirst wohl jetzt mein Trauern fassen.
Dank, daß Du gehört mich Armen;-
Weißt Du Rat, so hab' Erbarmen!
Mit den Wölfen, mit den lieben,
Muß man heulen, steht geschrieben.
Freund, nach sicherem Gerüchte
Gibt es in Marokko Schlüchte
Noch voll Orangutang-Schwärmen,
Die sich ohne Sänger härmen.
Deren Mund spricht malebarisch!
Wie honett und exemplarisch
Wär's nun, dächten Sie (gleich andern
Standspersonen), auszuwandern-
HUHU.
Dank, daß Du gehört mein Flehen;
Wie Du rätst, so soll's geschehen.
Hat der Osten mich zum besten,-
Orangutangs hat der Westen!
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